Beiträge von terriers4me

    Erstmal wünschen wir Gute Besserung!

    Meine damals einjährige Hündin war mit so einem Infekt binnen Stunden so krank, dass sie erstmal ein Wochenende am Tropf in der Klinik verbrachte. Danach bekam sie noch eine Woche ein AB, nach dessen Ende kurmäßig SymbioPet zur Regeneration der Darmflora.

    Eine ganze Zeit lang mußte sie streng Diät leben, ich hab sie also nach Anleitung der Klinik bekocht, erst strikt fleischlos (mit frischem Kartoffel- später Kartoffel-Möhrenbrei) , dann, als es deutlich besser ging, durfte ich den Brei mit Hühnerbrühe anrühren. Als auch das gutging, kamen kleine Portionen grünem Pansen zum Wiederaufbau der Darmflora dazu, dann etwas mageres gekochtes Fleisch...und so weiter. Was ihr überdies gut getan hat, war diese flüssige Moorerde für Hunde.

    Die akute Phase hatte sie schnell, binnen drei Tagen hinter sich, von da an war der Kot wieder geformt und blieb es auch nach dem AB. Bis wir aber wieder ganz zurück in der normalen Fütterungsroutine waren, verging doch fast ein Monat. Spätfolgen wie eine irgendwie gesteigerte Empfindlichkeit gab es aber absolut keine - und das wünschen wir euch natürlich auch!

    Schön, dass es so gut läuft, und das mit der Gesundheit wird sich sicher noch einspielen, sobald der Kleine älter wird.

    Meine jetzige Hündin hat die ersten zwei Jahre aus dem Hundewäldchen dermaßen alles an Infekten mitgenommen, dass sie mich schier zur Verzweiflung gebracht hat, dazu noch eine gute Anzahl Tobeverletzungen, von ausgedrehten Krallen über Tritte großer Hunde bis hin zur angeschnittenen Sehne - ich dachte wirklich, das ist der totale Montags-Hund.

    Aber als sie erwachsen wurde, also das Immunsystem fertig war, hörte das schlagartig auf, als dann auch noch das Hirn nachreifte, tobte sie nicht mehr ganz so suizidal - und von da an haben wir den TA lange Zeit nur noch zum Impfen gesehen. Wir drücken mal Daumen & Pfoten ,dass es bei euch bald ähnlich gut geht.

    "Probleme habe ICH eigentlich immer nur mit den nervösen Reitern auf ihren ebenso höchst nervösen Pferden, bei denen man keine Ahnung hat, was wohl als nächstes passiert. Da frage ich mich tatsächlich, warum die auf oder neben Wanderwegen reiten müssen, einfach weil da ab und an die völlige Panik herrscht."

    Seh ich genauso - um die hab ich auch als Reiterin tunlichst eine großen Bogen gemacht, weil sie eine echte und nicht gerade kleine Gefahrenquelle sind - egal, ob du zu Fuß, mit Pferd oder mit Hund vorbeikommst.

    Das kommt noch dazu - ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, mit Grundrespekt und einem ganz altmodischen, gut trainierten "Fuß!" und "Sitz" wäre ein großer Teil des Problems schon gelöst gewesen.

    Sicher kann man einen Hund nicht nach den gezeigten Schnipseln wirklich beurteilen, aber für mich sah es eher so aus, als ob es da einfach um einen respektlosen juvenilen Kasper ging, nicht um einen wirklich aggressiven Menschenverletzer.

    Das Verrückte ist, ich habe bei all dem, was ich von Tammo sehen konnte (die ersten zwei Stücke) die ganze Zeit gedacht, dass das gezeigte Verhalten wahrscheinlich eher das Sahnehäubchen auf Problemen ist, die mich persönlich viel mehr schrecken würden. Ich denke, das übermäßige Beschützenwollen läßt sich bei einem so jungen und so lernwilligen Hund mit klarer Führung noch vergleichsweise(!) gut regulieren - auch wenn das sicher hundelebenslanges Management erfordert.

    Aber - was ist bei so einem unsicheren, "klammernden" Kandidaten, der sicher auch recht wachsam ist, z.B. mit dem Alleinbleiben? Wohnt die potentielle neue Besitzerin so, dass sie eventuelle längere Randale da überhaupt aussitzen könnte?

    Und wie wäre sie mit dem Jagdtrieb klargekommen, der bei diesem Temperamentsbolzen-Mix sehr ausgeprägt sein dürfte, vermutlich inklusive knackiger "Raubzeug(sprich: Katzen)schärfe"?

    Natürlich wissen wir nicht, was da im TH schon alles für Gespräche geführt wurden, aber das in der Sendung übermittelte: "Wenn sie das gezeigte Problem in nur den Griff bekommt, steht einem Happy-End für diese beiden nichts mehr im Wege" fand ich schon ein bißchen, nun ja: naiv.

    Ich hab auch nur den Anfang gesehen, weil der dritte Film hängt, aber so ganz hab ich das TH nicht verstanden. Meines Erachtens hätte sie der netten, wenn auch etwas naiven Frau von Anfang an klarmachen müssen, dass ihre Katze bei so einem Hundetyp nur sehr geringe Überlebenschancen hat - vielleicht hätte ihr das eine Menge Herzschmerz erspart?

    sorry fürs ot, aber...

    "Foxi wird manchmal täglich gebadet, weil sie sich wälzt"

    ...bringt mich hier gerade zum Grinsen, weil's bei uns haargenau umgekehrt laufen würde: meine Terrierdame würde sich täglich wälzen, weil sie gebadet wird.

    Passiert ihr das nämlich alle Jubeljahre mal, wälzt sie sich die nächste Tage wie besessen, offenbar um den fiesen Gestank loszuwerden. Da wird sie tatsächlich regelrecht hysterisch und gibt erst Ruhe, wenn sie findet, dass sie wieder genügend "nach sich" riecht.