Ich begrüße meinen Hund bei jedem Heimkommen freundlich, ohne aber total auszuflippen und die Situation damit hochzudrehen. So nach dem Motto: "Ich bin's, du hast es prima gemacht, und alles ist normal."
Der Rat, den Hund total zu ignorieren, ist mir immer irgendwie schräg vorgekommen. Ich kenne nämlich kein sozial lebendes Tier, bei dem nicht eine kurze "Begrüßung" ausgetauscht wird, wenn ein Gruppenmitglied alleine weg war und zurückkommt. Oft ist es nur ein kurzes Schnuppern, ein Kopfdrehen oder ein Laut. Kein großes Drama also, aber irgendeine Reaktion ist immer.
Insofern ist es mir ein ewiges Rätsel, was ein Hund eigentlich aus totalem Ignorieren lernen soll - außer, dass Menschen nun einmal sonderbar sind und keine Ahnung von Manieren haben?