Beiträge von terriers4me

    Ach komm - dann sollte es eben noch nicht sein, und wenn du bei jedem Nieser ständig diese latente Angst im Nacken gehabt hättest, wäre es vielleicht auch nicht der Richtige gewesen.

    Nachdem mir mein eigener Hund so von heute auf morgen blind & herzinsuffizient wurde, kann ich schon verstehen, daß einen so ein Risiko schreckt, auch wenn's nur theoretisch ist - soo easy ist das ja nun nicht.

    Der perfekte Hund wartet jetzt eben noch auf euch. Irgendwo. Wetten daß?!

    Ja, wir hatten da schon Ähnliches: Meine übelst wasserscheue Russellhündin ist mal von einer plötzlich angreifenden Ricke buchstäblich in eine Riesenpfütze gekickt worden. Sie war absolut friedlich durch einen Hohlweg getrottet und wohl zu dicht an einem frisch gesetzten Kitz vorbeigekommen.

    Ich hab mir seitdem oft gewünscht, so ein Rehlein mal gezielt einsetzen zu können....das war das tollste Antijagd-Training, von dem ich je gehört habe. Der Hund hat nie wieder ein Reh auch nur scheel angesehen.

    Zitat

    Wenn sie rumspringt denkst Du: Die kann man doch nicht einfach einschläfern.. dann liegt sie da.. und man denkt: So gehts auch nicht.

    Terrier sind leider knallhart, wirklich eine Nummer für sich. Meine Terriermix-Hündin ist abends auch noch so fit in die Praxis marschiert, daß die TÄ gesagt hat: "Die schläfern wir auf keinen Fall schon ein, die kann sich noch erholen und ein paar Jahre leben."

    Entsprechend glücklich sind wir nachhause gegangen, der Hund sogar noch problemlos, wenn auch langsam, zu Fuß - und in der Nacht drauf ist sie erstickt.

    Sissi, ich denke, du siehst das realistischer als dein TA - du siehst das Tier den ganzen Tag! Und eben nicht bloß in der Praxis, wo sich selbst Schwerkranke ja oft noch "zusammenreißen".

    Wenn DU siehst daß sie sich hoffnungslos quält, dann ist das absolut maßgeblich, und es ist ja nun mal die härteste Tierbesitzer-Pflicht, sie am Ende nicht sinnlos leiden zu lassen. Nachdem ich so einen Erstickungstod miterlebt habe, würde ich sogar sagen, es ist ein großes Privileg, dem geliebten Hund sowas ersparen zu dürfen.

    Ich wünsch euch wirklich nochmal sehr viel Kraft, und denk dran: Ihr Urteil ist ja leider längst gesprochen, aber du kannst ihr wenigstens einen friedlichen Abschied schenken.

    Erstmal mein herzliches Beileid - das ist wirklich die fieseste Situation im ganzen Hundebesitzer-Leben!

    Den Zustand deiner Hündin kann übers Internet niemand beurteilen, aber ich würde den letzten Gang wohl sehr ernsthaft in Erwägung ziehen. Allerdings würde ich nicht gehen, sondern den TA immer kommen lassen. Ich habe einmal, bei meinem ersten Hund und entsprechend unerfahren, den Fehler gemacht, mir bei genau so einem Krankheitsbild zu lange Hoffnung machen zu lassen. Natürlich, weil ich selbst auch hoffen wollte. Meine arme Hündin ist dann tatsächlich über Nacht erstickt, Hilfe war nicht greifbar, und es war ein rundum alptraumhaftes Ende.

    Ich würde, so hart das ist, ein hoffnungslos krankes Tier heute lieber ein paar Tage zu früh als auch nur eine Stunde zu spät einschläfern lassen. Aber wie gesagt: die Entscheidung ist furchtbar - und wir können dir von hier aus nur sehr viel Kraft für die richtige wünschen!

    Zitat

    Bevor man das Buch aber kauft ist es vielleicht nicht schlecht mal alle Bewertungen bei Amazon durch zu lesen

    Manchmal hat es auch was, sich selbst ein Urteil zu bilden, statt nur auf Dritte zu hören.

    Falls die Zeit noch reicht, kann ich dir nur empfehlen ,dir bei hundumschick einen Body nach Maß machen zu lassen.

    War für uns nach der Kastration eine Superhilfe, sogar spazierengehtauglich, und hat draußen bestens vor Pieksern von unten geschützt. Der wandert immer noch durch den Hunde-Bekanntenkreis, läßt sich auch prima waschen und war wirklich eine Investition, die sich gelohnt hat.


    http://www.hundumschick.de/