Beiträge von terriers4me

    Ich lasse meiner Hündin die Wahl: macht sie einen Ansatz zum Pöbeln, geht's mit einem Rüffel zügig weiter, geht sie ruhig vorbei, gibt's sofort ein Lob und anschließend eine Belohnung. Da sie ein cleverer Terrier ist, trifft sie inzwischen fast immer die richtige Entscheidung.

    Wir haben das, nachdem sie an der Leine gebissen worden war, eine ganze Zeit üben müssen, weil sie danach wirklich wild zur Vorwärtsverteidigung entschlossen war, erst auf weiteren Abstand, dann immer näher, und inzwischen läuft es wirklich fast wieder so glatt wie vor der Attacke. Nur große Hunde, die pöbelnd in den Seilen hängen, würde sie manchmal ganz gern noch fressen.

    Sicher, wenn dein Sohn so ein Einfühlungsvermögen für Hunde mitbringt, werdet ihr schon den besten Hund der Welt finden (Das ist er eigentlich immer, sobald er eingezogen ist!).

    Und wie das Schicksal so spielt, haben wir eben beim Spaziergang noch eine Familie mit einem mittleren Pudel getroffen, Mutter mit zwei ziemlich kleinen Kindern. Konnte es natürlich nicht lassen, sie auf den netten Hund anzusprechen, und sie bestätigte, was hier im Thread schon von Pudelleuten gesagt wurde: ein toller, fröhlicher Kinderkumpel.

    Vielleicht kannst du deinem Sohnemann den ja schmackhafter machen, wenn du ihm erzählst, dass ein Pudel ursprünglich ein ähnlicher Hundetyp ist wie ein Retriever: ein apportierender Wasserjagdhund - also ein schnittiger, cleverer und und sportlicher Bursche, mit dessen sprichwörtlicher Gelehrigkeit sich eine Menge anstellen läßt.

    Die Voraussetzungen klingen doch schon mal sehr gut, vor allem, weil du realistisch an die Sache rangehst. Von einer Tierschutz-Wundertüte würde ich dir beim ersten Hund eher abraten, ich denke, ihr wärt mit einem gut geprägten Hund mit etwa vorhersehbaren Charakter erstmal besser bedient.

    Hier bei uns gibt es eine Familie mit drei Kindern, die mit einem pfiffigen, sportlichen Pudel sehr glücklich geworden ist - wäre das vielleicht was für euch?

    Buddeltalent kann im Garten sowas von hilfreich sein, wenn man es nur gezielt einsetzt - meine kleine Hündin hat mir schon auf Kommando dabei geholfen, das absolut perfekte Rosen-Pflanzloch in einem dicht bewachsenen Beet auszuheben. So schön schmal und tief hätte ich das alleine nie ohne größere Kollateralschäden hingekriegt!


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    Meine Buddler haben auch ganz schnell verstanden, welche Stellen im Garten freigegeben und welche tabu sind und sich auch ganz brav dran gehalten - es sei denn, etwas wirklich Dringendes, wie etwa ein Mauseloch im Staudenbeet, kam dazwischen. Da muß man als Mensch dann natürlich Verständnis aufbringen! Ebenso bei den beiden Airedales, die das erlaubte Terrain mal dazu genutzt haben, binnen einer Stunde eine Riesenhöhle auszuheben, in die beide Hunde bequem paßten, und in der ich mir beinahe das Genick gebrochen hätte.

    Aber im Prinzip funktioniert das mit "nein!" an verbotenen und einem Freigabewort (bei uns "dig!" oder "Mäuschen!") an erlaubten Stellen genau so wie jede andere Erziehung auch.

    Insofern wüßte ich wirklich nicht, was am Buddel-Spaß schlecht sein soll. Aber gut, ich hab Terrier, bei denen ja schon der Name, der von "terra", Erde, abstammt, sagt, dass sie sich gern mit Erdarbeiten beschäftigen. Insofern bin ich nie auf die Idee gekommen, dass sie das generell nicht dürften - aber ich finde es ohnehin albern, einen Hund quasi bei jeder Lebensäußerung zu reglemetieren. Solange ich das Buddeln jederzeit abbrechen kann, so lange ist es für mich völlig ok.

    Es gibt die Meisenknödel auch ohne Netze, z.B. bei Amazon.

    Wenn du lieber selbst was machen möchtest: Rindertalg (kann man ausgelassen beim Metzger bestellen) und Haferflocken ergeben tolle Knödel, superbeliebt bei den Vögeln und ohne Reste wie Sonnenblumenkerne im Garten.

    Das Problem ist bloß, dass das Schmelzen und Verarbeiten von Rindertalg eine ziemlich fettige Sauerei ist - aber wenn die Knödel mal fertig sind, sind sie wirklich unübertroffen.

    Ist, glaube ich, auch nicht sehr häufig. Hier im Viertel gibt es von den vielen Katzen nur eine, die erwachsene Kaninchen fängt, das allerdings regelmäßig. Meine Freunde haben immer Hofkatzen gehabt, aber noch nie solche Jäger wie dieses Katerteam. In fünf Jahren Hühnerhaltung hatten wir bis jetzt vier ernsthafte Katzen-Angriffe auf die Vögel, alle andere Miezen lassen die dicken Brocken links liegen.

    Aber geben tut es sie schon, die Superjäger, und manchmal da, wo man es am wenigsten erwartet. Die Katze, die hier beim Hühnerjagen an den Terrier geriet, ist eine übergewichtige, total zahme und schmusige Ragdoll, die ich für viel zu faul für solche Aktionen gehalten hätte.

    Die Kater meiner Freunde, die auf einem Aussiedlerhof leben, bringen nicht nur regelmäßig Hasen und Fasanen, verputzen die bis auf kleine Reste und sehen danach eher aus wie Schildkröten als wie Katzen. Die schaffen es auch, sich ab und an eine Forelle (!) aus dem großen Teich zu holen, der zum Hof gehört. Die Geschicklichkeit und Reaktionsgeschwindigkeit von Katzen ist wirklich immer wieder verblüffend.

    Ich denke, wir können das drehen und wenden ,wie wir wollen - das Problem ist einfach, dass die Katze ein absolutes, weil "einfaches" Modetier geworden ist, mit entsprechender Überpopulation und zu vielen gleichgültigen Haltern.

    Hier in Stadtlage kriegen wir das richtig ab. Jahrelang gab es um die fünf Katzen in unserer kleinen Straße, und überhaupt keine Probleme. Jetzt läuft hier locker das Dreifache rum, und das macht sich schon ziemlich unangenehm bemerkbar. Und nicht nur hier - das örtliche Tierheim quillt längst über.

    Als Außenzaun wäre Strom natürlich genehmigungspflichtig, aber das meinte ich auch nicht. Hier ginge es darum, im Innern des Grundstücks ein Gehege einzurichten, mit sicherem Abstand zur Straße (im Falle meiner Bekannten zum Beispiel hinter eine Hecke). Dass man dafür eine Genehmigung brauchte, wäre mir neu.