Beiträge von terriers4me

    Die Grundkondition von diesem kleinen Hund möchte ich auch mal haben - die hat nur ein paar Tage gebraucht, um sich an die Hitze zu gewöhnen, obwohl sie Wärme eigentlich nicht besonders mag. Den Spaziergang gestern früh hab ich abgekürzt, weil sie schon wieder durch die Gegend fegte wie eh & je, dann wurde der Hunds-Tag verpennt. Abends bei immer noch fast 30 Grad eine deftige Schlacht mit dem Wasserschlauch plus mehrerer Turbo-Runden ums Gelände. Während ich nur noch jappend ins Haus schlich, kam schon wieder das unverwüstliche Terriergrinsen mit der Frage: "Und was machen wir jetzt...?"


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    Woher nehmen die das bloß? Heute muß sie jedenfalls mit dem Garten zufrieden sein - ich hab mir Hitzefrei genehmigt und weigere mich, durch die Gegend zu laufen.

    Mein lange erwachsener Hund hat mich heute übrigens sehr sehnsuchtsvoll angestarrt, als ich Zahnpasta & Kosmetika aus diesen kleinen Pappschächtelchen genommen habe. Da kam in ihrer Babyzeit anschließend immer ein Leckerchen rein, und sie durfte es zerlegen - eine Erinnerung, die wir dann heute mal wieder aufgefrischt haben. Es gibt wirklich eine Menge tolles Hundespielzeug gratis!

    Das spart wirklich enorm viel Streß, weil du dem Welpen gleich nebenbei klar machen kannst, dass es Dinge gibt, die "Nein!" sind (wie deine Möbel), beim Ablassen aber von dir was viel Spannenderes kommt, nämlich "Beute" (oder wie sonst du so ein tolles Schredderspielzeug nennst).

    Meine Hunde haben alle schnell gelernt, dass "Beute" bedeutet: Hau rein, jetzt darfst du! - und haben's natürlich getan. Für meinen Airedalehündin gab es noch als Erwachsene nichts Tolleres, als einen großen Pappkarton zur Stecke zu bringen, so richtig mit Reinspringen, Zerfetzen und wildem Geknurr.

    Reichlich zerkaute Pappchips, Zeitungspapierklumpen und totgeschüttelte, geknotete Alt-Handtücher sind vielleicht nicht der kultivierteste Anblick ever - aber unsere Möbel haben auf diese Weise alle Welpen völlig unbeschadet überlebt.

    Uns hat immer ein Karton mit gesammeltem Schredder- und Zerstörbaren beste Dienste geleistet: Innenrollen von Küchen- und Klopapier, Pappkartons ohne Metallklammern, diese wunderschön stabilen Innerollen von Geschenkpapier, die sich so schön mit Leckerem füllen lassen - und so weiter.

    Beim Sammeln kann man gleich den ganzen Bekanntenkreis um Hilfe bitten, und hat dann immer was zur Hand, was der Welpe mit großem Vergnügen schrotten, zerstören und in Atome zerlegen DARF.

    Kostet nichts, bringt viel Spaß und schont das Mobiliar ungemein.

    Wenn es den Hunde da gut geht, wo sie sind, werden sie die Zeit so genießen, wie sie es eben tun: ohne große Gedanken an Vergangenheit und Zukunft. Und sobald du zurückkommst, freuen sie sich, und das Leben geht einfach weiter.

    Ich hab schon oft Hunde fremdbetreuen lassen müssen, (das letzte Mal sogar ein blindes, krankes Tier - auch wegen drei Wochen Kiel), und wenn der Platz gut war, war es nie ein Problem. Meine Rückkehr haben sie dann völlig selbstverständlich hingenommen ,so nach dem Motto: "Ach, du bist auch wieder da?". Kein großes Ausflippen, und sofort ging die Alltagsroutine weiter.

    Hunde, wenn sie nicht gerade absolut Einpersonen-fixiert sind, sind da bemerkenswert unkompliziert. Das Problem sind eher die Sorgen, die wir uns als Besitzer machen. Wenn du mit der Betreuung zufrieden bist, versuch, keine Horrorszenarien zu entwerfen und konzentrier dich in dieser wichtigen Zeit auf dich selbst. Die Hunde machen das schon!

    Ja, die Reaktion gerade der sonst so fanatischen Tierfreunde kann einem wirklich die Sprache verschlagen. Mißhandelt ein Bauer eine Kuh, reicht das kollektive hysterische Ausbrüche bis zu Lynchwünschen in sozialen Medien.

    Zerfleischt und traumatisiert ein Wolf Weidetiere gleich herdenweise, heißt es achselzuckend :"werden ohnehin geschlachtet", "das ist Natur", und "sowieso ist der Mensch ein viel schlimmeres Raubtier." So what?

    Heuchelei in Vollendung - sagt eigentlich alles darüber, wie ernstzunehmen viele "Tierschützer" sind.