Beiträge von terriers4me

    Da würde ich genau wie ihr die größte Gefahr sehen: Dass sich die Spannung da so aufstaut, dass die drangsalierte Jüngere irgendwann "unvorhergesehen" explodiert - und dann bestenfalls zwei verfeindete Hündinnen dasitzen. Schlimmstenfalls nur noch eine.

    Ernsthafte Feindschaft unter Hündinnen ist ein derartiger Alptraum dass ich, wenn ich die Ältere überhaupt behalten würde, erstmal wirklich alles jederzeit streng reglementieren und die Zügel erst nach und nach lockern würde. Wenn überhaupt.

    Das ist eine sehr fordernde Aufgabe, vielleicht über lange Zeit, vielleicht für immer -aber mit Passivität machst du meines Erachtens die Bühne frei für ein ganz böses Ende. Auch wenn ein Malteser sicher eher sanft ist und sich viel gefallen läßt - der Yorkie ist bald richtig alt, und spätestens dann dürfte es knallen.

    Ich versteh's zwar nicht, aber wenn du die Dinge so siehst, solltest du den Hund wirklich schnellstmöglich abgeben. Er hat so jung wie möglich einen Platz verdient, an dem er als der Hund gemocht wird, der er ist, statt ewig an einem Ehrgeiz gemessen zu werden, dem er nicht entsprechen kann.

    Ignorieren würde meinen Rüpelterrier vermutlich zu Hüpf-Höchstleistungen anspornen, um irgendwie doch noch eine Reaktion zu ergattern. Könnte gut sein, dass dein Hund ähnlich reagiert, wenn er fürs Anspringen bisher Aufmerksamkeit gewohnt war.

    Ich leine im Zweifelsfall auch strikt an und nehme den Hund mit einem deutlichen "Runter!" weg, sobald er ansetzt. Leider haben wir das Problem, dass ein kleiner Hund ständig zum Anspringen ermutigt wird - das dürfte bei einem Labbi zumindest wegfallen und die ganze Sache deutlich vereinfachen.

    Ich würde einen anspringenden Hund mit Sicherheit weder treten noch schlagen, aber mein Knie wäre ihm schon irgendwann im Weg, wenn er sich nicht einkriegt. Seit ich mal von einem halbstarken Labbi mit einem treffsicheren Kinnhaken regelrecht niedergestreckt worden bin und Herrchen das wahnsinnig lustig fand ("Der ist ja noch jung...."), bin ich da irgendwie empfindlich geworden.

    Im Gegenzug hab ich aber auch nichts dagegen,wenn jemand meinem Terrier etwas deutlicher klarmacht, dass Anspringen nicht erwünscht ist. Seit hier eine demente alte Dame rumläuft, die genau das mit Keksen belohnt, kenn ich das Problem leider von beiden Seiten...

    Ja, absolut - als ich nach vielen Jahren mit größeren, sehr gefälligen Hunden den ersten Russell bekam.

    Bei so viel Cleverneß, Selbständigkeit und Reaktionstempo war nichts mehr wie vorher. Da ging es nicht um Trainieren, Abfragen und Bekommen, sondern nur noch um Arrangements und den nötigen Humor, wenn auch die nicht klappten. Das war ein echter Kulturschock - aber einer mit Suchtpotential.

    Ich übe das "Aus!" mit den Lütten immer sehr gern bei Zerrspielen mit einem dicken Tau - einmal kann man da so schön mit Weitermachen belohnen und ihnen beim Warten drauf gleich ein bißchen Geduld vermitteln, zum anderen lernen sie, dass absolut nichts passiert, wenn ich ihnen in der Hitze des Gefechts auch mal ins Maul greife.

    Mit Futter, also Tauschen, habe ich nicht sooo gute Erfahrungen gemacht. Mach ich natürlich auch, hat aber beim letzten Terrier dazu geführt, dass der Zwerg permanent jeden Müll aufsammelte, um ihn mir voller Hoffnung auf gute Geschäfte in/an die Hand zu drücken.

    Die Geschichte, wie ich gerade mit drei netten alten Damen sprach und Klein-Terrier plötzlich ein volles Kondom aus den Büschen apportierte, um es mir hartnäckig aufzudrängen ,war echt ziemlich peinlich...