Drücken wir mal die Daumen, dass der Wheaten verschont bleibt, und der Irish möglichst auch - die fiesen Nebenwirkungen auf die ganzen Rasse bleiben bei Modehund-Massenproduktion einfach nie aus.
Der Foxterrier ist da wirklich das traurige Beispiel. Ursprünglich war das mal so ein kerniger, charakterfester, anpassungsfähiger kleiner Bursche - wegen all seiner Qualitäten der am meisten verbreitete Hundetyp der Welt.
Dann wurde er vermehrt bis zum Geht-Nicht-Mehr und endete schließlich so oft als kläffiger, aggressiver, unverstandener "Omahund", dass er total aus der Mode kam. Und sich, anders als der Pudel, den es zur gleichen Zeit so erwischte, offenbar bis heute auch nicht erholen konnte. Wann sieht man schon noch einen Foxterrier?
Seinen Modehunde-Platz nahm dann später seine kleinere Arbeitsausgabe, der Russell ein, und dem ist es in den letzten zwanzig Jahren sehr ähnlich ergangen - ebenfalls ein massives Vor-die-Hunde-Gehen bis hin zum - oft mit Recht - total versauten Image.
Nein, das ist wirklich kein Schicksal, das man irgendeiner Rasse wünschen würde - und so tollen Burschen wie den Irish (oder Wheaten) schon mal gar nicht.