Gute Besserung für den armen Harvey - in dessen Augen hast du heute ganz sicher eine bisher unerreichte Anzahl von Heldinnen-Punkten gesammelt. Wer sonst hat schon ein Frauchen, das echte Monster verjagen kann?!
Beiträge von terriers4me
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Iroinscherweise ist die Möglichkeit, dass sie sich rechtzeitig "meldet", ohne Käfig um ein Vielfaches größer: Die meisten Hunde (Welpe ist sie ja nicht mehr) melden sich nicht laut, sondern einfach nur per Unruhigwerden. Und von einem nervösen Tapsen auf hartem Fußboden wird man ziemlich zuverlässig wach. Im Käfig kann so ein "leiser" Hund höchstens ein bißchen auf weichem Untergrund zappeln, bevor es zu spät ist, und das hört man im Schlaf schon sehr viel schlechter.
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Überhaupt kein Gemetzel - zwei glatte Schläge auf dem Hauklotz, und das Pfundpaket ergibt vier schöne Terrierportionen.
Nur der Futterhändler ist immer ganz traurig, dass wir das teure lose Eingefrorene für Katzen & Kleinhunde nicht kaufen... -
Ich nehme die Spaltaxt zum Portionieren von Tiefgefrorenem, geht wunderbar - ist aber wohl eher nichts für die Wohnung.
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Ängstlich und LAUT - das heißt: guten Sicherheitsabstand halten und von da aus kläffen, dass die Wände wackeln.
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Falls das mit dem Link nicht klappt: Hier ist die Darstellung der Behörden - und die liest sich wirklich gruselig:
ZitatAlles anzeigenDie Wahrheit über den Hund Borches
Die Veterinär- und Lebensmittelüberwachung wurde aufgrund einer tierschutzrechtlichen Anzeige auf den
Hund Borches aufmerksam. Es wurde angezeigt, ein gebrechlicher Hund würde unbeaufsichtigt, sich selbst
überlassen, im nicht eingezäunten Vorgarten vorgefunden. Er wäre dort regelmäßig allein, knicke immer wie-der mit den Hinterbeinen weg und fiele um. Er wirkedesorientiert und hat offensichtlich Schmerzen.
Die Überprüfung der Anzeige vor Ort durch zwei amtliche Tierärzte ergab folgenden tierschutzwidrigen Be-fund:
Borches liegt, flach auf dem Bauch, mit dem Gesichtzur Wand in einer Ecke; er nimmt seine Umwelt kaum
war, wirkt matt und teilnahmslos. Als seine Halterin versucht, ihn zum Aufstehen zu ermutigen, knickt das Tier
immer wieder ein und ist nicht in der Lage allein aufzustehen. Als er durch die Halterin aufgestellt wird, fällt er
wieder um. Borches wirkt sehr desorientiert und verwirrt. Bei der durch die amtlichen Tierärzte durchgeführten
Untersuchung fällt eine deutliche Auszehrung auf. Der Hund ist kachektisch (ausgezehrt, abgemagert) und
die bereits atrophierten (zurückgebildeten) Muskelnzeigen, dass es dem Tier schon lange nicht mehr möglich
ist, sich artgerecht und natürlich zu bewegen. Die Zähne sind vollständig mit Zahnstein belegt, das Zahn-fleisch ist stark entzündet, überaus schmerzempfindlich und löst sich bereits von den Zähnen. Das Fressen
muss dem Tier daher starke Schmerzen bereiten.
Zwei weitere praktizierende Tierärzte haben der Halterin aufgrund der infausten (nicht mehr therapierbar,
keine Aussicht auf Heilung bzw. Besserung des Gesundheitszustandes) Prognose wiederholt und eindringlich
zur Erlösung des Tieres von seinen Schmerzen und Leiden geraten. Es wurde hier bekannt, dass Borches,
trotz vermehrter Fütterung, an Gewicht verliert. Erhabe zudem Phasen mit häufigem Erbrechen, in denener
gänzlich die Orientierung verliert, im Kreis läuft und stundenlang jault, vor allem abends. Die praktizierenden
Tierärzte sehen ein absolut unverantwortliches Handeln der Halterin und attestieren, ebenso wie die amtli-chen Tierärzte, dass sie ihren Hund leiden lässt.
Aufgrund dessen wurde die erneute Vorstellung des Tieres bei einem praktischen Tierarzt angeordnet.
Die Darstellung in Presse und Internet, wonach das Veterinäramt die Euthanasie des Hundes aufgrund seines
Alters angeordnet hat, ist somit falsch. Die Anordnungen des Veterinäramtes sind einzig auf den bedauerns-werten Gesundheitszustand von Borches zurückzuführen.
Die von der Halterin daraufhin konsultierte praktische Tierärztin untersuchte den Hund und attestierteeben-falls eine infauste Prognose. Sie stellte fest, dass der Hund zunehmend leidet und sich in einem fortgeschrit-tenen Stadium körperlichen Verfalls befindet. DieseTierärztin erklärt nun allerdings, die Einstellungder Fami-lie, das Tier sterben zu lassen, zu akzeptieren, obwohl dies mit erheblichen Schmerzen und Leiden des Tie-res verbunden ist. Diese Vorgehensweise ist aus tierschutzrechtlicher und berufsethischer Sicht nicht
nachzuvollziehen.
