Airedale Terrier - der robuste, fitte, fröhliche Allround-Hund, der wirklich alles mitmacht.
Beiträge von terriers4me
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Hier lief es genauso: die Welpen haben einfach von Anfang an den Alltag mitgelebt, und eigentlich ergab sich dabei alles wie von selbst.
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Das tut mir sehr, sehr leid für dich.
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Keep cool und beobachte einfach den Welpen - offenbar hat er den Unterschied zwischen "drinnen" und "draußen" schon ganz gut kapiert, und das ist wirklich mehr als die halbe Miete - das ist die Basis. Was jetzt noch danebengeht, sind einfach Unfälle, das wird schon.
Drücke euch allerdings die Daumen für möglichst gutes Pinkelwetter. Mein letzter Welpe war mit phänomenalen achteinhalb Wochen prinzipiell stubenrein, weil er den Unterschied zwischen drinnen & draußen schon beim Züchter von Mama gelernt hatte und das Gelernte hier bei offener Tür einfach fortsetzte - Unfälle natürlich einbegriffen.
Aber nach vier Wochen bei uns wurde dann das Wetter naßkalt, und die junge Dame sah plötzlich nicht mehr ein, sich unter diesen Umständen draußen hinzuhocken, sondern lief einfach die Treppe hoch, um gemütlich und diskret auf den Bettvorleger zu pinkeln. Und ich hab mich erst gewundert, warum Klein Terrier nur noch so selten an der Tür stand...Deswegen wär mein ergänzender Tip: wenn das Wetter mies ist, würde ich doppelt genau hingucken, was der Zwerg so treibt.
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Pinky, ich finde es auch toll, dass du geholfen hast, und ich drücke alles dafür, dass es wenigstens Gewißheit geben wird.
Nachdem wir einmal unseren wie vom Erdboden verschluckten Hund mehr als eine Woche lang Tag und Nacht gesucht haben, leider mit traurigem Ende, kann ich nur zu genau nachvollziehen ,wie minniemouse sich gerade fühlen muß - und ich würde ihr so sehr wünschen, dass wenigstens die Ungewißheit ein Ende hat und sie ggfs abschließen kann.
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Ja, ich schrieb es oben ja auch schon: das mit dem Hell- Dunkel-Unterschied ist hier auch auffallend.
Solange es hell ist, ist mein schissige Hündin noch durchaus bereit, die Ballerei sportlich zu nehmen, sprich: Knaller auf meine Aufforderung hin zu verbellen (sowas macht sie liebend gern, darf nur sonst nicht so, wie sie möchte), sich dafür loben und auch mal füttern zu lassen zu - und dann sofort zur Tagesordnung überzugehen. Sobald es dunkel wird, kriegt sie richtig Angst, verkriecht sich lieber unter dem Tisch und nimmt auch keine Belohnungen mehr.
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Die Schönfütter-Methode - ein Knall, ein Begeisterungsruf samt dänischem Butterkeks, den es sonst nie gab - hat bei meiner Airedalehündin auch super funktioniert. So super, dass sie noch im Sommer bei jeder Fehlzündung auf der Straße strahlend zur Keksdose raste.
Bei den da deutlich sensibleren Russells sieht das leider anders aus, da wird ganz früh kein Futter mehr genommen. Meine jetzige Hündin wird also ihr erstes Silvesterbierchen schon im Mittagsfressen bekommen. Letztes Jahr war das grüner Pansen, um den Biergeschmack zu überdecken, und ich hab wirklich gezittert, dass sie mir diese Mischung später vor Angst in die Bude kotzen würde, aber es ging alles erstaunlich glatt.
Das Irre ist ohnehin, dass sie sich offenbar weniger vor dem Knallen an sich fürchtet als vor der ganzen Situation. Ich kann ihr hier ganze Youtube-Feuerwerke auf Höchstlautstärke vorspielen, und sie gähnt nur - aber ein einziger echter Böller in weiter Entfernung läßt sie schon hecheln. Ebenso laute, angetrunkene Stimmen auf der Straße - es ist offenbar die Gesamtsituation, die sie als "sehr bedrohlich" abgespeichert hat.
Außerdem unterscheidet sie auch noch zwischen Tag und Nacht - tagsüber ist sie durchaus bereit, Knaller zu verbellen und zu vergessen, im Dunkeln zittert sie. Und sowas macht Training natürlich richtig schwierig. -
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Das hier ist übrigens ein kleiner Hund mit einem großen Kater. Neujahr war sie so platt, dass sie den ganzen Tag durchgepennt hat, Knallen oder nicht - und sich sicher geschworen hat, nie mehr zu saufen!
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Wir sind hier wg. Innenstadtlage richtig gequält, die Ballerei dauert mindestens 14 Tage (geht jetzt schon gut los), und der Terrier hat von Jahr zu Jahr mehr Angst.
Silvester ist da nicht mal am schlimmsten. Da gab's letztes Jahr, auf Anraten der TÄ, ein Bierchen für den Hund, und alles ging sehr glimpflich. Der Terrier war nicht müde, aber definitiv angetrunken, albern und deutlich entspannter. Hat bei besonders lauten Knallern sogar ordentlich gebellt und war mutig genug, um drei Uhr früh mit auf die letzte Brandkontrollrunde raus zu gehen.
Silvester geht also - was uns beide im Moment mürbe macht, sind die Dauer und die Unvorhersehbarkeit des Lärms. Gestern haben wir einen Polenböller in den Hinterhof gekriegt, und der arme Hund hat stundenlang gehechelt. Was ich da tun soll, weiß ich echt nicht - ich kann sie ja schlecht 14 Tage angetrunken halten.