Wir drücken erstmal ganz fest Daumen und Pfoten, dass reichlich Sauerkraut hilft - wenn Eddy sich trotzdem irgendwie auffällig verhält, würde ich auch blitzschnell beim TA auflaufen.
Beiträge von terriers4me
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Das hoffen unsere Freunde auf Rügen auch - die haben schon Fuchs, Dachs & Marderhund rund um den Hühnerstall mitten im Dorf und hoffen bloß, dass Waschbär und Wolf da noch ein bißchen wegbleiben....
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Hier ist noch ein Größenvergleich, da sieht man die enorme Fleischmasse, während die Knochen kaum kräftiger sind als bei dem gleichalten Lege-Küken daneben:
Fleisch: Masthuhn - Freilandhuhn: ein Vergleich - Lebensmittel - Gesellschaft - Planet Wissen
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Dackelbenny - ja, Masthähnchen sind eigentlich gruselige genetische Monster, programmiert auf Dauerfressen und eine aberwitzige Gewichtszunahme. Wenn die mit einem Monat geschlachtet werden (sehr viel länger halten sie nicht durch, ohne unter ihren eigenen Gewicht buchstäblich zusammenzubrechen), haben sie enorme Brust- und Keulenmasse, piepsen aber noch wie die Küken, die sie ja eigentlich sind.
Und - für unseren Fall glücklicherweise - das Knochenwachstum bleibt hinter dem massiven Fleischansatz weit zurück. Es sind also wirklich noch Kükenknochen, und so können wir wenigstens hoffen, dass der geplünderte Mülleimer für den Hund keine bösen Folgen haben wird!
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Nein, zum Glück nicht - "Hähnchen" ist die generelle Bezeichnung für am Schlachttag 35 Tage alte Küken.
Es sei denn, sie waren bio (dann 70 Tage) oder "Freilauf" oder sonstwas Älteres - aber das wollen wir für den Hund jetzt mal nicht hoffen!
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Das stimmt absolut, wenn es um erwachsene Hühner mit einem ausgehärteten Skelett geht, da sind die Knochen wirklich z.T. mörderisch.
Bei einer Suppenhenne oder einen freilaufenden Hähnchen würde ich mir da also auch heftig Sorgen machen - Industrie-Bratküken haben aber wirklich noch ziemlich unkalzinierte "Kinderknochen", da ist die Gefahr deutlich geringer.
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Wenn er das Sauerkraut überhaupt nicht frißt, kannst du daraus auch Kügelchen mit Kartoffelbrei machen und ihm die so tief ins Maul schieben, daß er schlucken muß.
Eigentlich sollte da nicht so viel passieren können, Brathähnchen sind ja erst knapp vier Wochen alte Küken, die Knochen noch entsprechend weich. Also drücken wir mal alle Daumen, dass er sie halbwegs gekaut hat!
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...und natürlich hast du absolut recht: bei einem erwachsenen, fremden Hund ist so ein massiver Jagdtrieb sicher ein größeres Problem, zumal ja keiner weiß, ob da für den Hund nicht sogar schon Erfolge zu verzeichnen waren.
Da gleich ehrlich zu sein, wie das TH es war, ist sicher der seriöse Ansatz!
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Da werden sich dann die letzten Weidetier-Halter samt Viehzeug treffen...
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Man kann euch wirklich nur sehr dazu gratulieren, noch rechtzeitig reagiert zu haben - alles, was du von dieser Organisation berichtest, schreit ganz laut "unseriös"!
Keine Sorge, ihr werdet euren Hund finden und mit Sicherheit glücklicher werden, als alle Beteiligten es bei dieser Orga geworden wären.
Jagdtrieb muß übrigens kein Hindernis für eine eventuelle Hühnerhaltung sein. Hunde lernen durchaus, dass zuhause andere Gesetze gelten und "Burgfrieden" eingehalten werden muß. Meine extrem jagige Hündin kommt inzwischen bestens mit den Hühnern aus, die sie zuerst unbedingt killen wollte - allerdings habe ich sie auch als Welpe bekommen und kenne sie entsprechend gut.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Es dürfte schwieriger werden, wenn der Hund erwachsen aus unbekannten Umständen kommt - insofern würde ich, wenn ich solche oder andere Anforderungen an den Hund habe, Züchter bei der Suche nicht kategorisch ausschließen. Ein guter Background macht schon sehr vieles einfacher, gerade für Hundeanfänger.