Beiträge von terriers4me

    Wir haben das Krallenziehen mehrfach ganz ohne AB damit überstanden ,dass wir - auf Anraten der TÄ - den Fuß mindestens zweimal täglich in einer Lösung aus grüner Seife gebadet haben, zusätzlich noch nach jedem Spaziergang. Darüber hinaus haben wir nur einen leichten Schutz für draußen gebraucht, drinnen blieb der Fuß offen und damit an der Luft, und alles war zügig überstanden.

    Ich hab zwar gelesen, dass Lucy Wasser haßt, aber vielleicht versucht ihr das doch nochmal, mit lauwarmer Lösung und ganz viel Geduld? Schaden kann das absolut nicht, und ich war jedenfalls wirklich überrascht, wie glatt das auf diese Weise lief und wie sauber die Kralle jedes Mal abheilte.

    Es gibt schon auch frühe Rassefotos, die aussagekräftig genug wären, um danach zu züchten. Oder, wie in diesem Fall, um zu sehen, wie wenig sich da in roundabout 140 Jahren verändert hat.
    Hier ist Carlisle Tack, einer der Stammväter von Fox- und Parson Russell Terrier. Das Bild stammt aus den 1880er Jahren:


    File:Carlisle Tack.jpg - Wikimedia Commons


    ...und hier ist eine seiner direkten Nachfahren roundabout 130 Jahre später. Kein dolles Bild, aber gut zu sehen ,dass sich der Rassetyp in all der Zeit kaum verändert hat:


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    So ist es doch sicher auch noch bei anderen "form follows function"-Rassen gelaufen? Und das wäre meines Erachtens auch der einzige Weg zurück: kein Zuchttier anzukören, das nicht gewissen Leistungsanforderungen gerecht wird - und damit meine ich nicht 1000 Meter gehen im Rollatortempo.

    Dann würde zwar immer noch wild vermehrt, aber irgendwo gäbe es eben doch einen Grundstock an gesunderen Tieren. So hat der Parson Russell als Rasse ja auch die große Modewelle überlebt.
    Die Frage wäre bloß, ob z.B. Mops und Frenchie überhaupt noch das Potential haben, als Population wieder halbwegs gesund zu werden - oder ob es mit diesen Rassen einfach aus ist.

    Das dritte Video mußte ich mir echt zweimal ansehen um das zu glauben - ich glaube, die Dame mit den türkisen Shorts im Hintergrund schießt echt den Vogel ab.

    Sie sieht mit eigenen Augen, wie ärgerliche 1000 Kilo Bulle mal eben im Vorbeigehen (denn so richtig ernsthaft ernst macht der ja auch noch nicht) eine Autotür zerkrümeln wie einen Kartoffelchip - und was erscheint ihr als die logische Reaktion? SIE GEHT DA HIN, gestikulierend - was ist nur los mit der Menschheit?!

    Diese Bisons haben ja echt eine Engelsgeduld - offenbar nur mit den Ergebnis, dass ihnen immer noch enger auf die Pelle gerückt wird. Ich glaube, wenn mich ein Bulle so fixieren und anschnauben würde, säße ich auf dem nächsten Baum.

    Aber flying paws hat's uns ja gestern sehr schön erklärt: Die Tierchen sind eben vegan, also generell gut, lieb und pazifistisch. Die WARTEN doch nur auf ein Kuschelstündchen mit dem städtischen Naturfreund!

    Auf jeden Fall auch da: überall Darwin Award-Anwärter der Spitzenklasse!

    Schilddrüsenhormon ins Futter ist keine gute Idee, es sollte immer nüchtern gegeben werden. Hier ist ein Zitat aus dem Blog von Dr. Rückert zur korrekten Eingabe:

    "Eine erwähnenswerte Tatsache: Nicht wenige Hundehalter, deren Tiere bereits andernorts auf Schilddrüsenhormone eingestellt worden sind, sind nicht ausreichend gut über die korrekte Eingabe informiert, sei es durch Versäumnis der vorbehandelnden Kollegen, sei es durch nicht richtig Zuhören der Patientenbesitzer. Ich stoße jedenfalls immer mal wieder auf große Verblüffung, wenn ich die genauen Modalitäten einer L-Thyroxin-Medikation erläutere. Hier nochmal in aller Kürze: Möglichst genau alle zwölf Stunden, auf nüchternen Magen (nüchtern definiert als mindestens vier Stunden nach der letzten Futteraufnahme, was auch Leckerbissen mit einschließt), nach der Eingabe noch für mindestens 30, besser aber für 45 Minuten keine Futteraufnahme."

    Quelle: Die Schilddrüsenunterfunktion (SDU) beim Hund: Erfahrungen aus der Praxis - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert

    Wirklich unglaublich - Peter (übrigens ein absolutes Prachttier!) sieht nun wirklich nicht aus, als verstünde er viel Spaß - und ich denke immer, dass MUSS man doch sehen!

    Aber ist natürlich Quatsch - "unsere" Feriengäste oder später Reitkinder haben früher schon einige echte Klopfer gebracht. Ich selbst hätte vor noch nicht langer Zeit mal fast gehaftet, weil meine Stute eine Familie angegangen ist, die übers Tor auf die Weide kletterte, um mit ihrem tagalten Fohlen zu "spielen". Gottseidank war ein Bauer nebenan und hat sie dermaßen zusammengesch***, dass sie dann ohne die angedrohte Klage wieder abgezogen sind.

    Diese Doofheit durch schiere Unwissenheit und Unverschämtheit scheint sich nach dem, was ihr so erlebt, inzwischen ja wirklich nochmal zu potenzieren. Schöne Aussichten!