Nö. Ist es nicht erstaunlich, wie gut sich so ein bißchen Wolfsmangel auf die Statistik auswirkt?
Beiträge von terriers4me
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Was Wolfsangriffe auf Menschen angeht: Ich fand die Geschichte der beiden girondistischen Politiker immer so gruselig, die 1793 vor der Guillotine aus Paris flüchteten und die man dann später auf einem Feld fand, "halb von Wölfen verzehrt".
Als ich darüber vor einer Ewigkeit gelesen habe, fand ich es faszinierend, wie selbstverständlich das von Zeitgenossen vermerkt wurde, immerhin schon mitten in der Moderne. Damals waren Wölfe für mich noch etwas völlig Anachronistisches, einfach in einem normalen Lebensumfeld nicht vorstellbar - so ändern sich die Zeiten. -
Das ist meines Wissens bis jetzt ein eher unauffälliges Rudel gewesen, was das Reißen von Weidetieren angeht - dann hat sie sich offenbar in recht kurzer Zeit ganz alleine fortgebildet. Ein Beweis mehr, wie enorm lern- und anpassungsfähig Wölfe sind.
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Sie läuft unter GW954f, und falls ich mich recht erinnere, stammt sie aus Schneverdingen.
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Nein, es sind Schafe eines privaten Halters.
Ich kann mir eigentlich auch nur vorstellten, dass es schon mehrere Wölfe waren - oder ist es vorstellbar, dass gleich zwei HSH einen so massiven Angriff eines Einzeltiers völlig passiv hinnehmen?
Und dass es immer schneller geht mit dem Schutz-Überwinden ist eigentlich logisch? Die ersten zugewanderten Wölfe waren noch wirklich scheu und haben entsprechend lange probiert und gezögert. Jetzt kommen die Tiere nach, die schon damit aufgewachsen sind, dass sie nichts und niemanden zu fürchten haben, Menschennähe schon gar nicht - und werden eben entsprechend schnell immer kühner.
Wölfe scheinen einfach erheblich lernfähiger zu sein als die Menschen, die sie "managen" sollen. -
Elektrozaun, Flatterband und 2 HSH - alles für die Katz bzw. die Wölfin:
26 Schafe angefallen! Nabu spricht von Tötung des Wolfes | nrz.de | Dinslaken Hünxe Voerde
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Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Wölfe gehen doch grundsätzlich nicht an Pferde!
Jedenfalls unsere nicht - überall sonst auf der Welt tun sie's. -
Was besonders beklemmend daran ist, ist, dass die Wölfe, den Spuren nach, offenbar quer über den Hof gelaufen sind, um auf diese Weide zu kommen. Die sind in der Ecke inzwischen wirklich völlig furchtlos und dreist. Und ein Hengst, angeblich ein so guter Wolfs-Schutz, stand auch dabei - aber einer in der Größe kann natürlich nicht mehr unternehmen als ein Schafbock.
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Bein "Wolf-nein Danke" steht, dass Shettystute und das im März geborene Fohlen direkt am Haus standen, und Fotos gibt's auch. Die Stute sieht böse aus, hoffentlich kommt sie durch.
Das ist wirklich der Stoff, aus dem die Alpträume sind.
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Ich habe auch erst im DF gelernt, dass es so etwas wie eine Hunde-Pubertät gibt, live ist mir das nie aufgefallen. Auffallend fand ich immer einen anderen Entwicklungsmoment: den, wenn man so um den dritten Geburtstag merkt, dass man nun tatsächlich von einem erwachsenen Hund begleitet wird. Aber vielleicht ist das ja einfach das Ende der Pubertät?