Beiträge von terriers4me

    Ich kann dir auch nochmal raten ,den Tip mit den Zwingerhusten ernst zu nehmen, gerade, wenn der Hund auf einer PS war. Wenn der verschleppt wird, kann er so brutal werden, dass es klingt, als würde dir der Hund auf der Stelle ersticken - so eine Mischung aus Husten- Würg- und Brechreiz, oft mit weißem Schleim.

    Ist zwar zum Glück behandelbar, aber so ganz easy nun auch nicht. Eine meiner Hündinnen (übrigens geimpft) erkrankte so böse daran, dass sie beim Husten regelmäßig umkippte und es ein Vierteljahr dauerte, bis der akute Husten verschwand. Bei Wetterwechseln stieß sie den Rest ihres Lebens an, die Lunge hat also einen Knacks behalten.

    Das solltet ihr wirklich abklären, das kann grauenhaft klingen und aussehen, das Tier stark beeinträchtigen und sehr hartnäckig sein - aber es ist behandelbar, nicht lebensbedrohlich und auch nicht so teuer. Auf jeden Fall alles Gute für den Hund!

    Dann ist ja alles klar, ich meinte, dass niemand behauptet hat, dass der Dackel auf DNA trainiert war.

    Auf Wolfswitterung trainierte Hunde haben in der Lausitz schon die ersten Beobachter eingesetzt. Inzwischen, bei der Anzahl von Wölfen in der Region, sowohl frei als auch in Wildparks, dürfte es auch hier in Nordniedersachsen überhaupt kein Problem mehr sein, einen Hund entsprechend zu schulen.

    in dem Selsinger Pferde-Fall ging durch die Lokalpresse, dass der Wolfsberater die Haare auf der riesigen Weide mit Hilfe seines Dackels gefunden hat, den er auf Wolfsgeruch trainiert hatte.

    Ich weiß noch, dass ich beim Lesen gedacht habe: "Toll, das gibt dann sicher wieder Hunde-DNA" - aber das Ergebnis war ja wohl eindeutig.

    In dem Fall in Selsingen - dem Ausbruch der Hannoveraner - wurde eindeutig Wolf als Verursacher festgestellt. Es gab nicht nur die Sichtung, sondern auch DNA (ich glaube, Fell) und Spuren am "Tatort".

    Steht auch auf der offiziellen Liste, im Mai:

    Nutztierschäden | Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

    Das ist also zumindest eine zweifelsfrei verbürgte Attacke von Wölfen auf "Reitpferde" - und 27 Großpferde sind schon eine recht hohe Hausnummer.

    Ich drücke euch sehr ,sehr die Daumen ,dass es ein Fehlalarm ist!

    An Rhetorik mußte ich da auch denken - wenn man "Reitpferde" als "Pferde, die gerade unter dem Sattel gehen" definiert, stimmt das natürlich fast. Obwohl es im Frühjahr hier im Nachbarkreis einen bösen Sturz einer Reiterin gab, weil ein Wolf ihr und ihrem Haflinger folgte. Aber, gut, er hat das Pferd nicht tätlich angegriffen.

    Definiert man "Reitpferde" als Großpferde, also als alles, was weder Pony noch Fohlen ist, hat es durchaus schon Angriffe gegeben, unter anderem diesen - da ist Wolf inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen.

    Nach Angriff auf Pferde in Selsingen: Die Sorge vor dem Wolf bleibt

    Das ist leider Blödsinn oder besser: reines Wunschdenken. Wie gut gleichgroße, wehrhaftere Rinder ins Beuteschema passen, haben die Wölfe inzwischen -zigfach bewiesen, inwiefern sollen Pferde da anders sein?

    Und du erinnerst dich leider auch richtig: auch in D hat es schon Angriffe auf Pferde gegeben, unter anderem auf die NABU-Konikfohlen in der Oranienbaumer Heide, mit sechs toten Tieren. Oder im Mai in unserem Nachbarkreis, als zwei Wölfe 28 Hannoveraner(!) aus der Weide gejagt haben.

    Wie's anderswo läuft? So (Achtung, Rißbild!):

    El lobo mata cuatro potras de recría en una ganadería vilalbesa de Vilapedre

    Meine Hündin mußte mit 11 Monaten kastriert werden, nachdem wir wochenlang vergeblich versucht hatten, eine immer wieder aufflackernde Gebärmutterentzündung in den Griff zu bekommen. Also auch sehr früh.

    Auf das Verhalten hat das kaum Auswirkungen gehabt, sie wurde interessanterweise in genau denselben "Halbjahresschüben" erwachsen wie meine intakten Hündinnen vorher.

    Nebenwirkungen gab es trotzdem: Sie nimmt enorm schnell zu, hatte nach der OP massiven Haarausfall und das Fell bleib deutlich schlechter, matt und mit nacktem Bauch. Außerdem hat sie siebenjährig eine schwere SDU entwickelt, was wohl ein häufiges Kastratenproblem ist. Seit die eingestellt ist, ist zumindest das Fell wieder voll und blank, beim Füttern sehr aufpassen müssen wir aber immer, was ich deutlich nerviger finde als eine zeitlich begrenzte Läufigkeit.