Beiträge von terriers4me

    Man kann ein Tier auch quälen, ohne ihm irgendwie Böses zu wollen, das ist ja das Gemeine an der Sache, und das, was in Hundehaltungen absolut nicht böser Leute so oft schief geht. Liebe allein reicht nicht, wenn keine Sachkenntnis dazukommt - und es sind wirklich furchtbar oft die äußerlich so niedlichen kleinen Terrier, die das ausbaden müssen.

    Hier war zum Beispiel ein Terrier in der Vermittlung, der auch schon zugebissen hat, Emil. Jedenfalls stand das so auf der Seite des TH Lüneburg:

    Hundshuus Hundevermittlung

    Wenn du Emils Vermittlungstext liest, wirst du sehen, dass es meist das gleiche Grundmuster ist: Menschen verstehen nicht, was sie sich da geholt haben, Hund reagiert irgendwann über - aus.

    Ein Jack Russell ist einfach ein Hund, der als Hund verstanden und ernstgenommen werden möchte, nicht mehr und nicht weniger. Wenn nur menschlicher Egoismus auf ihm abgeladen wird (sowas wird dann auch gern "Liebe" oder "Verwöhnen" genannt) geht das meist sehr schief. Wie bei vielen andere Hunden auch.

    Tut euch allen einen Gefallen, gebt dem Hund noch eine Chance in anderen Händen - auch wenn sie nur noch sehr gering ist.

    Vielleicht versucht ihr es auch hier mal...

    Hundshuus Hundevermittlung

    Die Inhaberin hat ein spezielles Herz für Terrier und es mit genug als Spielzeug Mißbrauchten zu tun gehabt.

    Der Schäfer schreibt, das war vor Undeloh, und es ist die Herde aus Döhle - also die große Schnuckenherde, die man oft im Naturschutzgebiet sieht. Oder jedenfalls früher sah, die letzten Jahre weiß nicht mehr genau, weil ich da ja nicht mehr reite.

    Aber ohne Zweifel eine der letzten größeren Landschaftspflege-Herden - wenn die aufhören müßten, wären die Folgen für die Heide sicher schwerwiegend. Und für die Wölfe sind die als Ziel bestimmt besonders attraktiv, Schnucken sind ja kleine und zierliche Schafe, also aus Wolfssicht einfach leckere Häppchen.

    Entschuldige, TS, wenn das harsch klingt, ich will hier niemanden niedermachen - es geht mir nur echt an die Nieren, wenn ich sowas lese, weil ich Ähnliches schon ziemlich oft live mitbekommen haben, fast immer mit bösem Ausgang für den Hund. Dass das für die betroffenen Menschen auch sehr schwer ist, versteht sich von selbst - aber blöderweise haben sie nun mal die Ursachen gesetzt, nicht der Hund.

    Es ist leider wirklich so, dass ihr den Hund von Anfang an völlig, völlig falsch eingeschätzt habt, als Menschen im Fell, als Kuscheltier statt als den Hundetyp, der er nun mal ist. Ihr habt ihn einfach nicht verstanden - und jetzt ist er längst so verunsichert, dass er auf die geringste Provokation (mit dem Fuß wegschieben, Überbeugen,wenn er im Korb liegt) mit hemmungslosem Maßregeln reagiert.

    Er ist verunsichert, weil ihm der Rahmen, die Sicherheit fehlt, und so nimmt er die Angelegenheiten selbst in die Zähne, wie es ein Terrier nun mal tut. Das hat ihm jahrhundertelang in seinem Jägerjob überleben geholfen - und das macht ihn mitunter zu einem nicht ganz einfachen Begleithund.

    Also alles völlig aus dem Ruder gelaufen - beheben können werdet ihr das, falls überhaupt, wirklich nur noch mit sehr sachkundiger Hilfe vor Ort, nicht mit einem Forum.

    Der typische Werdegang eines verkorksten Terriers - statt "verwöhnen ohne Ende" hätte dieser kernige kleine Jagdhund von Anfang an eine konsequente Führung und einen festen, sprich: für ihn sicheren, berechenbaren Rahmen gebraucht.

    Jetzt, wo das Kind absolut in den Brunnen gefallen ist, würde ich als erstes nachsehen lassen, ob der Hund wirklich gesund ist, zum Beispiel richtig hört und sieht. Wenn das abgeklärt ist, würde ich Murmelchens Rat folgen - wenn denn überhaupt noch was zu machen ist.

    Das Harburger Video ist praktisch bei uns - da stellt sich langsam echt die Frage, ob man sich einen HSH zum Ausreiten anschaffen sollte.

    Hat sich für uns ja wg. Pferde-Rente erledigt, aber allein mit dem Pony wär ich da jedenfalls nicht mehr so unbesorgt unterwegs wie früher - nicht weil ich denke, die Wölfe würden uns fressen, aber weil ich einfach nicht weiß, wie ein Pferd auf solche Lottogewinne reagieren würde...

    Ich stelle gerade amüsiert fest, dass wir richtige Trendsetter waren, da wir schon vor vielen Jahren einen richtig schicken Doodle in der Familie hatten, den hier:

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    Das war ein Rüde, etwa labbigroß, aber schmaler, und gut 25 Kilo schwer. Wir haben ihn immer "Mix" genannt, aber von jetzt an werd ich ihn rückblickend zum "Doodle" adeln.

    Wie aber nenne ich seinen Wurfbruder, den hier?

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    Ja, die beiden hatten ganz sicher den gleichen Vater, und dazu noch eine Schwester, die aussah wie ein sehr großer kupferroter Spaniel.

    Kriegt jemand raus, was da außer Pudel noch dringesteckt hat?