Ich kann denen nur zustimmen, die dir - einfach vorsichtshalber - zur gesundheitlichen Abklärung raten, bevor du erzieherisch tätig wirst. Bei meiner Krass-Mäklerin stellte sich später - zu spät - heraus ,dass sie wohl schon sehr lange ein Leberproblem mit sich rumgeschleppt hatte.
Beiträge von terriers4me
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Gib ihr Zeit. Sie ist gerade total reizüberflutet und muß jetzt erstmal lernen, das alles mit deiner Hilfe zu sortieren und vor allem zu lernen, dass ihr in deiner Nähe nichts Böses passiert. Sowas geht nicht von heute auf morgen, schon gar nicht bei einem so reaktionsschnellen Hund wie einem Terrier, der ja darauf gezogen ist, erst zu reagieren und dann zu fragen.
Meine Russellhündin ist sehr temperamentvoll und sensibel und hat heute noch Momente, in denen sie ähnlich "explosiv" reagiert. Bei ihr sind das vor allem fremde Menschen, die sie bedrängen, und denen sie sich per blitzschneller Flucht entziehen möchte.
Ihr hat das sehr geholfen, sicherer zu werden ,dass ich sie als ganz jungen Hund viel auf den Arm genommen habe, sobald ich merkte, dass sie ernsthaft zu paniken anfing. Die ersten Male ist sie mir fast noch über die Schulter gesprungen, aber sie hat sehr schnell gelernt, dass sie so buchstäblich durch die Situation getragen wurde und sich zunehmend entspannt (konnte man immer an ihrem Herzschlag merken).
So traute sie sich jedes Mal näher an Bedrohliches heran und wurde auch insgesamt ruhiger und sicherer - so, wie deine Hündin ja offenbar auch, sobald sie auf deinem Schoß sitzen kann und sich da geborgener fühlt. Körperkontakt scheint da wirklich viel auszumachen.
Mit viel Ruhe, Zeit und Geduld wirst du den Hund sicher gelassener bekommen - aber darauf, dass es ein sehr reaktives Tier bleibt und immer sehr viel Sicherheit von dir kommen muß, würde ich mich an deiner Stelle einstellen.
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Ja, ich glaube, du meinst die:
Willkommen auf dem Islandpferdehof Seppensen
Das ist der einzige größere Betrieb in der Ecke, und da ist immer viel los.
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Das Problem ist nur: das ganze Herz nützt weder dir noch dem Hund, wenn du am Ende die Rechnungen nicht bezahlen kannst.
Wie schon geschrieben: Ich habe mich wegen dieses Risikos schweren Herzens gegen einen alten Hund aus dem Tierheim entschieden, finde es aber toll, dass es inzwischen oft die Pflegestellen-Möglichkeit gibt, bei der das TH wenigstens einen Teil der Krankheitskosten übernimmt.
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Querida, ich glaube, du meinst die Pferde von Sönke Müller in Seppensen? Da hatte ich vor urewigen Zeiten mein Pony stehen. Wenn uns damals jemand erzählt hätte, dass wir eines Tages Wolfsgebiet werden würden, und zwar in einem Ausmaß, dass die Pferde draußen in Gefahr sind - wir hätten uns abgerollt, so unmöglich hätte das geklungen.
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Was das rechts und links-Gucken an der Straße angeht: Der legendäre Kurti war dazu tatsächlich schlau genug:
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Habt ihr das schon?
Raubtier : Grüne wollen Wölfe vor Autos schützen
Wäre ich ja auch unbedingt dafür. Einfach überall, wo es Wölfe gibt, das Autofahren verbieten. Wölfe sind doch soooo gewollt, und warum sollen Weidetierhalter die einzigen sein, die für die große Sache Opfer bringen müssen? Und wenn alle überall nur noch zu Fuß gehen, haben die Wölfe doch auch gleich ein viel reichhaltigeres Nahrungsangebot.
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Die furchtbarsten Tierarztkosten in Jahrzehnten Hundehaltung hat mir mein knapp vierjähriger, kerngesunder Airedale eingebracht. Giftköder mit einem Schwermetall, und während die anderen betroffenen Hunde binnen Stunden starben ,war meine Hündin so jung, fit und robust, dass wir sie beinahe durchbekommen hätte. Mit einem Einsatz, der zwei Monate gedauert und wirklich all meine Reserven verschlungen hat.
