Beiträge von terriers4me

    Ich denke auch, der Hund verknüpft das ganze Gewese, das sein Frauchen macht, schon lange mit dem Fressen und ist einfach total verunsichert. Der Druck ist zu groß geworden.

    Spricht doch schon Bände, dass er von denen frißt, die cooler rangehen, während er auf Frauchens untergründiges "Oh mein Gott! Mein Liebling nimmt von MIR kein Futter, aber von anderen! LIEBT ER MICH NICHT AM MEISTEN?!" mit Rückzug reagiert.

    OT, aber da hier gerade so viele Merle-Kenner versammelt sind: Wir haben eben einen jungen Hund getroffen, in Größe und Typ zwischen Beardie und Bobtail, aber deutlich lockiger als beide. Sehr hell, fast weiß, mit einen gerade noch sichtbaren "Überwurf" an Rotmerle im Fell und zwei hellblauen Augen.

    Ich hab sowas noch nie gesehen und hätte zu gern gewußt, was das wohl ist. Konnte leider den Besitzer nicht fragen - der pfiff sich 200 Meter entfernt die Seele aus dem Leib.

    Gibt es so hell merlefarbene Beardies, oder ist Merle inzwischen auch beim Doodeln angekommen - eins von beiden hätte es noch am ehesten sein können?

    Gab es nicht schon in den Siebzigerjahren eine Studie an Tigerdackeln an der TiHo Hannover, in der empfohlen wurde, das Merle-Gen wegen aller damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen aus der Rasse zu verbannen? Ich meine ja, vielleicht wissen die Dackelleute da Genaueres?

    Ein neues Problem oder eine neue Erkenntnis ist das also definitiv nicht- nur dass Merle seitdem so sehr in Mode gekommen ist.

    Meine vorherige Hündin hat mit acht Jahren fürchterliche Zwischenzehenzysten bekommen, ewig nicht abheilend, wieder und wieder. Ein absolutes Elend. Da wurde u.a. auch mit Fremdkörperverdacht geschnitten, ohne Ergebnis.

    Erst nach einem TA-Wechsel kam dann raus, dass sie an einer schweren Stoffwechselkrankheit litt, bei der ein entgleister Fettstoffwechsel unter anderem bereits einen heftigen Eisenmangel verursacht hatte. Als der ausgeglichen war, verschwanden die Zysten von selbst und kamen nicht mehr zurück.

    Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass bei deiner Hündin Ähnliches dahintersteckt, aber versuchsweise nachsehen, ob sie irgendwelche gravierenden Mängel hat, würde ich an deiner Stelle. Ein Blutbild kostet ja nicht die Welt.

    Ansonsten alles Gute, wofür immer ihr euch entscheidet - ich kann mir leider nur zu gut vorstellen, wie nervig das für euch beide ist!

    Unabhängig von allem anderen: Mir ist es jetzt bei zwei Junghunden passiert, dass sie mit etwa vier Monaten plötzlich anfingen, massiv Kot zu fressen - also deutlich über den ganz normalen Hundespaß am Stinkigen hinaus.

    Beide Hunde müssen in dieser Zeit, in der Wachstum und Zahnwechsel hohe Ansprüche an den Körper stellen, Mängel gehabt haben, die sie auf diese Weise zu kompensieren versucht haben. Auf Rat unserer TÄ habe ich ein Spurenelement-Präparat (Ultra Spur) und reichlich grünen Pansen (der gibt Enzyme, die Kotfressern ebenfalls fehlen können) gefüttert - und bei beiden Junghunden verschwand das Problem genauso schnell, wie es gekommen war.

    Wenn du also das Gefühl hast, das Kotfressen ist zu heftig (vor allem eigenen Kot aufzunehmen, ist eigentlich ein deutliches Zeichen dafür, das was nicht stimmt), geh mal zum Tierarzt, laß den Kleinen durchchecken und überprüfe eure Fütterung.

    Vielleicht fehlt da im Moment wirklich was, was sich der Hund auf diese unappetitliche Weise zu holen versucht.

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    Bohnen sind ganz tolle Kletter- und Zierpflanzen. Ich ziehe mir seit zehn Jahren plus immer einen Topf vor dem Küchenfenster, weil ich diese Schoten in "shocking pink" so dekorativ finde. Ich weiß leider nicht, was für eine Sorte oder ob das überhaupt eine Sorte ist - die ersten Kerne hat mir mal jemand aus Teneriffa mitgebracht.

    Wir haben, glaube ich, gerade ziemlich Glück gehabt, für das wir den Göttern an dieser Stelle aufrichtig danken wollen. Meine verflixte Terrierdame hat gestern das erste Mal in achteinhalb Jahren ernsthaft geklaut und sich dabei gleich zwei dicke Meisenknödel einverleibt.

    Immerhin ohne Netz, aber eben doch ein halbes Pfund fester, fettiger Ballaststoffklumpatsch auf acht Kilo Hund. War dann ein Sonntagnachmittags-Anruf bei unserer TÄ fällig, die das zum Glück eher locker sah: "Entweder sie kotzt das gleich aus, oder sie hat heute nacht den Dünnschiß ihres Lebens."

    Ersteres wäre besonders deshalb super gewesen, weil sie eben vorher eine gute Portion richtig stinkenden Lammpansen verputzt hatte, zweiteres versprach für die kälteste Nacht des Jahres auch so einiges an Spaß.

    Ich bin dann sehr unruhig ins Bett gegangen, nicht ohne alles Teppichartige in Sicherheit zu bringen, und wurde tatsächlich mehrmals wach, weil der Hund aus dem Zimmer tappte - allerdings nur, um zu saufen, zu saufen und nochmal zu saufen, bis er etwa aussah wie eine Schildkröte.

    Langer Rede kurzer Sinn: Mehr passierte nicht. Heute früh gab es vier wirklich gigantische Haufen, und dann war alles wieder normal. Und das bei einem Hund,der schon von einer Handvoll Trockenfutter erbärmlich kotzt. Verstehen tu ich das nicht, bin aber, wie gesagt, sehr, sehr dankbar, dass dieses "Das hat er ja noch nie gemacht" für uns dermaßen glimpflich abgegangen ist!

    Wie gut, dass der kleine Hund noch lebt, und gute Besserung an deine Mutter!

    Ansonsten, wie die anderen schon geschrieben haben: je ruhiger ihr mit allem umgeht (dazu muß man sich notfalls wirklich zwingen), desto schneller werden sich auch die Hunde beruhigen. Die nehmen ihre Vorgaben nämlich von euch: solange ihr total aufgelöst seid, kommen sie auch nicht zurecht.

    Also möglich kein Gejammer und Geweine vor dem kleinen Hund, der ja überhaupt nicht versteht, wie das alles zusammenhängt, sondern nur denkt: "Meine Menschen sind so komisch, so anders, also muß irgendwas Furchtbares los ein!" und sich dann entsprechend fürchtet.

    Das Zauberwort heißt wirklich: Normalität, dem Hund zuliebe. Das habe ich selbst auf die harte Tour gelernt, als meine Hündin plötzlich erblindete - je selbstverständlicher ich damit umging, desto besser kam sie klar.

    Das schafft ihr auch - und dabei alles Gute!