Hallo Cherubina,
die Schnecke könnte eine Gefleckte Weinbergschnecke sein, sozusagen die kleinere Schwester der Dicken. Hübsch!
Hallo Cherubina,
die Schnecke könnte eine Gefleckte Weinbergschnecke sein, sozusagen die kleinere Schwester der Dicken. Hübsch!
Ich würde das Bäumchen für eine Salweide halten - deren Blätter können ein bißchen variieren, so wie man das auf dem einen Foto auch sieht.
Hallo Vinimaus,
meine damals achtjährige PRT-Hündin ist nach der Kastration an SARDS erkrankt (eine sehr seltene, aber durchaus bekannte Nebenwirkung dieses Eingriffs), binnen kurzem erblindet, an schweren Stoffwechselstörungen erkrankt und nach knapp zwei Jahren an einem Tumor verstorben
Wenn du auf diese Seite gehst
, da unter "Infos rund um den Hund", da weiter auf "Medizinisches" findest du unseren Erfahrungsbericht, in erster Linie über die Erblindung.
Ich habe nach der Veröffentlichung dieses Artikels noch mit einigen anderen Haltern Kontakt gehabt, und alle betroffenen Hunde hatten neben der Erblindung noch weitere Probleme. Ich würde an deiner Stelle erstmal ein großes Blutbild machen lassen - meine Hündin hatte zum Beispiel einen massiv gestörten Fettstoffwechsel und mußte entsprechend ernährt werden. Auch Cushing ist wohl in diesem Zusammenhang häufig.
Es ist leider wirklich ein sehr seltenes, komplexes, so gut wie unerforschtes Krankheitsgeschehen und man muß selber sehen, wie man den Hund so gut und so lange wie möglich hält. Ein interessierter, guter TA ist dabei Gold wert - und ich wünsche euch auf jeden Fall ALLES Gute!
Auch von hier ein Kopf hoch - natürlich ist das in den Griff zu bekommen!
Meine Hündin hat sich einjährig eine so schwere Infektion zugezogen, die hier umging, daß sie von jetzt auf gleich mit blutigem Durchfall regelrecht zusammenbrach. Das war echt dramatisch, entsprechend hat uns unsere TÄ auch unverzüglich in die Klinik geschickt. Freitagnachts.
Diagnose war dann dieselbe wie bei euch (zu meiner großen Erleichterung übrigens - da hatte noch einiges andere im Raum gestanden). Hündin blieb ein WE stationär am Tropf, bekam sofort AB und war schnell wieder so stabil, daß wir sie montags mitnehmen konnten.
Zuhause gab es dann weiter die Kur mit AB, dazu selbstgekochte Schonkost in winzigen Mengen: Erst nur Haferschleim und selbstkochten Kartoffelbrei, dann Möhrenbrei dazu, und nach einer Woche teelöffelweise wieder Fleisch dazu, gekochtes mageres Rinderhack. Da mußten wir die ersten Tage wirklich sehr vorsichtig sein. Nach Auslaufen der Antibiose wurde die Darmflora auch noch mit Symbiopet wieder aufgebaut. Als sie wieder gut fressen konnte, gab's vorsichtig grünen Pansen in den Kartoffelbrei, wegen der Enzyme.
Nach drei Wochen war die ganze Sache ausgestanden, der Hund wieder fit - und bis heute ist da nie wieder was gewesen. Wir drücken euch die Daumen, daß es für euch ebenso läuft!
Es geht in so einer Lage weder um das eine noch um das andere - es geht um für den Hund verständliche Kommunikation in einem Moment, in dem die 08/15-Nummer schlicht nicht mehr zielführend ist.
Es gibt für dieses spezielle Training inzwischen recht gute Fachliteratur, etwa "Living with blind Dogs", die ich jedem Betroffenen ans Herz legen würde. Und damit laß ich's hier gut sein, denn mehr als langjährige Erfahrungen zu teilen geht nicht - den Weg zu finden ist Sache der TS.
"Na, Deine Super-Idee führt zur weiteren Abhängigkeit und zur Verstärkung des Problems."
Vollkommener Nonsense - mein blinder Hund blieb problemlos alleine, sobald eben der Übergang gemeistert und das Vertrauen da waren.
In so einer Ausnahmesituation kommst du mit diesen 08/15-Regeln a la "ignorier ihn mal" oder "geh dauernd an ihm vorbei und mach ihm die Tür vor der Nase zu" schlicht nicht weiter, sondern verschärfst, was du abstellen willst, weil du das Tier, das eh schon den Halt verliert, weiter in die Unsicherheit treibst.
Das heißt nicht, daß du den Hund von früh bis spät sinnlos betütteln sollst, sondern dass du BERECHENBAR werden und die Umwelt ebenso machen mußt - und das erreichst du in der Praxis nicht mit Macht- und Verwirrspielchen, sondern mit Kommunikation.
