Beiträge von terriers4me
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Meine Hündin fing an zu "kleben" und alleine zu bellen, als sie erblindete, einfach, aus Schock und Unsicherheit: alles war plötzlich anders. Als sie sich aufs Blindsein umgestellt hatte, blieb sie wieder ruhig alleine.
Bei einem Hund dieses Alters würde ich auch als erstes die Sinne überprüfen lassen - vielleicht verändert sich seine kleine Hundewelt gerade so dramatisch, dass ihm das Alleinsein Angst macht.
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Ich will hier jetzt nicht endlos ins OT, es geht ja um Boxer - aber was die Vielseitigkeit von Airedales angeht, war der Wurf, aus dem meine Hündin stammte, ein gutes Beispiel.
Sie selbst war ein reiner Familienhund, der auch mit zum Reiten/Radfahren ging, temperamentvoll und sehr lauflustig, aber kein Arbeitsjunkie. Dass sie aus LZ stammte, ist mir erst klargeworden, als ich die Papiere bekam. Jedenfalls: ein idealer Alltagshund.
Ihr Wurfbruder, der hier...
Quanto von der Bukowina - Home
...ging in Sport & Zucht und war da sehr erfolgreich.
Und eine Schwester bestand die ultimative Leistungsprüfung: die wanderte mit ihrem Herrchen von Norddeutschland nach Spanien und zurück. Soll ein tolles Erlebnis gewesen sein, und der Hund hat sich super geschlagen.
Übrigens, um den Bogen zum Boxer zu schließen: ein bißchen zur Körperklausigkeit neigen sie mitunter auch, wie viele robuste Hunde. Meine Hündin, sanft, wie sie war, konnte es sich nicht verkneifen, sich immer mal wieder liebevoll-vertraulich gegen meine Beine zu schmeißen wie eine Riesenkatze - und das knallte schon ganz schön.
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Lorbas hat's ja schon wunderbar beschrieben: mit einem guten Airedale ist wirklich jeder Weg möglich, und alltagstauglich ist er ohnehin.
Als "Nachteil" würde ich den doch recht ausgeprägten Jagdtrieb sehen, der es sogar möglich macht, den Hund auch jagdlich zu führen. Da ist das Wort "Nachteil" aber relativ, denn auf der andere Seite bringt der AT so viel Gebrauchshunde-Goodwill mit, dass er da vergleichsweise gut zu erziehen ist.
Es ist ja kein reiner Terrier. Ursprünglich war der Airedale eine Terrier-Jagdhund-Collie-Kreuzung, gedacht als Wasserjäger und rundum tauglicher, robuster Hofhund. Nebenher wohl ausgezeichnet zum Wildern geeignet, weil er zuverlässig und lautlos aufstöberte, tötete und apportierte. Im Ersten Weltkrieg hat er sich dann den zweifelhaften Ruhm als "Kriegshund" geholt, weil der Airedale als so ziemlich einziger Hund dem Such-Einsatz auf Schlachtfeldern gewachsen war.
Also wirklich der klassische Allrounder-Typ - aber unterschätzen sollte man den Jagdtrieb das ebensowenig wie das Temperament.
Ich hatte meine AT-Hündin am Pferd, und obwohl sie jagdlich durchaus interessiert war - sobald sie im "im Dienst"-Modus war, interessierte sie nichts anderes mehr. Dann war sie mit Feuereifer bei der Sache.
Mir fällt tatsächlich keine andere derart vielseitige, fitte und dabei noch total alltagstaugliche Rasse ein - und das Nicht-Haaren, wenn der Hund gut getrimmt ist, ist noch ein Plus obendrauf.
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Von allen anderen Problemen mal abgesehen, stell dir nur mal vor (was man jetzt absolut noch nicht beurteilen kann), der Mix erbt den Charakter des Huskys und die gesundheitlichen Probleme der EB. Dann hast du einen Hochleistungssportler, gefangen in einem Körper, der nicht leisten kann, was der Hund möchte.
Ich hab sowas mal bei einem Mops-JRT-Mischling gesehen, und glaub mir: soviel Elend möchtest du nicht um dich haben!
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Tja - meine Wespen scheinen ihre kleine Rache gekriegt zu haben. Ich hab die im Frühjahr überall mit Essiglappen am Niederlassen gehindert, wo ich sie nicht haben wollte, und es hat prima geklappt. Aus dem Schuppen sind sie brav wieder ausgezogen, desgleichen vom Dachboden, aus dem Hühnerstall, aus einem Vogelkasten am Haus und über der Terrassentür. Soweit super, nur heute habe ich entdeckte, dass sie dafür offenbar klammheimlich tief in der Buchsbaumhecke gebaut haben, direkt neben dem Haupt-Gartenweg.
Plötzlich wimmelt es hier überall nur so von Wespen, ich hoffe nur, das geht gut. Die ersten Tage haben die Hornissen ja noch jagdlich ihr Bestes gegeben, aber die haben inzwischen raus, dass es viel bequemer ist, die Bienen am Einflugloch abzugreifen, als die fixen kleinen Wespen zu jagen.
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Verrückt - meine Hündin war ein Lamm gegen Mensch und Tier, und die Nachbars-Airedalehündin, die dann noch jahrelang praktisch bei uns lebte, ließ sich zwar absolut nicht die Butter von Brot nehmen, vertrug sich aber, nachdem die Formalitäten ausgehandelt waren, auch mit jedem Hund jeder Größe. Und eine der liebsten Tobefreundinnen meines Russells war eine Airedalehündin, auch die rundum verträglich.
Was allerdings meiner Erfahrung nach stimmt ist, dass die Rüden deutlich kerniger und artgenossenunverträglicher sein können - aber die TS will sich ja explizit nach einer Hündin umsehen.
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Das fiel mir heute in die Hand - páßt doch irgendwie:
Mit einem lauten "Wuff" zum Weltmeister-Titel - Rosengarten - kreiszeitung-wochenblatt.de