Na Dankeschön - das hab ich aber anders erlebt: Hund frei, mit Schlepp ansausender Zwergpudelfreund hat ihn schneller eingewickelt, als jemand eingreifen kann, springt dann spielauffordernd los und zieht den Terrier an allen vier Beinen "zu" - und los geht die Klopperei. Ging deutlich schneller, als ich's aufschreiben kann.
In unserem Falle verlief's noch recht glimpflich verlief, weil nur der Terrier leicht verletzt wurde: Brandwundenratscher von der Pudel-Schleppleine unter der Terrier-Achsel. Bei zwei Schäfern waren das Ergebnis exakt derselben Situation eine Fleischwunde plus der Schleppleinen-Verbrennung innen am Oberschenkel des ursprünglich freien Hundes.
Im dritten Fall ,den ich nicht nur vom Hörensagen kenne, sondern gesehen habe, zog sich die Schleppe in der durch sie ausgelösten Klopperei so um beide Hunde, daß die vor Panik kaum zu trennen waren & eine Besitzerin eine schöne Angst-Bißwunde kassierte.
Ganz zu schweigen davon, daß die Prügeleien heftig waren, weil sich offenbar beide Hunde "unfair" attackiert fühlten und selber entsprechend zornig hinlangten. Und Situationen, wo es beinahe zu Ärger kam, weil mein Hund nicht eingewickelt werden mag, hatte ich mit Schlepp- & Flexiträgern mehrmals. Mir reicht's jedenfalls dazu, meinen Hund nicht mehr zu Schleppleinenträgern zu lassen, egal, ob frei oder angeleint.
Was ja auch kein Problem ist - man kann das Ding zum Begrüßen/ Spielen fix ausklinken, oder, wie es die TS gemacht hat, hochheben & weitergehen - wobei wir wieder bei der Hundehalter-Höflichkeit angekommen wären.