Resultat: Am Ende doch ein toter Hund, und ich war so geschockt davon, wie hart es einen auch finanziell treffen kann, dass ich kaum gewagt habe, mir wieder einen Hund anzuschaffen.
Sowas ist mir zwar nie wieder passiert, aber mein Plan, irgendwann mal einen älteren Hund aus dem TH zu nehmen, einfach, weil ich alte Hunde so mag, ist dabei auf der Strecke geblieben. Sich das Kostenrisiko sehenden Auges zu holen, ist schon ein Entschluß, vor dem ich heute zurückschrecken würde.
Wenn mir doch nochmal ein unwiderstehlicher Senior über den Weg laufen sollte, würde ich auch versuchen, den Pflegestellen-Weg zu gehen - sowas halte ich wirklich für die beste Option für alle Seiten.
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Soweit ich das bisher gesehen habe, packen kleine Hunde wehrhafte Beute eher nicht am Hals, sondern quer über den Rücken. So hielt das jedenfalls mein professionell rattentötender Terrier: blitzschnelles Zupacken von hinten-oben, ein hartes Schütteln, Wegschleudern - aus. Das ging in Sekundenbruchteilen, und der Hund ist nie gebissen worden.
Ich denke, wo zugefaßt und ob überhaupt vor dem Fressen getötet wird, hängt von der Wehrhaftigkeit der Beute ab - und da haben Wölfe von einem Reh ja nun mal nichts zu befürchten. Ergo sparen sie sich die Mühe, wie man auf den Bildern aus Schweden sehr gut sehen kann.
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Mach dir nichts draus, sowas passiert uns allen irgendwann mal.
Meine Terrierhündin und ich haben auch mal einen vollen hysterischen Anfall abgekriegt. Da war der Terrier noch sehr jung, eine absolute Rakete und an der Leine überhaupt nicht gut auf anlaufende Fremdhunde zu sprechen, weil sie von so einem Tutnix gerade einen Biß mit Rückenquetschung kassiert hatte.
Wir standen am Rand eines vielbefahrenen Parkplatzes, ich hatte meine Hündin noch an der Leine, spielte aber mit ihr: Sie war brav an der Leine durch die Autos gegangen und durfte jetzt, immer noch angeleint, eine kurze Runde zum Abreagieren an einem langen Stöckchen zergeln.
Auftritt eine große freilaufende Hündin, Frauchen auf einem Fahrrad in weitem Abstand. Ich nehme meinen Zwerg zu mir und will sie wegschicken, die Große stellt aber bloß die Haare auf, grummelt und kommt noch näher. In dem Moment explodierte der angeleinte Terrier und versuchte, der Fremden mit allem, was er hatte, ins Gesicht zu springen. Das ging so blitzschnell, dass mir bloß noch blieb, meiner Hündin das Zergel-Stöckchen auf den Rücken zu tippen, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, und sehr energisch "Sitz!" zu sagen.
Fräulein Terrier faltete sich auch tatsächlich sozusagen in der Luft zusammen und saß wie ein Einser. So konnte ich mit dem Stöckchen die andere Hündin auf Abstand halten, und wir kamen zum Glück um eine Prügelei dicht an fahrenden Autos herum. Und dann war endlich die Halterin da und flippte so komplett aus, wie ich es selten erlebt habe: Ich hätte meinen kleinen Hund GEPRÜGELT!! Ich würde den Tieren Sozialkontakt VERWEIGERN, deswegen wäre mein Hund so komplett GESTÖRT! So eine Tierquälerin hätte sie noch nie erlebt, und sie würde mich jetzt auf der Stelle ANZEIGEN!!!
Und so weiter. Mir blieb da bloß noch, zu sagen: "Tun Sie sich keinen Zwang an, die Polizei ist dahinten," und weiterzugehen. Manchmal trifft man einfach Leute, die nicht ganz sauber ticken - und zu viele Gedanken sollte man sich da nicht machen. Stehenlassen und gut. Alles andere ist verschwendete Lebenszeit.