Das ist eine sehr, sehr bittere Situation, und ich kann euch das so gut nachfühlen. Ich stand mit meiner blinden Hündin vor ein paar Jahren vor derselben Entscheidung, als bei ihr ein großer Tumor zwischen Milz, Leber und Magen entdeckt wurde. Ich habe mich zusammen mit der TÄ gegen eine OP entschieden, weil die diesem speziellen (blinden, stoffwechselkranken und sehr auf Routine und Geborgenheit angewiesenen) Hund einfach nicht mehr zumutbar gewesen wäre, und sie erlösen lassen, sobald sie Schmerzen bekam. Da war das "Ich will nicht mehr, bitte hilf mir jetzt" aber auch von einem Tag auf den anderen unmißverständlich deutlich.
Trotzdem ist es eine schreckliche Entscheidung, für die ich euch nur viel Kraft wünschen kann. Denkt an den Hund, so wie er früher war und vergleicht - ist da wirklich noch Lebensqualität übriggeblieben, oder hat die Kleine ein friedliches Ende einfach verdient, bevor ihr nur noch Qualen bleiben? Und wenn es soweit sein sollte, laßt doch den Tierarzt zu euch kommen - das macht es für den Hund so viel leichter.