Beiträge von terriers4me
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Hier hat das am besten geklappt, wenn ich mich selbst demonstrativ zur Ruhe begeben habe. Sprich: Ich habe vom ersten Tag an Mittagspause eingeführt, mich nach dem Füttern des Welpen demonstrativ aufs Sofa gelegt und mich da durch Akten und Material gearbeitet. Der Welpe konnte sich dazulegen oder tun, was immer er tun wollte, nur große Ansprache oder Beschäftigung gab es in dieser Zeit nicht. Das Ritual hat bei dem Zwerg so gut funktioniert, dass er sich nach dem Fressen bald eigenständig zur Siesta verzog und auch als erwachsener Hund dabei blieb.
Ähnlich lief es von Tag 1 an, sobald ich am Schreibtisch saß: Das Hündchen konnte bei mir sein oder auch nicht, was Erlaubtes kauen, dösen oder was auch immer. Es gab zwischendurch auch durchaus mal Ansprache, regelmäßig einen kleinen Pinkel- und Renntrip in den Garten, aber eben absolut keine gezielte Welpenbespaßung drinnen.
Dadurch hat der quirlige kleine Terrier sehr gut gelernt, dass "Mensch ruhig" auch automatisch "Hund ruhig" bedeutet und ist von Anfang an ein sehr angenehmer Hausgenosse geworden. Voraussetzung ist natürlich, dass so ein Zwerg das Temperament und die Bewegungsfreude an anderer Stelle auch genügend rauslassen darf - sonst ist Stillhalten einfach zuviel verlangt!
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Ich halte seit 1977 Isländer, und natürlich habe ich in der ganzen Zeit mal das eine oder andere Unglück auf der Weide mitbekommen. Aber doch eher selten - an so etwas wie den Vorfall neulich kann sich in meinem ganzen Pferde-Bekanntenkreis niemand erinnern. Bei Pferden ist das "einfach tot finden" wirklich die absolute Ausnahme.
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Selbstgerntete Himbeeren waren bei meiner alten Hündin auch der absolute Knaller. Auf dem Bild ist sie schon komplett blind, hat die Sträucher aber trotzdem restlos abgeerntet.
Die Nachfolgerin frißt Gemüse und Kräuter nur mit reichlich Fleisch, süßes Obst auch dann nicht. Dieses Labberzeug hält sie irgendwie für unter der Raubtier-Würde.
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"Normalerweise sind unsere Spaziergänge immer mit Aufgaben gespickt - sie sind also alles andere als anspruchslos, aber in letzter Zeit habe ich das stark heruntergefahren, weil ich das Gefühl habe, dass Aufgaben/ Kommandos sie noch mehr pushen."
Ich denke, da liegt der Knackpunkt: Sie verbindet inzwischen Spazierengehen mit Arbeit, Herausforderung, Spannung und fährt entsprechend hoch. Das "Leine ab" ist ihr imaginäres Startsignal geworden, und sie ist ständig in Erwartungshaltung.
Wär's mein Hund, würde ich mit ihr einfach ruhig weitergehen, möglichst entspannt durch die Gegend trödeln, so dass sie sich körperlich zwar die Bewegung holen kann, die sich braucht, aber diese ewige Anspannung nach und nach verliert. Was aber sicher dauern wird - sie hat es ja bisher nicht anders gelernt.
Ein bißchen verrückt und raketentartig finde ich in dem Alter auch überhaupt nicht schlimm, sondern eher normal - meine Terrier waren mit 18 Monaten gefühlt mehr in der Luft unterwegs als am Boden und haben das wirklich gebraucht. Bedenklich wird das erst, wenn's zwanghaft wird und der Hund sich nicht mehr runterregeln läßt.
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Nur noch kurz zum Thema: Wenn du die Hunde in der Wohnung separierst, separierst du sie eigentlich nicht. Sie hören sich - und das reicht dicke für die hier so oft beschriebene Rudeldynamik: Der, der nicht alleine bleiben kann (und jetzt noch "alleiner" ist), macht Rabatz, der andere macht mit.
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Wenn du wirklich vorhast, den ohnehin schon so offensichtlich überdrehten Hunter auch noch länger ganz allein zu lassen, mach dich schon mal auf Riesenärger mit den Nachbarn gefaßt. Wir haben hier ein Paar in der Nachbarschaft, bei denen das sehr ähnlich lief: Ersthund blieb gut allein, als der zweite Welpe dazukam, war's nach ein paar Wochen aus.
Die sind erst ähnlich vorgegangen, haben mal den einen, mal den anderen Hund raus- und mitgenommen - mit dem Ergebnis, dass die jetzt beide gleichermaßen schreien, heulen und jaulen wie die Irren. Die ganze Straße weiß inzwischen, wieviele Stunden Herrchen & Frauchen jeweils unterrichten, weil die Hunde stundenlang austicken, und die Stimmung im Haus ist verständlicherweise derart gereizt, dass da bald die erste Anzeige ansteht.
So würde ich es also keinesfalls machen, sondern das Alleinbleiben nochmal komplett neu anfangen (du hast anderen hier doch nun wirklich oft genug geschrieben, dass das überhaupt kein Problem sei). Bis das sitzt, würde ich mir unbedingt eine Betreuung suchen - einmal, damit der jetzt schon gestreßte Junghund nicht noch einen echten Alleinbleib-Schock bekommt, zum anderen im Interesse deiner jetzt schon geplagten Nachbarn. Schnell gehen wird da nämlich nichts mehr, und da verwächst sich auch nichts von selbst - ihr werdet einfach sehr beharrlich und behutsam üben müssen, oder es gibt ein Desaster.
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Es würde mich echt interessieren, was Salatgurken so hundekompatibel macht? Ich hab hier auch schon ein paarmal gehört, dass Hunde regelrecht verrückt darauf sind. Schon schade, dass man die Hunde nicht einfach mal fragen kann!
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Na also - das Hündchen ist so angeheitert, dass es sich hier ein Riesenfeuerwerk schönfüttern läßt, ohne mit der Wimper zu zucken oder auch nur den Schwanz einzukneifen.
Wir wünschen euch allen ,dass das Jahr 2019 auch so gut anfängt und noch viel besser weitergeht!