Bei meiner Hündin ging das ganz schnell - die war nach einem knappen Monat schon wieder völlig die alte Rakete. Allerdings hatte sie auch keine anderen Baustellen.
Beiträge von terriers4me
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Ja, es ist wirklich nur eine winzige, kostbare Spanne in so einem Hundeleben - da freut man sich auch noch über den Mist, den die Zwerge bauen, weil's einfach soo drollig ist. Jedenfalls hinterher.
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...und irgendwann, wenn's vorbei ist, gehört auch das zu den lustigen Erinnerungen, die man nie missen möchte.
Gabis 20 Kilo auf dem Mop hätte ich zum Beispiel zu gerne gesehen, und ich mußte immer schmunzeln, wenn ich meinen ehrenvoll vernarbten Staubsauger hervorholte. Den hatten gleich zwei Jungterrier für eine Gefahr für die innere Sicherheit gehalten, der auf jeden Fall der Garaus gemacht werden mußte. Damals manchmal nervig, wenn dir ständig so ein knurrendes Monster auflauerte - aber lustig eben doch.
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Ablenken ist da eh das Mittel der Wahl und klappt fast immer - allerdings haben die Zwerge da ja durchaus ihre eigenen Vorstellungen.
Mein Welpe hatte zeitweise eine ganze Winterladung Brennholz zum Ankauen und Rumschleppen zur Verfügung - aber was wirklich erbeutet und zur Strecke gebracht werden mußte, war natürlich der Handfeger direkt aus meiner Hand!
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Ich bin einfach zu sehr Weichei, um mich beißen zu lassen - das tut scheißweh, und das muß ich nicht haben. Will ich einfach nicht. Also hat hier bis jetzt jeder Welpe schon für den Versuch einen megadeutlichen Anschiß kassiert, und damit war das Thema "Beißen in Menschhaut" ziemlich schnell vom Tisch.
Natürlich nicht das Beißen an sich - mein letztes Exemplar hat sich dann, sobald wir zusammen im Garten waren, gern an meinen Schuhen ausgetobt: Anschleichen, Mäusesprung, Zupacken, Schüttelversuch.
Das fand ich aber absolut okay, es waren ja weder Haut (STRENG verboten) noch Hosenbeine (ebenfalls verboten), sondern ein erlaubter Kompromiß - und da hab ich dann auch mitgespielt.
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Meine erste Hündin hat tatsächlich mal einen Einbruch verhindert. Das war noch in meiner Studentenbude in einem Vorort von HH, als der sonst so ruhige Hund nachts plötzlich Alarm schlug wie irre. Juvenil blöd, wie ich damals noch war, bin ich, als sie nicht zu beruhigen war, aufgestanden und hab sie in den Garten gelassen.
Was folgte, waren ein Satz von ihr über den niedrigen Zaun zu den (befreundeten) Nachbarn und eine Hetzjagd durch den Garten. Ein Typ, der gerade über den hohen hinteren Zaun verschwand, ein Hund der immer noch wie irre bellend davorstand.
Ich fand das super aufregend - die Idee, dass ein 15-Kilo-Hund nun wirklich kein Gegner für einen entschlossenen Mann ist, kam mir überhaupt nicht, zumal der ja schon beim Bellen geflüchtet war, was die Füße hergaben, und meine Hündin notfalls ziemlich griffig war.
Die geholte Polizei fand dann Fußspuren und ein frisches Bohrloch am Fensterrahmen bei unseren Freunden nebenan und kombinierte messerscharf, das sei wieder mal der "Drahtheini" gewesen, ein bekannter Serieneinbrecher, der sich auf die Holzfenster dieser alten Villen spezialisiert hatte.
Der Hund wurde natürlich gelobt wie sonstwas, kriegte reichlich Würstchen von den Nachbarn und in der ganzen Straße Publicity als "der Hund, der den Drahtheini verjagt hat."
Das waren die Zeiten, als die Einbrecher noch eher harmlos waren - heute würde ich auf so eine Idee sicher nicht mehr kommen.
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Ja, das ist doch mal echtes Understatement. Von der Polizei gesperrte Bundesstraßen sind da halt nicht vorgesehen.
Aber immherhin steht Wolf amtlich fest - der letzte Stand in der Öffentlichkeit war ja eher das hier zitierte "unwahrscheinlich" des NABU:
Böhme-Zeitung – 18. Mai 2018: Erstmals Wolfsjagd auf Pferde beobachtet | Western Journal
Aber, wie gesagt: Dass das Unwahrscheinliche hier nun definitiv passiert ist, stand in keiner Zeitung im Umkreis. Das ist einfach stillschweigend in die Statistik gerutscht.
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Passend zum Artikel in der Cavallo: Der Angriff in Selsingen, bei dem 28 Hannoveraner durch alle Zäune gehetzt wurden, ist inzwischen als "Wolf" bestätigt und in der Statistik gelandet. In der Zeitung stand nichts.
Nutztierschäden | Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
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Terrier: 1 - Gartenschlauch: 0 - ihretwegen kann der Sommer wohl so weitergehen:
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Mich erinnert das langsam an 1975 - da hatten wir einen ähnlichen Sommer, und es endete dann mit diesen katastrophalen Bränden in der Lüneburger Heide. Hoffentlich bleibt uns sowas diesmal erspart.