Das Wort "Katze". Wir haben uns alle Mühe gegeben, dass sie das nicht kapiert, aber inzwischen schreit sie schon auf, wenn es nur gesprächsweise fällt.
Beiträge von terriers4me
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Unser bisher ältester Hund, ein großer Mix, wurde fast 15 und starb noch sehr fit an einem Unfall. Gefressen hat er überwiegend Latzflocken, ab und zu mal eine Dose Pedigree Pal. Es gab damals noch nichts anderes. Gegen Ende seines Lebens haben wir öfter mal für ihn gekocht.
Die beiden Boxer meiner Freunde lebten um die gleiche Zeit ausschließlich von Latzflocken, die wurden14 und 16 Jahre alt. -
Meine Airedalehündin hat es genauso gehalten und weder Probleme noch Schäden davongetragen. Die mochte das kühle Terrakotta einfach am liebsten, rund ums Jahr. Ihre Entscheidung, ich hab mich da nicht einzumischen versucht.
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Direkt nach der Kastration hat uns der vom Welpen verschmähte Auslauf dann auch sehr gute Dienste geleistet, wenn auch mit fast einem Jahr Verspätung. Da war die Hündin absolut nicht in Springlaune und konnte in aller Ruhe ihren Nachnarkose-Rausch ausschlafen. Sie hatte Sichtkontakt zu mir, konnte sich aber noch nicht an der steilen Treppe versuchen. Da war ich wirklich froh, das Ding im Keller zu haben, und der Hund blieb auch ohne Training anstandslos drin.
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Ich bin bei sieben Welpen gut "ohne" ausgekommen (wenn man die Wurfkiste nicht mitrechnet), bei Nr. 8, dem kleinen Russell, wollte ich mal up to date sein und habe einen tollen, stabilen Welpenauslauf gekauft, 90 cm hoch. Ich dachte, ein so temperamentvolles Hündchen zieht sicher Nutzen aus so einer Ruhezone.
Der Welpe hat den Schlafplatz auch sehr gerne angenommen. Alles wie im Bilderbuch, und ich war sehr stolz auf meine moderne Hundehaltung.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nach einer Woche - der Zwerg war 9 Wochen alt - habe ich zum ersten Mal die Tür zugemacht und bin ein paar Schritte weggegangen. Ich war noch nicht mal an der Tür, da stand der kleine Terrier auch schon neben mir. Er hatte überhaupt keine Zeit mit Erkunden, Fiepen & Co verbracht, sondern war blitzschnell am Gitter hochgesprungen, hatte sich an einer Querstrebe nochmal abgestoßen und war oben rübergeklettert. Eine einzige flüssige Bewegung, ohne jede Aufregung, ganz selbstverständlich. Ich hätte nicht gedacht, dass ein so junger Welpe dazu körperlich überhaupt in der Lage ist, geschweige denn so schnell.
Da bin ich dann zudem Schluß gekommen, dass sowas irgendwie nichts für uns ist. Der Käfig hat dann trotzdem gute Dienste geleistet: Ich hab ihn einfach auseinandergenommen und mit den Gittern alles Gefährdete abgesperrt - Welpengitter umgekehrt sozusagen.
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Ich würde mir da auch keine großen Sorgen machen. Meine erste Hündin ist in den ersten drei Jahren ihres Lebens oft zwischen ihrer Ursprungsfamilie (sogar wirklich Familie - ihre Eltern und eine Schwester lebten da) und uns gependelt, weil wir uns gegenseitig die Hunde sitteten. Sie liebte es, dort hinzugehen, aber am Ende des Tages gab es nie eine Frage, zu wem sie gehört und mit wem sie gern nachhause geht.
Sei einfach da für den kleinen Hund, überhäufe ihn nicht mit Action (das könnte eher dazu führen, dass er dich vor Streß meidet) und gib ihm Zeit und berechenbare Abläufe, um diese Art von Leben kennenzulernen. Dann profitiert ihr alle.
btw: Ein auf seinen Besitzer "fixierter" Hund ist alles andere als erstrebenswert - meine Freundin hatte so einen, einen großen HSH, der wirklich nur mit ihr und für sie lebte. Als sie ins Krankenhaus mußte, ist der Hund vor Kummer und Streß beinahe verhungert. Allemal besser, den Welpen gleich an eine zuverlässige Fremdbetreuung zu gewöhnen - dann kann man im Notfall gelassener bleiben.
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Es ist in diesem Fall wohl nicht "einfacher", den Hund abzugeben, es ist eher klüger und dem Hund gegenüber fairer.
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Shame on me, ich weiß nicht ,mehr genau, ob die linke Hündin da schon kastriert war, ich glaube aber, noch nicht. Die sind beide so um ein Jahr alt und hatten als Welpen mit sehr ähnlichem Tan angefangen, die linke einen Tick heller, aber nicht allzuviel.
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Was übrigens Russell und Foxterrier angeht, laßt mich noch kurz klugscheißen: Ursprünglich war das eine einzige Rasse: der Russell ist der originale Foxterrier des 19. Jahrhunderts.
Hier ist einer der gemeinsamen Stammväter, Carlisle Tack. Sein Fell sieht etwa so aus wie ein broken coated Russell heute:
File:Carlisle Tack.jpg - Wikimedia Commons
Hier ist ein Foxterrier dieser Epoche, der Hund König Edwards VII. Da ist das Fell auch noch ähnlich, nur etwas länger, wie bei einem rauhhaarigen Russel heute:
Etwa um diese Zeit begannen sich die Rassen deutlich zu trennen: Die Foxterrier-Leute, die Showhunde mit mehr Größe und Fell haben wollten, kreuzten reichlich Lakeland und Welsh Terrier ein und bekamen so das typische Drahthaarfox-Fell, das wir heute kennen. Die Russells blieben zur Arbeit zuhause, statt auf Schauen zu gehen, und bewahrten das ursprüngliche, pflegeleichtere Haarkleid.
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Einen Hund mit einem Trimmfell zu scheren, führt übrigens zu wirklich desastösen Resultaten. Das ließ sich am Airedale meiner Nachbarn bestens sehen: Das ganze Fell wurde weich und fluffig, der Hund war wie mit Fett überzogen, faßte man ihn an, waren die Finger danach schmierig. Er sah grau aus, stank richtig ranzig und hatte ewig Hautprobleme.
Auch optisch ist das ein deutlicher Unterschied: Zwei etwa gleichfarbige Airedales, links geschoren, rechts getrimmt:
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