Wir haben, glaube ich, gerade ziemlich Glück gehabt, für das wir den Göttern an dieser Stelle aufrichtig danken wollen. Meine verflixte Terrierdame hat gestern das erste Mal in achteinhalb Jahren ernsthaft geklaut und sich dabei gleich zwei dicke Meisenknödel einverleibt.
Immerhin ohne Netz, aber eben doch ein halbes Pfund fester, fettiger Ballaststoffklumpatsch auf acht Kilo Hund. War dann ein Sonntagnachmittags-Anruf bei unserer TÄ fällig, die das zum Glück eher locker sah: "Entweder sie kotzt das gleich aus, oder sie hat heute nacht den Dünnschiß ihres Lebens."
Ersteres wäre besonders deshalb super gewesen, weil sie eben vorher eine gute Portion richtig stinkenden Lammpansen verputzt hatte, zweiteres versprach für die kälteste Nacht des Jahres auch so einiges an Spaß.
Ich bin dann sehr unruhig ins Bett gegangen, nicht ohne alles Teppichartige in Sicherheit zu bringen, und wurde tatsächlich mehrmals wach, weil der Hund aus dem Zimmer tappte - allerdings nur, um zu saufen, zu saufen und nochmal zu saufen, bis er etwa aussah wie eine Schildkröte.
Langer Rede kurzer Sinn: Mehr passierte nicht. Heute früh gab es vier wirklich gigantische Haufen, und dann war alles wieder normal. Und das bei einem Hund,der schon von einer Handvoll Trockenfutter erbärmlich kotzt. Verstehen tu ich das nicht, bin aber, wie gesagt, sehr, sehr dankbar, dass dieses "Das hat er ja noch nie gemacht" für uns dermaßen glimpflich abgegangen ist!