Selbst wenn das Spiel Spiel wäre (ich seh da auch bloß Streß und Unsicherheit beim Hund) - warum soll ein erwachsener Hund eigentlich immer ums Verrecken "spielen"?
Beiträge von terriers4me
-
-
Zitat
Wenn deine Interpretation schlüssig sein sollte, müsste der Rüde die Hündin markieren und nicht die Hosenbeine derjenige, die sie angefasst haben.
Du wirst lachen: genau das HAT er mit Vorliebe getan, nachdem wir ihm die Menschen verboten haben. Da kriegte dann sehr gerne die zurückkommende Hündin einen schnellen Spritzer ab. Besonders schön, weil's ein langfelliger Pudelmix war.
-
Zitat
Die TW-Impfung ist ja immer noch gesetzlich vorgeschrieben
Nein, das ist sie in Deutschland nicht.
-
Zitat
Warum sollte er das tun? Was hat er davon?
Eigentum markieren - ein klares "MEINS!"
Der große Rüde von Freunden hat, wenn man nicht enorm aufpaßte, jeden gezielt markiert, der seine Hündin anlockte und betüterte. Kam regelmäßig vor, weil die Hündin so klein & niedlich war - und ebenso regelmäßig schlich sich der Rüde dann hinter den Menschen und markierte mit einem gezielten Spritzer dessen Bein. Das war ganz klar ein "Immer noch MEINE Hündin!"
Unser eigener Rüde hat sich ein einziges Mal so verhalten - da war die dazugehörige Hündin läufig und wurde von Fremden gestreichelt. Die hat er auch plötzlich markiert, vermutlich aus ähnlichem Antrieb.
-
Es tut mir sehr leid für euch, und ich kann mich dem Rat der anderen nur anschließen: Sieh sie dir an und stell sie dir dann in guten Tagen vor. Dann weißt du, dass die Entscheidung längst gefallen ist, und nicht du hast sie getroffen. Die Macht haben wir leider nicht, wenn die Würfel einmal gefallen sind.
Was du jetzt aber hast, ist die Gnade, deinem Hund noch ein letztes Geschenk zu machen: du allein kannst ihr jetzt die Qualen ersparen, die sie sonst zum Ende leiden müßte. Ich wünsch dir wirklich alle Kraft der Welt, der Verlust ist wirklich schrecklich - aber irgendwann wirst du mit einem guten Gefühl zurücksehen können, weil du sie nicht unnötig hast leiden lassen.
-
Ich hab's gerade in einem anderen Thread geschrieben: Meine Hündin bekam genau solche heftigen Zwischenzehenzysten, wirklich eine nach der anderen, als ihr Stoffwechsel krankheitsbedingt kippte. Bei ihr war es plötzlicher massiver Eisenmangel - als der behoben war, verschwanden die Stellen wie nie gewesen und für immer.
Vorher waren wir -zigmal vergeblich beim TA, vom Behandeln vermeintlicher Allergien über Aufmachen wg. vermutetem Fremdkörper über Zugsalbenverband bis Gottweißwas - und es wurde nur schlimmer und schlimmer. Unsere heutige TÄ empfahl uns dann für die letzten akuten Stellen ein ganz einfaches Schmierseifenbad, zweimal täglich, und das hat endlich gut geholfen. Aber, wie gesagt: kaum waren die Blutwerte wieder halbwegs normal, waren die Stellen weg.
Langer Rede kurzer Sinn: wenn an der Pfote selbst nichts Akutes zu finden ist, vielleicht auch mal an ein Blutbild denken? Wir drücken jedenfalls die Daumen - das ist wirklich sehr quälend.
-
Das kommt auf den Hund an. Meine würde bei so einem Pensum ständig sprungbereit unter "was machen wir als nächstes?!"-Strom stehen und irgendwann wohl die Wände hochgehen.
-
Bei meiner stoffwechselkranken Hündin war's ein Eisenmangel, der diese Zwischenzehenzysten auslöste. Als der behoben war, kamen sie nie wieder - vorher waren wir vergeblich von TA zu TA gerannt.
Im akuten Stadium half bei uns zweimal täglich ein Bad in lauwarmer Schmierseifenlösung übrigens sehr gut, dann waren die Abszesse schnell "reif" und offen und heilten ebensoschnell sauber ab.
-
Den Trend kenn ich schon von den Pferden - in der Hundeszene scheint sowas ja mit einiger Verspätung anzukommen. Ich find's schlicht nur komisch, was alles "schwierig" sein soll, um die eigene Pferde/Hundeflüstererrolle rauszustreichen.
Noch lustiger dass, konfrontiert mit einem wirklich problematischen Verhalten, genau diese Leute absolut hilflos sind. Bei Hunde ist es allerdings weniger komisch, weil die Umwelt es dann ausbaden darf - Pferde werden halt jahrelang "nach sonstwem" bespaßt und aus Schiß nicht mehr geritten/verladen oder sonstwas. Privatvergnügen.
Verstehen kann ich's nicht. Ich hab die Viecher auch lieber zu mir passend und damit schön problemlos. Obwohl mir die Hundewiesen-Expertinnen ja immer erzählt haben, mein (stinknormaler!) junger Terrier sei "hyperaktiv"...
-
Bei unserer Rüde/Hündin-Kombi hatte die Hündin absolut das Sagen - sie war aber auch die Mutter des Rüden.
In einem sehr eng befreundeten Rudel blieb das Kommando bei dem älteren, großen Rüden. Seine drei Jahre jüngere, sehr viel kleinere "Frau" und später die Töchter, die noch dazukamen, nahmen ihre Verhaltsvorgaben von ihm - es reichte zum Beispiel, den Rüden zu stoppen, um die ganze Truppe vom Jagen/Pöbeln/Lossprinten abzuhalten.
Auf der anderen Seite aber hatten die Mädels Narrenfreiheit, hackten ihrem Herrn und Meister bei Frust (sie wollten, daß er diesen anderen Kerl verkloppte - er nicht) auch mal gehörig in die Haxen, ohne dafür Ärger zu kriegen.
Aufs Sofa durfte bei diesen Kombis eh niemand, darüber kann ich nichts sagen - die besten Liegeplätze allerdings gehörten regelmäßig den Hündinnen.