Ich würde gern mal einen richtig schönen, kernigen, getrimmten statt geschorenen Foxterrier sehen - aber nix da. Dieser Ex-Modehund ist offenbar so out, outer geht's nicht.
Beiträge von terriers4me
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In Studienzeiten hab ich genau so einen coolen Großstadthund gehabt. Nie Leine dran, nie Leine nötig. Ich war soooo stolz darauf, wie perfekt wir waren, und es ging zehn Jahre lang bestens.
Als der perfekte Hund dann elf war, schoß er in einer Kleinstadt quer über die Ausfallstraße, weil drüben ein Eichhörnchen war - und überlebte wohl nur, weil er brav genug war, nach der Jagd drüben auf Handzeichen Platz zu machen, bis ich hinkommen & ihn abholen konnten.
Diese Minuten, mit dem brausenden Verkehr zwischen meinem freilaufenden Hund und mir, gehören zu den längsten und grausamsten meines Hundehalter-Lebens. Ein absoluter Erkenntnisschock: Tiere sind NICHT zuverlässig! Seitdem ist hier jeder Hund IMMER an der Leine, wo Autos auch nur eine Möglichkeit sind.
Bei mir war's damals eindeutig jugendlicher Leichtsinn, gekoppelt mit diesem erhebenden Glücksgefühl über eine einmalige Verbindung zum Hund. Wir hatten das sprichwörtliche Idiotenglück, und gelernt hab ich draus: wenn dieses Muster an Perfektion noch nach elf Jahren dermaßen stiften geht, wird das JEDER Hund irgendwann tun.
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Irre!
Ich hab zwar schon mitbekommen, wie jemand den Daumen verloren hat, weil er blöd genug war, sich einen Halfterstrick samt Pferd dran mehrfach um die Hand zu wickeln - aber dass es da draußen sogar Leute gibt, die das Potential haben, sich von ihrem Fiffi erdrosseln zu lassen, hätte ich jetzt nicht gedacht...
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Viele hängen die sich um den Hals
Ernsthaft jetzt?! Was wird sowas denn - eine "Zum Henker auf drei Hundespaziergängen"-Fortbildung...?
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Oh wie ich dich verstehe!!! Nach einer ganzen Reihe sehr unerfreulicher Begegnungen (von Wickeltechnik über abgeschürftes Fell bei meinem Hund bis hin zu ganz wütenden Beißereien wg. fesselnder Schlepp) meide ich den Hund von Welt inzwischen wie die Pest - und frage mich nur still aus der Distanz ,wozu das eigentlich gut ist, wenn die Weimaranerhündin beim Wildern noch zehn Meter Band nachschleift...
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Den größten denkbaren Fehler habt ihr ja leider schon gemacht: dem Hündchen zwei Wochen (!) lang Gelegenheit gegeben, uneingeschränkten Jagdspaß zu genießen und dieses Verhalten zu verfestigen. Jetzt weiß er schon mal genau, wozu Katzen erschaffen wurden.
Richtig ausgeprägter Jagdtrieb hat leider nichts, aber auch Garnichts mit der Frage zu tun, ob der Hund ein Proll oder ein Schnuckiputzi ist, sich selbst barfen will oder Gottweißwas. Wenn der da ist, ist der da, und es ist schon für den Zwerg völlig natürlich, ihm zu folgen, wenn er nicht von Anfang an anderes Verhalten gezeigt bekommt.
Mein Terrier war in diesem Alter plötzlich mit allem Welpenernst hinter einer Wildsau her, nicht weil er "böse", prollig oder sonstwas war, sondern weil es bei diesem Geruchs- und Bewegungsreiz einfach "klick!" gemacht hat - genau wie bei eurem Welpen und den Katzen. Allerdings hat mein Hund keine zweite Gelegenheit bekommen, während eurer ja nun schon uneingeschränkt üben konnte.
Wenn euer Welpe wirklich schon so ausgeprägt jagt, würde ich euch auch dringend zu einem kompetenten, jagdhundeerfahrenen Trainer raten - schon, um euch allen weitere Umwege zu ersparen.
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Ja, ich glaube, das war das Interview, in dem die Hunde auch 60 (oder waren's 50?) Kilo wiegen sollten?
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Sorry, wenn ich jetzt kleinlich bin, aber es waren immer noch AmStaffs.
Wie schon tausendmal geschrieben.Das heißt, die Besitzer wußten nicht mal, was sie eigentlich für Hunde haben? In einem der vielen Interviews (find ich jetzt auf die Schnelle nicht) bezeichnet einer von ihnen seinen Hund ganz unmißverständlich als "Pitbull"?
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Ein Jammer, dass die beiden Hunde für die Verantwortungslosigkeit ihrer Besitzer so bitter gebüßt haben.
Zwei jugendliche Pitbull-Rüden im besten Kasper-Alter nur durch Zeitungspapier von der Fußgängerzone getrennt alleine einzusperren, zeugt von einer solchen "Leck mich am ***"-Haltung den eigenen Hunden und der Allgemeinheit gegenüber, dass ich das demonstrative Leid der Halter einfach nicht ernst nehmen kann.
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Hier rundum sind einige ganz besonders krasse Irrtümer die aus dem TS:
-Terriermix von einer rumänischen Müllkippe, von einer uralten Dame "gerettet", die vorher superliebe Collies hatte. Riß ständig aus, geht jetzt nur noch an einer Kette (Leine kaut er durch) in den Garten.
- ebenfalls alte Dame mit ebenfalls rumänischen Dorfmix, der sich so wütend quer durchs Revier biß (Menschen inklusive), dass er schließlich beschlagnahmt und ins TH gebracht wurde
- Mehrere HSH-Mixe, über Orgas "gerettet", als "Knuddelbären" oder "Retrievermixe" weitergegeben - Ergebnis wie vorhersehbar.
-zig schnellfüßige Jagdhunde, die nie mehr von der Leine dürfen, weil sie nicht wiederkommen. Allesamt als "unkompliziert und familientauglich" vermittelt, was sie drinnen sicher auch sind.
Was fehlplazierte Rassehunde angeht: außer einem ganz krassen, wie ein Irrer wildernen Weimaraner sind das hier, Tendenz steigend, Aussies & Aussiemixe, möglichst rot und/oder merle als "unkomplizierter Familienhund" zum Mitlaufen. Ich kannte früher nur einen super erzogenen Traumaussie und bin immer wieder überrascht, was für gräßliche, schnappige Kläffköter das auch sein können. Sogar noch um Längen schlimmer als die klassischen fehlplazierten JRTS, die hier zum Glück langsam aussterben.
Ursache all dieser und vieler Desaster mehr? Beim Hundeanschaffen hat "das Herz" ("retten!" "haben wollen weil schön!" "verliiiebt") über den Verstand, (nämlich die simple Frage: "Paßt es?") gesiegt.