...und später aufhören - hier geht das mindestens noch eine Woche nach Silvester heftig weiter.
Beiträge von terriers4me
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Hier knallt es schon seit Stunden heftig, und ich bin ganz entzückt, wie sportlich es der Terrier bisher nimmt. Bleibt zwar vorsichtshalber in meiner Nähe, hechelt aber nicht und nimmt sogar noch Kekskrümel als Belohnung für hündische Tapferkeit. Daran wäre letztes Jahr nicht zu denken gewesen.
Entweder bewirkt die korrekt eingestellte Schilddrüse wirklich ein kleines Wunder, und wir nähern uns wieder der früheren Schußfestigkeit, oder sie hat unter dem Einfluß ihres Silvesterbierchens das Ganze letztes Jahr als weniger bedrohlich empfunden als zuvor. Auf jeden Fall hätte ich einen so deutlichen Unterschied zum Vorjahr nicht erwartet.
Ich hoffe jedenfalls inständig, das geht so gemäßigt weiter, und wir drücken allen Mitgeplagten Daumen & Pfoten!
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Wenn du unsere TÄ meinst: die hat uns nicht zu einer undefinierten Menge von irgendwelchem Fusel geraten, sondern zu zwei Eßlöffeln eines normalen, also etwa fünfprozentigen Bieres, eventuell noch einem dritten Stunden später am Abend.
Was dabei an Alkohol übergekommen ist, dürfte wesentlich harmloser sein als ein Medikament, das es sonst hätte sein müssen - zumal es nur um einen einzigen Abend im ganzen Jahr geht.
Ich war jedenfalls heilfroh, dass ich dem Hund mit so geringem Einsatz helfen konnte. Und was Tierärzte angeht: da sind die Meinungen zum Thema offenbar ebenso geteilt wie hier:
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Ja, das fand ich letztes Jahr auch witzig - ich hab mir alle Mühe gegeben, den Biergeschmack zu überdecken, und der Hund hat nicht nur jeden Tropfen aus dem Napf geleckt, sondern später auch noch ein Löffelchen pur geschlabbert. Ich hatte immer gedacht, nur Pferde mögen Bier!
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Meine Hündin hat die ersten fünf Silvester ganz entspannt verpennt und war auch sonst total schussfest. Ich hätte nie gedacht, dass sich da was ändert, bis sie mit sechs/sieben Jahren plötzlich immer knallängstlicher wurde, ohne einen für mich erkennbaren Auslöser.
Da haben sicherlich ihre Schilddrüsenprobleme mitgespielt, seit sie da gut eingestellt ist, ist sie insgesamt wieder deutlich weniger ängstlich - aber die Knallangst an sich ist ihr leider geblieben. -
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Der Bier-Tip stammte von unserer Tierärztin, nachdem milde Medikamente nicht gewirkt hatten - auf eigene Faust hätte ich mich da auch nicht rangetraut.
Aber so war ich mit dem Ergebnis echt zufrieden - wobei mein Hund zwar starke Angst und sehr Streß hatte, aber noch keine echte, totale Panik. Dann wären wir wohl nicht um stärkere Medikamente rumgekommen - so hoffe ich, dass die zwei Löffel Silvesterbier auch dieses Jahr wieder zum Entspannen reichen werden. Bisher schlägt sie sich, wie gesagt, auch so noch recht gut - sie scheint also das letzte Jahr auch nicht in so schlimmer Erinnerung zu haben wie das Mal vorher.
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Bei meiner Schisserin hat letztes Jahr ein kleines Bierchen zu Silvester echt gut geholfen - sie war nicht platt, aber total albern und vergleichsweise entspannt. Dieses Jahr schlägt sie sich bisher noch recht tapfer, obwohl hier schon gut geknallt wird. Aber Silvester gibt's auf jeden Fall wieder grünen Pansen plus Bier zu Mittag.
Wir drücken auf jeden Fall allen Mit-Angsthasen Daumen und Pfoten, dass die Ballerei glimpflich abgeht!
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Eigentlich war das jedes Mal eine Zeit, in der ich weitaus mehr gelernt habe als der Welpe - und das natürlich enorm genossen. So ein Neuanfang, in dem man jeden Tag mehr darüber erfährt, wer da eigentlich ins Haus gekommen ist, um einem fortan in allen Lebenslagen zu assistieren, wie nun gerade dieser Welpe tickt und reagiert, ist schon einen wunderbare Sache. Insofern habe ich die Regeln so gering und alltagsangepaßt wie möglich gehalten und lieber möglichst viel beobachtet.
Wie umgekehrt der Zwerg auch (auf dem Foto übrigens an Tag 1), der mich natürlich genauso scharf beobachtet hat wie ich ihn - und diese ganze Freude am gegenseitigen Kennenlernen finde ich bei Welpen so bezaubernd.
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Zumal sich das ja auch alles wunderbar in den Alltag einbauen läßt - Pfotengeben nach jedem Spaziergang, erst kurz zum Abtrocknen, dann auch mal länger.
Ohrengucken beim regelmäßigen Bürsten, das man so einem Baby natürlich auch erstmal als Spiel verkauft.
Und Ins-Maul-Fassen in jeder Lebenslage (was mir extrem wichtig ist) üben wir hier gern mal bei Zerrspielen - da lernt der Zwerg dann gleichzeitig "Aus!", etwas Selbstbeherrschung und die Tatsache, dass auf meine Hand in der Schnauze nichts Böseres folgt als ein dickes Lob und die nächste Spielrunde.