Beiträge von terriers4me

    So würde ich es an Stelle der TS auch machen (um mal wieder aufs Thema zurückzukommen): Ich würde schlicht und schlank und mit einem Kommando vorbeigehen, auch wenn der Welpe dabei erst noch Rabatz macht.

    Das wird ja in dem Alter noch nicht ewig dauern, also hat man auch schnell Gelegenheit, jedes Aufhören und zu-einem-Wenden des Hundes zu loben und zu belohnen. Je schneller man selbst statt der anderen Hunde seine Aufmerksamkeit bekommt, desto lohnender für den Hund.

    Das (und die Tatsache, dass sein Gepöbel eh nichts bringt, weil stramm weitergegangen wird) lernt ein Welpe eigentlich schnell, so dass du das Kommando (eben sowas wie "Ignore") immer früher einsetzen kannst, zum Schluß schon, sobald ihr in die Situation reingeht. Jedenfalls haben wir das auf die Tour bisher immer hinbekommen -ganz ohne Wasserspritzen

    "Also, meine Hunde haben gemeldet - ein/zweimal gebellt, nicht hysterisch - sind am Zaun mitgelaufen/gegangen."

    "Und jetzt stell dir bitte vor, das sind nicht zwei Chis sondern zwei DSH, Deutsche Doggen, etc... Für mich ist das weder bei großen noch bei kleinen Hunden ein Verhalten, bei dem man untätig zuschauen sollte! Gerade das Mitlaufen... Gibt es nicht, Punkt!"

    Wo um Gotteswillen ist das das prinzipielle Problem, wenn ein Hund auf dem eigenen(!) Grundstück kurz meldet und dann kontrollierend mitläuft - solange er keine Großrandale veranstaltet und abrufbar bleibt? Das ist doch stinknormales Territorialverhalten, das ich als Passant jedem vierbeinigen Revierbesitzer, egal, ob Chi oder Dogge, zubilligen würde. Es ist immer noch ein Hund, kein Automat.

    Chi Bande, ich kann deine Wut sehr gut verstehen. Auf genau diese Weise bin ich auch zu zwei Zaunkläffern nacheinander gekommen - und zwar genau in dem Moment, in dem ich bei den Hunden von Groß auf Klein gewechselt bin.

    Kleine, hinter dem Zaun bellende Hunde finden viele andere Hundebesitzer einfach nur lustig, und entsprechend ist die Reaktion: von den weniger Netten wird der eigene Hund mehrfach frei gegen den Zaun geschickt, teilweise sogar gehetzt, weil es ja so komisch ist, wenn der Kleine sich aufregt. Die etwas Netteren kommen quer über die Straße und bleiben in einem halben Meter Abstand fixierend stehen "damit die Hallo sagen können", oder benutzen den Terrier eben auch gern mal als Übungsobjekt. Wenn von mir angesprochen, garantiert mit dem Spruch, dass sie ja schließlich im öffentlichen Raum machen können, was sie wollen. Nur die ganz Netten gehen normal weiter.

    Zwei Gärten weiter stehen dann nacheinander ein schwarzer Schäferhund und ein Ridgeback am Zaun - da geht komischerweise jeder zügig vorbei. Jeder. Genau wie früher an den beiden Airedales, die auf dem selben Grundstück überhaupt nicht am Zaun kläfften. Woran das bloß gelegen haben mag?

    Einen Vorteil hat dieses ewige Problem: Meine Hündin und ich können Abbruchkommando wirklich recht gut - auch wenn es mich schon nervt, den eigenen Hund für die Rücksichtslosigkeit anderer regelmäßig maßregeln zu müssen. In solchen Situationen sehne ich mich schon sehr nach weniger Terriertemperament und einem eindrucksvollen HSH hinterm Zaun...

    Falls jemand sehen möchte, wie ein Zwerghuhn in Vollnarkose aussieht - so:

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    Ist schon ein ziemlich skurriler Anblick, aber für mein Hühnchen hat sich der Aufwand gelohnt. Die OP ist jetzt viereinhalb Jahre her, und die Henne immer noch putzmunter.

    Und genau so ein Happy-End wünschen wir Wilma auch!

    Super, dass sie alles überstanden hat! Meine Henne wurde nach der Kropf-OP bei der TÄ zuerst mit weichgekochtem Eigelb angefüttert, vielleicht wär das auch was für Wilma? Sie war übrigens nach 4 Tagen wieder völlig fit und konnte alles fressen wie vorher. Wenn sie die Narkose schaffen, erholen sie sich wirklich sehr schnell - wir drücken Wilma da auch nochmal Daumen, Pfoten & Hühnerkrallen!

    Ich habe meine Achtkilo-Hündin in der ersten Zeit nach ihrer Erblindung -zigmal täglich eine ziemlich steile Treppe rauf- und runtergetragen, damit sie mir nicht folgt und stürzt. Auf die Dauer merkt man auch das, ich war jedenfalls enorm froh, als sie alles wieder alleine laufen konnte.

    Deren Vorgängerin wog etwa 20 Kilo, und die während ihrer schweren Vergiftung wochenlang über dieselbe steile Treppe tragen zu müssen, hat mich echt an den Rand gebracht.

    Insofern: Ja, nach diesen Erfahrungen hat das Gewicht bei der Hundewahl eine große Rolle gespielt.