Was für ein erstaunlicher kleiner Bursche. Das Gebiß sieht ja spitzenmäßig aus - jetzt muß er nur noch kraftvoll zubeißen!
Beiträge von terriers4me
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Weil Welpen sich bei der Mutter infizieren - entweder übers Blut während der Trächtigkeit, oder über die Muttermilch. Das läßt sich auch mit Entwurmen der Mutter nie ganz verhindern - und Welpen sind leider sehr viel anfälliger für Schäden durch Verwurmung als erwachsene Hunde. Daher muß man da besonders aufpassen.
Ich habe übrigens auch noch bei keinem Welpen solche Nebenwirkungen gehabt und wäre daher sehr aufpassen, dass es nichts anderes ist - eine beginnende Krankheit zum Beispiel, oder, harmloser, Zahnwechsel.
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Der Inbegriff eines Allrounders ist immer noch ein guter Airedale-Terrier, der ist nur (zum großen Glück) kein Modehund. Das ist einer, der wirklich alles kann und alles mitmacht, wenn man mit Temperament und Jagdtrieb umgehen kann.
Zum Viel-Wandern dürfte es so ziemlich der Idealhund sein - eine Wurfschwester meiner Airedale-Hündin ist mit ihrem Besitzer einmal quer durch Europa gelaufen.
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Auch von uns rundum ALLES Gute!
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Das Wohngebiets-Tier ist ganz sicher ein Fuchs. Und was für eine Superidee, einen "Wolf" auch gleich mit Wurst zu füttern!
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Laß den Welpen bei seiner Mutter. In dem frühen Alter hat er von solchen Exkursionen noch genau gar nichts, weil noch gar nicht adäquat auf all die Reize reagieren kann.
Dafür bringst du ihn massiv in Gefahr, weil er noch keinen richtige Immun- bzw. Impfschutz hat, und du ihn schutzlos allen möglichen Erregern aussetzt. Daran ändert auch Auf-dem-Arm tragen, nichts - über Menschenfüße und Katzenpfoten kann man so einiges anschleppen, was für so einen Zwerg nicht wirklich wünschenswert ist. Was meinst du wohl, warum viele seriöse Züchter in einem so frühen Alter noch gar keinen Besuch zulassen ?
Und, vor allem: Ihr irritiert die Hündin. In deren Programm ist es nicht vorgesehen, dass einzelne Welpen in diesem frühen Alter mal eben verschwinden und dann nach Katze und Fremdwohnung riechend wieder auftauchen. In so einem Streß kann durchaus einer der Gründe für ihre Gereiztheit liegen.
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Das würde auch teilweise erklären, weshalb sich hier die Russells aus jagdlicher Zucht als so empfindlich erwiesen haben - als im Dunkeln arbeitende Bauhunde haben die mit Sicherheit ein besonders feines Gehör.
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Wie schrecklich traurig für euch - wir wünschen alles Gute!
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Meine erste Hündin war zwar nie mit zur Jagd, wäre aber auch Silvester liebend gerne mal so richtig draußen unterwegs gewesen. Die hatte nullkommakeine Angst vor Knallen, fühlte sich aber bemüßigt, alles zu jagen, was laute Geräusche machte - das wäre beim ersten Knallfrosch ihres Lebens beinahe schiefgegangen, und danach hat sie natürlich nie wieder die Chance gekriegt, sich mit Feuerwerk anzulegen. Hat aber mehrfach kleine Jungen mit Spielzeugpistolen durch Anspringen "entwaffnet".
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Mir wird das auch immer rätselhafter. Von unseren bisher 5 Hunden war dreien sowohl Geknalle als auch Gewitter lebenslang total egal. Die beiden letzten haben Angst, eine vor beidem, meine jetzige Hündin ausschließlich vor "künstlichem" Knallen, aber komischerweise selbst vor dem schwersten Gewitter nicht. Ihre gewitterängstliche Vorgängerin reagierte offenbar schon auf Luftdruck, denn sie kniff schon lange, bevor es losging, den Schwanz ein.
Mein jetzige Hündin stammt aus einer geprüften Jagdhundefamilie, war die ersten fünf Jahre ihres Lebens total schußfest, ist mit dem Schießstand in hörbarer Nähe aufgewachsen und hat sich absolut nichts daraus gemacht. Bis es Silvester vor drei Jahren losging mit der Angst, die sich dann schnell steigerte. Im Moment zum Beispiel sitzt sie gerade hechelnd auf meinen Füßen, weil auf dem 500 Meter entfernten Schießstand geübt wird. Ablenkbar ist sie dann nicht, Futter nimmt sie nicht mehr, und sie hechelt noch lange nach, wenn es längst wieder ruhig ist.
Woran es liegt dass sie so plötzlich angefangen hat, sich vor Gewohntem zu fürchten? Teilweise sicher an ihren Schilddrüsenproblemen, seit die behandelt sind, ist die Panik nicht mehr ganz so groß - aber wieder weggegangen ist das Problem leider nicht. Und, ehrlich gesagt: so wirklich erklären kann ich's mir ebensowenig wie die Gewitterangst ihrer Vorgängerin, die auch erst im reiferen Alter begann.