Beiträge von terriers4me

    Iroinscherweise ist die Möglichkeit, dass sie sich rechtzeitig "meldet", ohne Käfig um ein Vielfaches größer: Die meisten Hunde (Welpe ist sie ja nicht mehr) melden sich nicht laut, sondern einfach nur per Unruhigwerden. Und von einem nervösen Tapsen auf hartem Fußboden wird man ziemlich zuverlässig wach. Im Käfig kann so ein "leiser" Hund höchstens ein bißchen auf weichem Untergrund zappeln, bevor es zu spät ist, und das hört man im Schlaf schon sehr viel schlechter.

    Überhaupt kein Gemetzel - zwei glatte Schläge auf dem Hauklotz, und das Pfundpaket ergibt vier schöne Terrierportionen.
    Nur der Futterhändler ist immer ganz traurig, dass wir das teure lose Eingefrorene für Katzen & Kleinhunde nicht kaufen...

    Falls das mit dem Link nicht klappt: Hier ist die Darstellung der Behörden - und die liest sich wirklich gruselig:

    Zitat

    Meine erste Reaktion bei dem Video war auch: hoffentlich lasse ich es nie soweit kommen bei einem meiner Hunde. Ich werde wohl nie verstehen, warum man es erstrebenswert findet, den Hund solches (aussichtsloses) Siechtum erleben und -leiden zu lassen.

    Dem kann ich mich auch nur anschließen. Ich sehe auf dem Video nur einen Haufen Elend, der zu seinem Unglück noch atmet und frißt. Der arme Hund hat heftige Schmerzen irgendwo, sonst würde er nicht den Rücken derart aufkrümmen, die Pfoten so zögerlich setzen, als ginge er auf glühenden Kohlen und jedes Aufstehen möglichst vermeiden.

    Ich hab wirklich alles Verständnis dafür, wie sehr man die schreckliche Trennung fürchten kann - aber einme Tier, für das man nun einmal die Verantwortung trägt, so etwas zuzumuten, finde ich noch weitaus schrecklicher.

    Einen Eurasiermix in Rumänien halte ich für ziemlich ausgeschlossen - Eurasier sind schon hier recht selten.

    Insofern wäre, wenn der Hund optisch an einen Eurasier erinnert und "eigentlich" nur in erfahrene Hände gehen sollte, meine allererste Frage, ob du es da nicht mit einem Herdenschutzhund-Mischling zu tun hast?

    Leinenzwang hätten damals bei uns auch nix genutzt. Den haben wir kreativ gehandhabt: Wo er herrschte, etwa beim Einsteigen in einen Bus, habe ich die Hündin angeleint und ihr einfach das Leinenende zum Tragen gegeben. Eins ihrer Lieblingskunststücke: Bei Fuß tänzeln, mit meiner Tasche oder eben der Leine, und die Bewunderung rundum regelrecht einsaugen.

    Ich wäre damals zu überzeugt von meinem Hund gewesen, um sowas ernstzunehmen, (die unsichtbare Leine hielt doch jederzeit!) und ich denke, so ähnlich geht es den entsprechenden Hundehaltern heute auch. Bis zum bösen Erwachen, denn die Frage ist eben nicht, ob das kommt, sondern nur, wann.

    Ich bin meiner Mrs. Perfect wirklich heiß dankbar dafür, dass sie mir da eine so eindrucksvolle Lektion erteilt hat, bevor schlimmstenfalls der nächste, weniger perfekte Hund mit seinem Leben für meine Dummheit bezahlt hatte.