Beiträge von terriers4me

    Hier nebenan haben zwei unkastrierte Rüden, Labbi und Schäferhund, dreizehn Jahre lang absolut harmonisch miteinander gelebt.

    Der Labbi war drei Jahre älter, ein sanfter, nicht allzu pfiffiger, unheimlich liebenswerter Kasper. Da hatte tatsächlich ganz schnell der jüngere Schäferhund das Sagen, ohne Probleme, Komplikationen und Knurrereien - es schien einfach selbstverständlich, dass der deutlich Klügere und Ernstere der beiden die Führung übernahm. Der Labbi wirkte regelrecht froh, dass die Entscheidungen jetzt für ihn getroffen wurden, und der Schäfer wuchs auch ohne Vorbild zu einer echten hündischen "Führungspersönlichkeit" heran.

    Bei den beiden großen Jungs passte einfach alles - um so trauriger zu sehen ,dass der Schäferhund jetzt, nachdem der Labbi mit 16 Jahren verstorben ist, auch noch nach Wochen ganz massiv trauert.

    Ich hab eben mal wieder eine Wolfsgeschichte aus der Heide gehört: Stammzuchtherde von 30 Heidschnucken, Tote in einer Nacht: 11. Zweifelsfrei Wölfe. Zaun war höher, dichter und schlagstärker als Vorschrift, aber keine 30 cm tief eingegraben - also bekommt der Tierhalter keinerlei Entschädigung.

    Es stimmt schon: Wir nehmen gerade an einem Freilandversuch teil - ganz und gar auf eigenes Risiko.

    Hier läuft tagsüber alles wieder normal und der Hund ist wie immer, auch wenn's mal Peng macht, aber nachts knallte es noch regelmäßig und laut in der Innenstadt. Prompt sitzt hier ein hechelndes Häufchen Elend auf dem Bettvorleger, das lange nicht wieder zur Ruhe findet - und das wird, nach den Erfahrungen der Vorjahre, wohl noch eine ganze Zeit so weitergehen, zumindest am Wochenende.
    Was man da tun kann, weiß ich auch nicht - außer die Wohnlage verfluchen...

    Wen ihr schon beim TA seid, laßt auch die Leberwerte überprüfen. Von unseren Hunden hat nur einer je richtig gemäkelt - und der schleppte, wie sich zu spät herausstellte, ein Leberproblem mit sich rum.

    Wenn ihr den Hund eh auf den Kopf stellen laßt, würde ich das unbedingt mit überprüfen. Ich würde schon drauf tippen, dass so ein Problem, zumal in dem Alter, eine organische Ursache hat.

    Leg dir wirklich ein dickes Fell zu - es geht andere absolut nichts an, ob du deinen Hund auf dem Arm, auf der Schulter oder an der Hutkrempe tragen möchtest.

    Bei besonders blöden Bemerkungen hab ich früher übrigens ab und zu mal honigsüß und mit strahlendem Lächeln gesagt: "Darf ich fragen, was Sie das angeht?" Kommt zwar meist ganz gut, lohnt sich aber insgesamt nicht. Inzwischen gehe ich einfach weiter, und gut ist's. Gegen menschliche Blödheit kommst du eh nicht an.

    Erstmal allen Zwei- und Vierbeinern ein frohes neues Jahr!

    Der Terrier hat hier sogar die Jahreswechsel-Ballerei richtig gut überstanden, nur leider: das Geknalle hörte danach nicht auf. Um eins nicht, um zwei nicht, und als ich irgendwann völlig erledigt ins Bett mußte, ging prompt das Gehechel los, untermalt von einem Polenböller draußen, sobald der Hund sich wieder beruhigt hatte. Da Hund unbedingt neben meinem Kopf sitzen mußte, hab ich eine ganz schöne Bierfahne abgekriegt...

    Das Geböller dauerte bis sage und schreibe sechs Uhr früh, viel Schlaf haben wir also nicht gekriegt. Während der Hund jetzt völlig erschlagen, aber auch sehr entspannt pennt, bin ich gleich aufgeblieben und hoffe inständig, es bleibt mal ein paar Stunden ruhig. Zumindest sind die Hühner in Ordnung und es hat hier nirgendwo gebrannt - alles in allem also mal wieder alles halbwegs gutgegangen.

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    Hier sitzt ein leicht beschwipster kleiner Terrier immer noch erstaunlich entspannt unterm Tisch und ist sogar bereit, für besonders lautes Geböller einen Belohnungskeks anzunehmen. Daran wäre vor zwei Jahren nicht zu denken gewesen - da hat sie den ganzen Abend blanke Panik geschoben.

    Ich hoffe, das Hundchen macht so tapfer weiter, wenn es nachher richtig heftig wird. Auf wetterbedingte Mäßigung braucht man jedenfalls nicht zu hoffen. Hier gießt es seit Stunden fürchterlich - geballert wird trotzdem aus allen Rohren.

    Allen anderen, Schisser oder nicht, wünschen wir jedenfalls einen guten Rutsch!

    Hier ballert, ballert, ballert es - Terrier hat eben ein erstes kleines Bierchen (einen Eßlöffel) ins Fressen bekommen und schläft trotz des Geknalles ganz entspannt unter dem Tisch. Gestern hat sie - stocknüchtern - erst angefangen Panik zu schieben, als ich ins Bett gegangen bin, dann aber richtig. Da ging das Theater mit Ballern, Hecheln und Schlottern bis vier Uhr früh.
    Heute werde ich also so lange wie möglich aufbleiben - das dürfte eine ganz schöne Nachtschicht werden, selbst für Silvester reichlich lang.