Beiträge von terriers4me

    Das Schöne an einem Hund ist doch: Selbst wenn du megaknapp bist, kriegst du ihn viel leichter durch als einen reinen Fleischfresser wie eine Katze.

    Hab ich zu Studentenzeiten lange genug praktizieren müssen, ebenso wie einige Kommilitonen mit z.T richtig großen Hunden, und wir waren erstaunt, wie gut das ging. Haferflocken/Nudeln mit Quark oder mal nem Ei statt immer Fleisch, Eintopf für Mensch und Hund gemeinsam, knallhartes Altbrot statt Teuer-Kaukram, nette Marktstände/Geschäfte, die supergünstig Reste abgeben....und so weiter. Mein Hund wog damals nur 14 Kilo, aber ich hätte auch einen Größeren glatt durchbekommen. Hier gab's doch schon tolle Threads mit Praxistips.

    Da geht schon sehr viel sehr billig, wenn man ein bißchen den Hintern hochkriegt, in Zeiten von Tiertafeln sicher erst recht - wirklich fies werden erst solche Ausgaben wie Tierarzt & Co.

    Ich würde meine Terrierhündin spätestens nach der ersten Schnappattacke zum Abkühlen an die Leine nehmen und diese Jagd - das ist es nämlich - nicht weiter zulassen. Die Burschen steigern sich da dermaßen rein, daß das mit Spielen nichts mehr zu tun hat: das ist pures Beutemachen, und das merkt dein attackierter Hund ja auch ganz genau.

    Hier hat Fräulein Terrier von Anfang an lernen müssen, sich entweder auf "Vorsicht" zu mäßigen, oder sofort an die Leine zu kommen, bevor die Situation komplett eskaliert. Da bin ich dann auch schmerzbefreit - mir ist es egal, wenn der Besitzers des Attackierten meint, sie spielten doch gerade so schön, und wenn ich den Terrier blitzschnell an Kragen, Schwanz oder Hinterbein packen oder sogar die Leine zu Boden pfeffern muß, dann tue ich das eben. Ich weiß, in welchem Handumdrehen mein Hund sich in sowas reinsteigert, und ich will keine Verletzten.

    Ausnahme ist natürlich, wenn das Spiel total einvernehmlich ist, sich also ein Großer wirklich bewußt als "Opfer" anbietet - da darf der selige Terrier dann gerne zerren, knurren und zausen. Das ist auch die Art von Spiel, die komischerweise niemals kippt, weil der souveräne Große jederzeit die Kontrolle hat, egal, wie irre sich der Zwerg aufführt.

    Geht's aber gegen ein echtes, ängstliches Opfer, übernehm ich diese Kontrolle - und zwar sofort, bevor da was passiert.

    Deine Freundin kann echt froh sein, daß sie dich hat - aber ich würde hier auch nochmal den Tip wiederholen, kurz vor Marktschluß dem Wochenmarkt nachzufragen. Während des Studiums mit elend knappem Budget hab ich meinen Hund so enorm günstig bekocht bekommen.

    Und fand's erstaunlich, wie nett die Leute waren: "für den Hund" hab ich bald so viel geschenkt bekommen, daß ich selbst noch hätte mitessen können, und oft mit einer Kommilitonin geteilt habe, die Streunerkatzen bekochte.

    Versucht's einfach mal und sagt ehrlich, was Sache ist - die Leute sind oft so viel hilfsbereiter, als man denkt!

    Zitat

    Musstest Du es denn schonmal geben, bzw kennst Du persönlich Hunde, die etwas hatten, wobei Sauerkraut merklich geholfen hat?

    Ich kenn's von einem Leonbergermix mit dem Bauch voller Plastikteile (Quietschespielzeug zerkaut & verschluckt). OP-Termin stand schon, aber das Sauerkraut hat doch geholfen.

    Meine Hündin hat mit ganz ähnlichen Symptomen einen EHEC-Schub überlebt, und mir wurde sogar von der Klink dringend geraten, sie erstmal 4 Wochen selbst zu bekochen.

    Sie kriegte neben dem berühmten Möhrenbrei erstmal ein paar Tage selbstgekochten Kartoffelbrei, mit Hühnerbrühe als Flüssigkeit drin, Schmelzflockenbrei für Babies (das ist ganz feiner Haferschleim), alles in mindestens fünf Miniportionen täglich. In der zweiten Woche gab's dann teelöffelweise gekochte Hühnerbrust dazu, noch eine Woche später gedünstetes Beefsteakhack - und so weiter, bis wir wieder beim Normalfutter angekommen waren. Rückschläge hat es zum Glück keine gegeben.

    Was ihr sehr gut getan hat, auch zu und nach all den Medikamenten, die sie nehmen mußte, war eine tägliche Gabe von Symbiopet ins Futter, um die Darmflora wieder aufzubauen. Müßtest du online bestellen können, Google hilft da sicher weiter.

    Ich hab mal bei Katze/Labrador eine alte Kommode gesehen, die eine Katzenklappe in der Tür hatte. Drinnen stand lt. meiner Bekannten nichts als das Katzenklo, damit der Hund nicht rankommt. Wie das roch, sobald man die Tür aufmachte, hab ich lieber nicht gefragt...