Ich hab nicht dich gemeint mit der Ignoranz, sondern vor allem den Tip darüber - und wenn ihr Jahre habt, ist die Lage ja auch nicht so dramatisch wie bei uns: Mir ist der bis dahin knackfitte Hund innerhalb von vier Wochen total erblindet. Drama pur.
Dann kannst du ja vieles wirklich in Ruhe trainieren - wenn er zum Beispiel einen Platz hat, auf den er sich jetzt gern zurückzieht, würde ich versuchen, ihm da Welpengitter oder sowas wie einen Babylaufstall drumrumzustellen, erst offen, dann langsam geschlossen. Sehbehindert wird er da nicht raushüpfen können, und die Gewöhnung ans Eingeschränktwerden wäre sicher am gewohnten Platz leichter als wenn du jetzt mit einer fremden Kiste ankämst.
"Nicht mehr dulden, dass er immer hinter Dir her dackelt.
Einfach durchs Türchen durch (ohne Ansage), Tür schließen, eine Runde in der Wohnung drehen, wieder zurück kommen, Hund ignorieren, Türchen auf, ins Zimmer zum Hund gehen, Türchen wieder hinter Dir zu. Eine Runde durch das Zimmer wo der Hund sich befindet drehen, wieder (ohne Ansage) durch das Türchen, und so weiter und so fort.
Jaulen, jammern ignorieren. Du drehst Deine Runden, machst Dein Ding!"
Besser als auf diese Tour - und das sag ich dir aus mehrjähriger Erfahrung mit einem rasch erblindeten, dann blinden Hund, kannst du das Tier im Moment nicht in Unsicherheit und Panik treiben, sprich: ihn dazu bringen, noch mehr Angst zu haben, wenn du weg bist.
Der Hund "dackelt hinter dir her", weil du im Moment sein letzter Halt in einer ihm entgleitenden Welt bist. Statt ihm diesen Halt auch noch zu nehmen und ihn in noch mehr Unsicherheit zu treiben, gib ihn ihm. Faß den Hund viel an, laß ihn, wenn möglich auf dem Schoß oder sonstwie in Körperkontakt sitzen, bürste ihn viel - das trägt dazu bei, ihn aus der fürchterlichen Angst, in der er jetzt steckt, herauszuholen, ihm die Sicherheit zu geben und mit dem veränderten Körpergefühl klarzukommen.
Bei meiner blinden Hündin, die mir natürlich auch erst ständig nachlaufen wollte, hat es sich super bewährt, einfach mit ihr zu sprechen: Ich hab mir einmal angewöhnt, beim Gehen zu summen oder zu singen ,damit sie immer genau wußte, wo im Haus ich war.
Und ich habe ihr, sobald ich aufstand, immer gesagt, ob ich jetzt "rauf", "runter" oder "raus" gehe - und es hat nicht lange gedauert, bis sie sich von selbst fürs Liegenbleiben entschied - sie wußte ja, wo ich war.
Alleinbleiben ist generell ein ganz wunder Punkt bei Blinden, wird aber wieder leichter, sobald sich der Hund an die Behinderung gewöhnt hat. Jetzt, in der sehr schweren Umstellungsphase, würde ich keine Spielchen spielen, die den Hund noch mehr verunsichern, sondern notfalls Betreuung organisieren. Sobald der Hund wieder mehr Sicherheit hat, kannst du ans Training gehen - jetzt braucht er deine Hilfe, und nicht deine Ignoranz.
Wär's meine Hündin, würd ich sie nochmal ganz, ganz gründlich auf links drehen lassen - mit tagelangem Erbrechen und Zittern hat mein Russel reagiert, als er bei einem Spielunfall von Größeren heftig getreten wurde.
Wer dann "nur" eine fette Prellung - aber kannst du sicher sein, daß der kleine Rabauke bei einer so winzigen Hündin nicht schon einen körperlichen Schaden angerichtet hat, auf den sie so drastisch reagiert?
Will sagen: Hat es da beim "laß sie machen" schon Draufhüpfen/Treten/Zukneifen in einer Stärke gegeben, die einem Yorkie schaden kann? Zittert und bricht sie vielleicht vor Schmerzen?
Gaby, die Bilder sind wirklich genial - hab noch nie so einen Riesenhund auf einem Tisch gesehen!
Wir sind hier, Züchter sei Dank, fast mit einem Idealfell gesegnet - fast, weil der schöne harte "broken"-Draht nach der Kastration leider weicher wurde.
Fellpflege hält sich also sehr im Rahmen, so etwa einmal die Woche eine Viertelstunde übertrimmen, jetzt im Winter eher seltener. Wasser muß nur dran, wenn der Terrier sich in Fuchskacke & Co gewälzt hat, alles andere fällt raus oder ist ausbürstbar - und das Ergebnis sieht dann so aus: