Beiträge von terriers4me

    Stress dich nicht wieder so, lass einfach behutsam Alltag einkehren, den neuen Alltag mit Hund - der Welpe rutscht da schon mit rein, wenn du ein bißchen einfühlsam vorgehst.

    Hunde sind Hunde geworden, weil sie so super anpassungsfähig sind - je selbstverständlicher du zur neuen, gemeinsamen Tagesordnung übergehst, desto selbstverständlicher wird dir der Welpe da folgen.

    Ich kann echt nicht glauben, dass man sich so endlos an etwas hochziehen kann, was ich noch in Vor-Hundeschul-Zeiten als selbstverständlichen Hundehalter-Knigge gelernt habe: Dass bei einer auch nur irgendwie kritischen Begegnung draußen der Hund, egal wie groß/farbig/brav der ist, rangerufen und, ja: auch notfalls festgehalten wird, damit beide Seiten die Situation einschätzen und kurz klären können. Und zwar ungebeten, man tat's halt, ging dann weiter, und fertig. Das galt auf unserer ländlichen Insel der Seligen genauso wie auf den vielbegangenen Alsterwiesen/Elbstränden in Hamburg.

    WAS um Gotteswillen ist an einer so winzigen, für den HH so einfachen Geste derart schlimm/ehrabschneidend/eines verbissen geführten Prinzipienkampfes würdig?! Das hat man doch fünf Sekunden später im Weitergehen schon wieder vergessen?

    Immerhin kriege ich, wenn ich das hier verfolge, eine sehr gute Ahnung davon, weshalb die Restriktionen für uns alle so heftig geworden sind....und fürchte, der allgemeine Leinenzwang ist da nicht mehr fern.

    Damit du nicht denkst, überall sonst läuft alles nach Plan (das tut's bei Lebewesen nämlich nie!!): für meinen letzten Welpen hab ich mir erstmals ein gaanz tolles Welpengitter gekauft, hoch und stabil, eigentlich Overkill für einen winzigen Terrier. Das stand mit offener Tür, Körbchen und vielen Kuscheldecken im Wohnzimmer, und das Hündchen pennte liebend gerne darin.


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    Dann kam der Tag, an dem ich das erste Mal die Tür kurz zumachen wollte. Tat ich also, ging leise zwei Schritte weg - und hatte meinen Welpen prompt neben mir wie immer. Dieser Zwerg hatte die geschlossene Tür gesehen, mit einem einzigen Satz die Oberkante des Käfigs erreicht und sich drübergezogen. Kein Zögern, kein Jammern, keine Aufregung - einfach ein pragmatisches "Problem erkannt, Problem gelöst - fertig. Was machen wir jetzt?"

    Soweit unser Super-Welpengitter. Box wollte ich nicht, insofern haben wir's dann umgedreht: Gitter auseinandergenommen und die gefährlichen Ecken mit den Teilen abgesperrt. Das wurde problemlos akzeptiert, so hat sich die Anschaffung doch noch gelohnt, und die Begrenzung für den Welpen wurde dann eben eine geschlossene Tür.

    Was ich damit sagen wollte: Man muß auch mal Umwege gehen. Insofern mach dich nicht schon wieder fertig, wenn du den kribbeligen Welpen erstmal per Leine sicherst. Bleib pragmatisch: Es hilft euch aus der aktuellen Notlage - und es soll ja kein Dauerzustand werden.

    Viel Glück mit der Trainerin!

    So, wie du es schilderst, ist der Welpe einfach der letzte Tropfen, der das Faß bei dir zum Überlaufen bringt, eher der Auslöser als die Ursache deiner Probleme.

    Wenn das alles wirklich so heftig ist wie geschildert, würde ich den Welpen auch möglichst schnell zurückgeben. Jetzt ist für das Hündchen noch nichts verloren, und du kannst dann hoffentlich erstmal wieder Grund unter die Füße bekommen.

    Tut mir leid, irgendwie haut es heute nicht hin mit dem Hochladen - noch ein letzter Welpenbild-Versuch:


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