Die Besitzerin von Borches vergleicht das Warten auf den Tod ihres Hundes mit der Sterbebegleitung beim
Menschen. Die Sterbebegleitung beim Menschen geht jedoch mit einer intensivmedizinischen Betreuung über
24h am Tag einher. Eine „Sterbebegleitung“ wie in der Humanmedizin gibt es beim Tier nicht, da das Tier-schutzgesetz den Halter in die Pflicht nimmt, das Tier nicht leiden zu lassen. Wenn eine „Sterbebegleitung“
überhaupt in Erwägung gezogen werden könnte, dann müsste diese aus veterinärmedizinischer Sicht von
einer intensivmedizinischen Betreuung begleitet werden. Stattdessen gibt die Tierhalterin selbst an, Borches
auf Grund anderer Verpflichtungen jeden Tag mehrereStunden alleinlassen zu müssen. In dieser Zeit istdas
Tier hilflos sich selbst überlassen; ein nicht tragbarer Zustand, da es noch mehr als ein gesunder Hund auf
den Besitzer angewiesen ist. Im Rahmen der Ermittlungen bzgl. eines anderen Vorfalls im Jahre 2013, Bor-ches betreffend, gab die Halterin bereits an, aus privaten Gründen wenig Zeit für den Hund zu haben.
Ein im Sterben liegender Patient, sei es ein Tier oder ein Mensch, benötigt regelmäßige Untersuchungen
durch fachkundige (Tier-)Ärzte. Borches allerdings wurde erst nach der amtlichen Überprüfung und entspre-chender Anordnung durch das Veterinäramt das erste Mal seit Monaten wieder einem praktischen Tierarzt
vorgestellt. Dieser Umstand belegt das verantwortungslose Handeln der Halterin, da sie ihrem Tier die not-wendige tierärztliche Hilfe nicht gewährt.
Die Medikamente, die Borches derzeit erhält, sind aus veterinärmedizinischer Sicht völlig unzureichend. Ins-besondere vermögen sie nicht die Leiden, die im Laufe eines durch Medikamente verlängerten Sterbeprozes-ses entstehen können, zu lindern.
Abschließend ist festzustellen, dass sowohl zwischen den amtlichen als auch den praktischen Tierärzten,
Übereinstimmung dahingehend besteht, dass Borches leidet. Diese Tatsache muss auch für die Tierhalterin
ersichtlich sein.
Das Tierschutzgesetz verpflichtet den Halter, sein Tier vor Schmerzen, Leiden und Schäden zu bewahren und
im Bedarfsfall die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
Die Halterin von Borches ist jedoch offenbar nicht Willens oder in der Lage, die Leiden ihres Hundes aus ei-genen Stücken zu beenden; demnach war es im Sinne des Tierschutzes und zum Wohle von Borches drin-gend geboten, entsprechende Anordnungen von Seiten des Veterinäramtes zu treffen.
Veterinär- und Lebensmittelüberwachung Pankow -
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Zitat
Meine erste Reaktion bei dem Video war auch: hoffentlich lasse ich es nie soweit kommen bei einem meiner Hunde. Ich werde wohl nie verstehen, warum man es erstrebenswert findet, den Hund solches (aussichtsloses) Siechtum erleben und -leiden zu lassen.
Dem kann ich mich auch nur anschließen. Ich sehe auf dem Video nur einen Haufen Elend, der zu seinem Unglück noch atmet und frißt. Der arme Hund hat heftige Schmerzen irgendwo, sonst würde er nicht den Rücken derart aufkrümmen, die Pfoten so zögerlich setzen, als ginge er auf glühenden Kohlen und jedes Aufstehen möglichst vermeiden.
Ich hab wirklich alles Verständnis dafür, wie sehr man die schreckliche Trennung fürchten kann - aber einme Tier, für das man nun einmal die Verantwortung trägt, so etwas zuzumuten, finde ich noch weitaus schrecklicher.
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Einen Eurasiermix in Rumänien halte ich für ziemlich ausgeschlossen - Eurasier sind schon hier recht selten.
Insofern wäre, wenn der Hund optisch an einen Eurasier erinnert und "eigentlich" nur in erfahrene Hände gehen sollte, meine allererste Frage, ob du es da nicht mit einem Herdenschutzhund-Mischling zu tun hast?
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Leinenzwang hätten damals bei uns auch nix genutzt. Den haben wir kreativ gehandhabt: Wo er herrschte, etwa beim Einsteigen in einen Bus, habe ich die Hündin angeleint und ihr einfach das Leinenende zum Tragen gegeben. Eins ihrer Lieblingskunststücke: Bei Fuß tänzeln, mit meiner Tasche oder eben der Leine, und die Bewunderung rundum regelrecht einsaugen.
Ich wäre damals zu überzeugt von meinem Hund gewesen, um sowas ernstzunehmen, (die unsichtbare Leine hielt doch jederzeit!) und ich denke, so ähnlich geht es den entsprechenden Hundehaltern heute auch. Bis zum bösen Erwachen, denn die Frage ist eben nicht, ob das kommt, sondern nur, wann.
Ich bin meiner Mrs. Perfect wirklich heiß dankbar dafür, dass sie mir da eine so eindrucksvolle Lektion erteilt hat, bevor schlimmstenfalls der nächste, weniger perfekte Hund mit seinem Leben für meine Dummheit bezahlt hatte.