Beiträge von terriers4me

    AUA - zeig hier doch nicht solche Bilder, sonst sitzt hier demnächst der zweite Vollblutjäger auf dem Sofa..... (obwohl ich diese Typen in alt und grauschnäuzig nochmal unwiderstehlicher finde)

    Aber ich finde schon, daß dieser Welpe dem Hundchen hier aus dem Thread deutlich, aber wirklich deutlich ähnlicher sieht als ein junger Labrador, DD oder auch nur die angenommene Mitte zwischen beiden?

    Nun ja - ein Grundstück kindersicher verschließen ist ja nun wirklich alles andere als Atomphysik.

    Ich möchte hier wg. "ach wie süß"-Hund und Teich auf dem Grundstück auch keinerlei Risiko eingehen, also ist die Klingel einfach draußen an der Pforte, die Pforte selbst hat außen keinen Türgriff, sondern oben innen einen Verschluß, der nur für Erwachsene erreichbar ist. Darüber noch ein simpler Riegel, den du ebenfalls nur von einer gewissen Körpergröße an erreichen kannst, was heißt: Paketbote kommt rein, kleine Kinder müssen klingeln und kurz warten.
    Hat, ganz ohne Gefrickel mit Schlüssel & Co, in bis jetzt 15 Jahren Innenstadt und zeitweise einigem an Kinderbesuch jedes einschlägige Problem verhütet - und absolut nicht die Welt gekostet.

    Was für ein Horror - und wäre durch auch nur einen Riegel innen an der Gartenpforte, geschweige denn ein Schloß so leicht zu verhindern gewesen.

    Ich hoffe, das arme Kind wird schnell wieder gesund und die Hundebesitzer sehr ernsthaft zur Rechenschaft gezogen. Wenn ich einen Hund habe, der jeden, der das Grundstück betritt, gleich "anfällt", ist es schon mehr als grobfahrlässig, das Terrain dann nicht entsprechend zu sichern.

    Zitat

    Geht man nun immer wieder hin und nimmt ihm sein Futter weg, was man ihm gerade eben gegeben hat, dann kann ich mir gut vorstellen, dass einen Hund das richtig verstören kann.

    "Immer wieder" würde ich sowas, wie schon oft geschrieben, natürlich auch nicht tun, aber relativ oft passiert das hier schon. Ich bin nämlich leider ein Schussel und vergesse, wenn ich gerade mehrere Sachen auf einmal tue, gern mal, dem Hund die gemahlenen Kürbiskerne ins Futter zu mixen.

    Ich nehm den Topf also öfter beim Fressen wieder kurz weg, um noch was einzurühren. Natürlich guckt der Hund dann erstmal etwas verblüfft, aber sicher nicht "verstört". Da ich aber immer mal wieder zuckersüß flötend demonstrativ noch einen Extra-Happen drauflege, wird das Wegnehmen hier längst eher als Zugewinn-Chance betrachtet. Und selbst wenn nicht: dann ist es eine kurze, nebensächliche Routine - von Verstörung ist da wirklich keine Spur.

    Zitat

    ich tu und mach ...
    bin schon völlig verzweifelt das er nicht bemerkt wie gut ich zu ihm bin... :(

    Dann sieh bloß zu, daß du deine Grundeinstellung änderst, bevor die ganze Sache an deinen überhöhten Erwartungen schiefgeht. Das ist ein TIER, von dem du solche Überlegungen und Einsichten generell überhaupt nicht erwarten kannst, und erst recht keine Dankbarkeit für alle deine Mühe und Güte.

    Das ist ein armer Hund, der verängstigt ist und jetzt zusätzlich durch den aufgezwungenen Weltenwechsel nochmal gewaltig eins draufgekriegt hat. Der weiß im Moment nicht mal, wo oben oder unten ist vor lauter Streß. Von so einem Tier jetzt irgendetwas anderes als Vorsicht, Unsicherheit und Mißtrauen zu erwarten, vielleicht über lange Zeit, ist gelinde gesagt: sehr naiv. Du als die Einsichtsfähige von euch beiden brauchst jetzt nichts als Geduld, Geduld und nochmal Geduld und null Erwartungen, sonst kann er nie Vertrauen fassen.

    Vielleicht hilft es dir, dir immer wieder eins vor Augen zu führen: DU bist diejenige die diese Situation wollte - den armen Hund hat niemand gefragt.

    Was übrigens die Welpen angeht, wär das meine Privatstatistik: Sechs sind hier mit Nur-Halsband aufgewachsen, erst bei den letzten beiden gab's auch Geschirr, was aber einer total verweigerte.
    Orthopädische oder sonstige Schäden hatte keiner dieser Hunde, im Gegenteil: ausgerechnet die total Geschirrhasserin wies als Zehnjährige die "jugendlichste" und gesündeste Wirbelsäule auf, die unsere TÄ je bei einem Hund dieses Alters gesehen hatte.

    Insofern ist auch das, denke ich, einfach eine völlig individuelle Entscheidung, zu treffen danach, womit Hund & Halter am besten klarkommen. Und eine Hundeschule, die mir da pauschal Vorschriften machen will, hätte mich als Kundin eh verloren.

    Wir wechseln lebenslang: da, wo ich den Hund wirklich körperlich fest im Griff haben will, etwa an langer Leine in der Brutzeit, in der Innenstadt oder beim TA, gibt's Geschirr, sonst immer Halsband - einfach, weil der Hund mit deutlich lockerer Bewegung zeigt, wie viel angenehmer ihm das ist.

    Ich hab hier inzwischen eine ganze Geschirr-Kollektion, verschiedene Typen bis hin zu maßgemacht, und mit KEINEM hab ich je einen Russell zu entspanntem Laufen bekommen - es gab immer mindestens verspannten Rücken bis hin zum Paßgang, von verstärkter Zerrerei gar nicht zu reden - etwas, das mit Halsband sofort wegfällt.
    Und die Wahl der Hunde war/ist eindeutig: Ins Halsband wird regelrecht reingesprungen, Leder-Norwegergeschirr dagegen sehr zögerlich beäugt und mit Wegducken quittiert. Und beim "normalen" Nylon-Führgeschirr ist der Hund erstmal weg - Ausgehen oder nicht.

    Diese deutliche Abneigung gegen Riemenzeugs am Körper könnte aber ein Kleinhundeding zu sein - den Großen war's egal, was sie anhatten.