Damit, dass die Scheinschwangerschaften nach einer echten Trächtigkeit abklingen, brauchst du nicht zu rechnen. Im Gegenteil: Sie werden eher intensiver.
Beiträge von terriers4me
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Das mit dem Hochnehmen hast du völlig richtig gemacht. Du hast jedes Recht, deinen Hund zu schützen, und zum Teufel mit den blöden Sprüchen. Wenn du das konsequent weitermachst und deine kleine Hündin dann auch wirklich energisch abschirmst, wird sie wahrscheinlich bald gezielt zu dir kommen, sobald sie Angst hat, und nicht mehr blind davonrennen.
Das haben meine beiden kleinen Hunde ganz schnell von selbst getan, und richtig lustig war das bei meinem Vater: der nahm seinen großen schwarzen 30 Kilo-Rüden nach einer Operation auf den Arm, sobald Ärger drohte, und erklärte anstürmenden Hunden sehr deutlich, dass sie nicht erwünscht waren. Das hatte unser Rüde blitzschnell raus und versuchte von da an, auch als er längst wieder gesund war, bei jedem Ärger auf Herrchens Arm zu springen - ein echt komischer Anblick.
Und, übrigens: bei einem kräftigen Mann und einem großen Hund kamen da überhaupt keine blöden Sprüche - da wurden die Hunde schleunigst mit einer Entschuldigung eingesammelt.
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Bei uns war es tatsächlich so, dass dem Hundehalter mitgeteilt wurde, dass die Anzeige von mir kam - damit hatte ich aber auch kein Problem.
Als dann eine Anzeige gegen meinen Hund retour kam, hatte ich als Beschuldigte Akteneinsicht und konnte so ebenfalls sehen, von wem das kam. Allerdings war da auch sonnenklar, dass es nicht um ein echtes Problem, sondern um eine Retourkutsche im schon laufenden Verfahren ging - mag sein, dass das OA deshalb kulanter war? Oder ist das von Bundesland zu Bundesland verschieden?
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Ich wär da auch sehr zuversichtlich - Robin scheint ein begnadeter Erzieher zu sein.
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Die armen, armen privaten Schweinehalter - wie das aussieht, wenn eine Behörde so richtig loslegt, haben wir ja letztes Jahr beim Geflügelpest-Theater erfahren: tierfreundliche Kleinhalter werden mit erbarmungsloser Gründlichkeit regelrecht plattgemacht, während die Seuche von Intensivstall zu Intensivstall geht. Ich fürchte, so ähnlich wird es auch bei den Schweinen laufen.
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Ja, sie würden deinen Namen erfahren, als Betroffene haben sie Akteneinsicht.
Und ganz so schlimm, wie du fürchtest, kommt es selten. Wir hatten hier wirklich Krieg, aber heute, ein paar Jahre später, reden alle wieder höflich miteinander. Manchmal muß man einfach die Grenzen abstecken, damit es überhaupt eine Lösung gibt. Oder eben weiterleiden, solange der bellende Hund lebt.
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Wir hatten das mit zwei Schäferhunden in Zwingerhaltung, denen die gesamte Nachbarschaft beim Wahnsinnigwerden zuhören durfte. Rund um die Uhr.
Geholfen hat da, nach -zig Gesprächsversuchen, Ordnungsamtsschreiben und einer Schlichtung, dass die Polizei mehrfach bereit war, dem Lärm mal etwas länger zuzuhören und ihn dann quasi "amtlich" zu bezeugen. Nach ein paar Bußgeldern war der Terror dann endlich Geschichte.
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Meine vorherige Hündin hat Knochen und größere Frischfleischstücke ganz gezielt reifen lassen: Sie vergrub sie, um sie nach ein paar Tagen wieder rauszuholen und zu fressen.
War mir immer ein Rätsel, bis ich irgendwo gelesen haben, dass das im Prinzip ein sehr gesunder Instinkt wäre: in eingegrabenem Fleisch verstärke sich die Enzymaktivität, und nach ein paar Tagen sei es deutlich leichter verdaulich für den Hund.
Das wäre eine Möglichkeit. Die andere: Sie ist schlicht zu satt und sorgt für schlechte Zeiten vor. Das tut meine jetzige Hündin, nur vergißt die den Kram dann leider und ich finde ihn erst bei der Gartenarbeit wieder...
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Genau so, wie du es beschreibst, begrüßt meine Terrierhündin anrennende Tutnixe. Das ist nichts als ein deutliches "Verpiß dich, ich lege keine Wert auf deine Bekanntschaft, so lange du dich so benimmst!" Reagiert das Gegenüber dann mit Unterwürfigkeit, wird sie sofort freundlich, tut es das nicht, muß ich schleunigst eingreifen, sonst wird sie noch deutlicher.
Dieses "vorbeugende Anschnauzen" habe ich auch schon bei anderen Terriern gesehen - das ist einfach deren Art, in einer für sie unsicheren Situation mit Vorwärtsverteidigung zu reagieren.
Wenn deine Hündin aber auch bei eigentlich entspannten Begegnungen so reagiert, würde ich mir an deiner Stelle überlegen, ihr Hundekontakte zu ersparen. Es ist ja offenbar jedesmal absoluter Streß für sie (von den anderen nicht zu reden!), vielleicht wäre sie glücklicher, wenn sie das nicht regelmäßig durchmachen müßte.
Kontakte zu fremden Artgenossen sind ja kein Muß - ein großer Teil der erwachsenen Hunde kann darauf gut verzichten. Und im Alter zwischen zwei und drei ist deine Hündin an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Kann gut sein, dass das ihre Art ist, zu sagen, dass sie auf jedes "Hallo sagen" dankend verzichtet.