"Irgendwie hab ich mir die Gästebetten hier größer vorgestellt..."
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"Irgendwie hab ich mir die Gästebetten hier größer vorgestellt..."
War offenbar kein Einzelfall, der Eichelhäher:
Nein, aber ich könnte schwören, er hat sich sehr amüsiert. Die Hunde gehörten nämlich einem sehr strengen alten Förster und hätten nie gewagt, einen Pfiff zu überhören. Die rasten dann immer mit flatternden Ohren ums Haus und spähten hektisch nach Herrchen aus - und der Vogel hockte mit schiefem Kopf auf der Dachrinne und schien echt zu grinsen.
Und wie! Eichelhäher haben da ein verblüffendes Talent. Ich hab mal, in einem Försterhaus, einen zahmen erlebt, der die Hunde ranpfeifen konnte - so gut, dass die immer wieder drauf reinfielen.
Dann pass aber auf, was du erwischt - ich habe nach einem absolut wasserlöslichen und zimperlichen Terrier jetzt einen, dem zwar Kälte wenig ausmacht, der dafür aber bei Hitze streikt, bzw nur lustlos und mit Klageblicken hinterherzottelt. Ich finde das schon erstaunlich, wie verschieden da Hunde einer Rasse, eines Felltyps und sogar einer "Familie" sein können.
Ich würde mir da auch keinen großen Kopf machen, sondern einfach mehrere Körbchen anbieten und dem Hund die Auswahl überlassen. Am besten jetzt schon, dass ihm die Plätze schon vertraut sind, wenn das Baby da ist.
Ja, wenn dein Hund so viel Jagdtrieb hat, ist das ganz sicher eine der Ursachen. Das kenne ich nur zu gut von meinem Terrier. Da muß man, vor allem wenn so ein Hund noch jung und flegelig ist, aufpassen wie ein Luchs, dass da nichts eskaliert. Das ist erst schwer, weil das so blitzschnell kippt, aber man lernt seinen Hund bald zu lesen und solche Situationen im Vorfeld abzubrechen.
Ich bin dann immer dazwischengegangen, habe die große Jägerin rausgeholt und einem Moment zum Runterkommen festgehalten, bis sie halbwegs entspannt war . Dabei merkt man manchmal regelrecht, wie der aufgeputschte Hund wieder zu sich kommt und das Jäger-Adrenalin abebbt.
Mit einem solchen Hund würde ich Dreier-Konstellationen meiden, jedenfalls erstmal. Da tun sich, wie du ja selbst erlebst, fast immer zwei gegen einen Schwächeren zusammen, und es knallt sehr schnell.
Ich würde die Hündin erstmal nur allein mit Gleichstarken spielen lassen, die möglichst nicht so zum Hochdrehen neigen, und alles sehr genau beobachten, bis du sicher erkennen kannst, wann sie sich zu sehr hochschaukelt.
Der Auslöser ist ganz einfach, dass das Spielen in ernsthaftes Jagen kippt.
Das kann bei entsprechend veranlagten Hunden in Sekundenbruchteilen passieren, und ein Husky dürfte genug Jagdtrieb mitbringen, um da eine kurze Zündschnur zu haben. Da braucht es nur den Reiz "etwas flieht vor mir, ich kann's hetzen" heftig genug, schon macht es "klick", aus dem Jagdspiel wird jagdlicher Ernst - und am Ende knallt es.
Der Geschichte von Kurti war schon irgendwie tragikomisch - der ist hier am hellichten Morgen des 1. April so entspannt durch eine Siedlung getigert und hat die Nase durch die Gartenzäune gesteckt, dass den sämtliche Anwohner für einen Schäferhund gehalten haben, zumal er ja ein Halsband trug.
Und die schließlich doch gerufene Polizei wollte erst nicht kommen, weil sie den Anruf für einen Aprilscherz hielt...das hatte schon was.
"Außerdem gibt es eine Mischlingshündin in der Nachbarschaft die eifersüchtig ist sobald ein dritter Hund im Spiel ist. Dann wird gebellt und geknurrt und das löst auch kleinere Streitereien aus.."
Ist die wirklich "eifersüchtig" - oder eskaliert die Situation dann eher zu "zwei jagen einen dritten"?