Beiträge von terriers4me

    Gar nicht, mein letzter Welpe war ein Blind Date.

    Hier rundum herrschte ein übler Zwingerhusten, und da war mir das Risiko für einen Bestand mit einer tragenden und einer Mutterhündin mit jungen Welpen einfach zu groß.

    War enttäuschend - aber der (von der Züchterin ausgesuchte) Welpe hat's dann mehr als wettgemacht.

    Kommt das nicht - wie meist - schlicht auf die Lebensumstände an, in die der Hund gehen soll?

    Ich hätte hier zum Beispiel bisher keine großen Schwierigkeiten mit einem Secondhand-Hund gesehen - aber jetzt hab ich Hühner rund ums Haus. Und das "die werden nicht gekillt"-Training ist nun mal mit einem jungen Welpen -zigmal einfacher als mit einem mir noch nicht vertrauten Erwachsenen.

    In meiner Lage wäre der Welpe also klar die einfachere Lösung und der Ältere schwierig - hätte ich unter den gleichen Umständen die Hühner nicht, könnte es ebenso andersrum sein.

    Für mich war es diesmal wichtig, daß die Züchterin schon sehr lange im Geschäft ist: Sie gibt lebenslange Rücknahmegarantie für ihre Hunde, falls die in Not geraten. Diese "Zusatzversicherung" war mir wichtig, falls mein Hund im Fall des Falles nicht in der Familie bleiben kann.

    Und da verlaß ich mich eben lieber auf jemanden, der tatsächlich über Jahre bewiesen hat, daß das ernst gemeint ist, als auf jemanden, der vielleicht dasselbe zusichert, aber kurz nach der Hundezucht das nächste Hobby entdeckt. Sicher nur ein Seitenaspekt, aber bei diesem speziellen Kauf hat der für mich sehr gezählt.

    Zitat

    ohne ihr wehzutun und in ihrer Bewegung einzuschränken

    Merkst du was? Dem Hund gestehst du das Recht zu, mit dir genau das zu tun, was du ihm auf keinen Fall antun möchtest. Sprich: Du hast mehr Respekt vor ihren Grenzen als sie vor deinen.

    Insofern würde ich mir da ganz klar mehr Respekt ausbitten, und ich weiß, wovon ich hier rede: nachdem mein junger Terrier mich mal fast mit einem Blumenkübel im Arm die steile Treppe runterbefördert hätte, weil sie sich un-be-dingt noch durchquetschen mußte, hab ich - nach einem Donnerwetter erster Güte, weil ich so erschrocken war - hier auch ziemlich durchgegriffen. Achte mal drauf, wie wenig diese Trampel sich bei einem respektierten anderen Hund erlauben - oder welche Reaktion da kommt, wenn sie unhöflich in einen anderen rumpeln.

    Mein grobmotorischer Terrier durfte hier zum Beispiel nur noch nach einem "Sitz" und einem Auflösekommando durch die Außentür. Nach einer Zeitlang konnte ich die Regeln wieder lockern, weil das trampelige Durchrasen aufgehört hatte. Jetzt stoppt sie automatisch kurz, sieht mich an, und wir können uns verständigen.

    Kann das sein, dass das Ganze auch mittelbar mit deinen Pflegehunden zusammenhängt? Wenn sich immer wieder die Rudelkonstellation ändert, bedeutet das für die "Einheimischen" ja auch: es ist alles neu zu diskutieren, und zwar jedes Mal, wenn einer kommt oder geht. Hast du da irgendwelche feinen Signale übersehen, daß es auf die Dauer vor allem dem Älteren zuviel wird?

    Wechsel ist Streß für alle, unter Umständen eine große Unsicherheit für deine beiden (wem steht hier jetzt was zu?), und eine Situation, die zu einem ständigen Pulverfaß führen kann: Die Hunde wissen nicht, woran sie in diesem Haushalt eigentlich noch sind, "klären" immer mehr selbst, und das wiederum läßt die Lage ständig eskalieren - fertig ist der Teufelskreis.

    Wenn's meine wären, gäb es fortan nur noch strenge, durchschaubare Regeln, notfalls mit Trainerhilfe, bis die Hunde (wieder) genau wissen, was geht und was nicht. Bis sie sich also an ihren Plätzen wieder geborgen fühlen können und DEINE Grenzen nicht mehr überschreiten.

    Denn mach dir nichts vor: bei zwei Terriermixen ist so eine ungeklärte Lage ziemlich brisant und kann sich so weit aufschaukeln, dass du nur noch einen Hund abgeben kannst.

    Meine beiden "Ältesten" Dotties sind im April zwei, die hab ich schon überjährig gekauft, weil ich wegen des Hundes lieber mit etwas älteren, cooleren Vögeln anfangen wollte. Die haben von der Ankunft im Juli bis knapp vor Weihnachten fast durchgelegt (die eine hat 3 Wochen Gluckpause gemacht), durchschnittlich 5 Eier pro Hennchen und Woche.

    Dann war Mauser plus Pause, und Mitte Februar mit dem steigenden Licht ging es wieder los. Jetzt sind die Eier etwas größer als in der ersten Saison, so um die 45 Gramm, aber es sind weiter 5-6 pro Woche. Ich bin gespannt, ob sie dabei bleiben, oder ob sie bald richtig zu glucken anfangen. Der Züchter sagte, bis 4-5 Jahre legen seine Hennen immer, allerdings dann mit deutlich abnehmender Tendenz.

    Wir werden sehen. Ich bin überhaupt sehr überrascht, daß so ein "Ziervogel" derart fleißig legt, vermute aber, es liegt am zusätzlichen Protein. Die Mädels dürfen sich hier regelmäßig am Hunde-Frischfleisch beteiligen und gehen dann natürlich ab wie die Raptoren.

    Hier leben seit einem Dreivierteljahr Zwergwyandotten im Garten, entzückende, behäbige Mädels mit Bodenhaftung, großer Coolneß und hoher Hundekompatibilität. Legen tun sie wie verrückt. Mindestens (!) sechs Eier täglich von acht Hennen - das hätte ich so nicht erwartet.

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    Bei mir war's so, daß mir schon Jahre vor dem Welpenkauf mehrmals absolute Traumhunde "meiner" Rasse begegnet sind, die, wie sich herausstellte, alle von derselben Züchterin stammten. Die hab ich dann kontaktiert, als es soweit war - und das Glück gehabt, dass unverhofft schnell eine kleine Hündin frei wurde.