Beiträge von terriers4me

    Ein wunderbarer Terrier - gangster in clowns costume eben! Und man gewöhnt sich so an diese Art, dass ich Hunde, bei denen alles immer klappt, inzwischen schon fast ein bißchen langweilig finde.

    Humor beim Sport kann man sich aber offenbar auch bei den Neufundländer-Leuten abgucken:

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    Hier sind ein paar Airedale-Bilder, da kann man ganz gut sehen, wie weit sich die Hunde ausbilden lassen:

    Airedale Terrier " von Erikson " - Home

    Ein Hund für jede Anforderung, ideale Größe, gesund, weil keine Moderasse, enorm fit und arbeitswillig mit Supernase und robusten Nerven, dabei ein fröhlicher Clown, dem das zurückhaltende Mißtrauen vieler Gebrauchshunderassen fehlt. Insofern würde er sich sicher auch in der Schule gut machen. Zusätzliches Plus: Gut getrimmt haart er nicht und ist mit seinem drahtigen Fell sehr wetterfest.

    Minus wäre ein oft ausgeprägter Jagdtrieb, genug, um einen Airedale auch jagdlich zu führen, der sich aber dank der Gebrauchshundeeigenschaften erzieherisch in den Griff kriegen läßt. Ich hatte eine Airedalehündin am Pferd, und das war wirklich ein Traum von einem Allround-Begleiter.

    Was ich für die erste Zeit, als mein Mini noch mini war, superpraktisch fand, war so ein Kapuzenpullover (oder Sweatshirt) mit einer großen Tasche vorne, sowas in dieser Art:

    Da konnte ich so lange und schnell spazierengehen wie ich wollte, und der Welpe saß wie ein kleines Känguruh im Beutel, betrachtete die Gegend, schlief auch mal und fand das ziemlich toll. Regenjacke paßte auch drüber, die kann man ja vorne ein Stück offenlassen.

    Ich fand das echt schade, dass mein Terrier das so schnell auswuchs, aber mit so einem Supermini sollte sowas eine ganze Zeitlang gehen. Dann brauchst du erstmal keine Tasche zu kaufen und hast immer beide Hände frei.

    Mein Miniwelpe (allerdings drei Kilo schwer) hat das mit dem Zerquetschen im Bett sehr kreativ gelöst. Nachdem ich ihr wohl die ersten Nächte zu unruhig schlief (ohne dass dabei irgendwas passiert wäre) hat sich meine Schulter als Schlafplatz ausgesucht. Im Winkel zwischen Hals und Schulter lag sie dann eingerollt, solange sie so winzig war, und es hätte absolut nichts passieren können.

    Was allerdings weniger schön war, war ihre Angewohnheit, einem ab und zu die nasse kleine Schnauze freundlich ins Gesicht zu rammen - ich bin jedes Mal mit einem Höllenschrecken aufgewacht.

    Ich würde darauf tippen, dass es vor allem an der fremden Umgebung liegt - die Hündin weiß schlicht noch nicht, dass auch diese Wohnung "zuhause" ist.

    Dazu noch der Umstellungsstreß, der ihr sicher auf den Darm schlägt - da fällt sie dann entweder in alte Gewohnheiten zurück oder ist sogar so verunsichert, dass sie sich nur nachts, allein und in einem geschützten Raum zu entleeren wagt.

    "Letztens beim Breitensport: Das Püppi geht ab wie eine Rakete, rauf, runter, duuuurch, hop - und ab in die nächste Ecke zum Mäuseln."

    Da hätte ich mich vor Lachen wahrscheinlich auf den Hintern gesetzt, weil das SO typisch ist - und dann haben sie einen natürlich erst recht.