Beiträge von terriers4me

    Das ist total nett von dir, Vinimaus, und dem Zwerg wird's sicher sehr helfen.

    Ich finde ja generell, dass Gross UND Klein eine geniale Kombination ist - und bin unserem netten Nachbarsschäfer sehr dankbar dafür, dass mein Terrier das genauso sieht. Die steckt das dank seines tollen Einflusses auch ein, wenn sie von Großen mal angerüpelt wird - generell findet sie sie trotzdem weiter toll.


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    Einen kernigen kleinen Zwergschnauzer hab ich auch schon mal prima am Pferd laufen sehen, und die Malteser einer Freundin zeigten es in dieser Beziehung jedem Terrier. Die waren nämlich grundsätzlich am Pferd, nicht am Jagen.

    Was allerdings bei all den Bichons blöd ist, sind die Haare - da bleibt draußen schon ganz nett was drin hängen.

    Da hast du völlig recht, aber das ist ja bei allen heftigen, plötzlichen Bewegungsreizen ähnlich. Trotzdem brauchst du als Hundehalter keinen "Grundkurs Radfahrer verstehen" oder "Skater-Psychologie für Anfänger". Du nimmst einfach zur Kenntnis, dass es diese Gefahren gibt und handelst entsprechend.

    Was ich meine: Grundsätzlich ist ein passierendes Pferd doch einfach einer der vielen Außenreize, die ein Hund ignorieren lernen muß - ohne dass da von Herrchen/Frauchen vertiefte Equidenkunde verlangt wird?

    "Ich bin ehrlich gesagt überrascht bis dezent entsetzt, wieviel Pferdeverstand hier - damit meine ich jetzt im Thread, nicht nur in dem zitierten Satz - von der Umwelt vorausgesetzt wird."

    ist das wirklich so? Eigentlich braucht man als HH über Pferde doch nicht mehr zu wissen als über Jogger, Radfahrer, Skater & Co: der Hund hat sie nicht zu jagen.

    Auf keinen Fall auch noch "angreifen", das könnte ein eh schon nervöses Pferd sehr leicht auf sich beziehen. Ich würde wohl auch so ruhig wie möglich rangehen und versuchen, den Hund irgendwie, irgendwo zu erwischen - aber ein Patentrezept ist das sicher nicht.

    Ich hätte da aber noch eine Tip für den jungen Malinois: Wenn die Grundkommandos erstmal halbwegs sitzen, versuch doch mal, nette Pferdeleute zu finden, zu denen ihr zum Üben auf den Hof kommen könnt. Nicht zum Dicht-Rangehen, sondern erstmal dazu, dass der (angeleinte!) Hund Pferde über eine längere Zeit lang vergleichsweise entspannt und aus sicherer Entfernung erlebt, später auch lernt, in ihrer Gegenwart auf dich zu hören, ohne dass gleich wieder soviel Spannung aufkommt.

    Wir haben das mit meiner einjährigen Terrierhündin so ähnlich gemacht ,als die anfing, auf (ihr eigentlich bekannte) Pferde zustürmen zu wollen. Wir sind ein langes Wochenende auf den Hof einer Freundin gefahren und haben sie da regelrecht reizüberflutet: den ganzen Tag nur Pferde in allen Lebenslagen, wohin sie auch sah, vorzugsweise ruhig zum Putzen/Satteln angebunden.

    Am ersten Tag mußte ich sie noch an der Leine halten, am zweiten waren die Hofhunde schon viel interessanter als alle Ponys zusammen, am dritten nahm sie generell von den Pferden keine Notiz mehr. Sie hatte sie als "gehört zum Alltag" abgespeichert und fand sie von da an einfach normal.

    Ich weiß nicht, ob ein Mali da grundlegend anders reagieren würde als ein Terrier - aber vielleicht käme sowas auch für euch in Frage?

    Finde ich eine schlaue Lösung, und ich denke, dein Geld wäre im Zweifelsfall besser in einem Blutbild angelegt. Meine Hündin wurde letztes Jahr immer ängstlicher, Bachblüten & Co zeigten null Wirkung, wir sind also zum TA - und Bingo: massive Schilddrüsenunterfunktion. Seit sie da eingestellt ist, ist sie kaum wiederzuerkennen.

    Und wenn bei deinem Hund nichts Auffälliges ist, weißt du das zumindest sicher und mußt nicht fürchten, dass du auf einem dicken medizinischen Problem "rumtherapierst".