Beiträge von terriers4me

    Einen ernsthaften Versuch machen da auch gleichgroße. Die ernsteste, absolut tödlich gemeinteste Beißerei, die ich bis jetzt erlebt habe, war zwischen einem Jagdterrier- und einem Welshterrierrüden. Die hatten sich, ganz stumm ,nachher am Hals und versuchten beide immer wieder, zu schütteln.

    Da hat sich keiner der Bauern und Jäger, die rundum standen, dazwischengetraut. Glücklicherweise war das in einem Stall, und so haben die Männer das nur noch röchelnde Knäuel dann mit Hilfe von Mistforke und Plattschaufel in ein großes, tiefes Tränkebecken befördert und getaucht. Da mußten sie dann loslassen, wollten aber sofort wieder aufeinander.

    Seitdem weiß ich, dass auch zwei gleichgroße Hunde sehr respektable Totschüttelversuche unternehmen können.

    Das hatten wir bei den Ponys am Offenstall leider jedes Jahr: Im Fellwechsel haben sich die Vögel kräftig bedient, und später bei den Küken gab's Tote im Nest, weil die sich in Mähnen- oder Schweifhaarschlingen erdrosselt, Füßchen abgeschnürt oder sonstwas haben. Aber eben immer nur im Langhaar, nie im auch sehr üppigen und zum Teil fingerlangen Isländer-Pelz.

    Es müßte also schon sehr langes und festes Hundefell sein, um ähnliche Probleme zu verursachen - gibt es sowas überhaupt?

    Ich würde auch versuchsweise den Fleischanteil drastisch reduzieren, Haferflocken sind ja auch gut nahrhaft. Wenn ich meiner - ansonsten völlig unallergischen - Hündin mit solchen Proteinmengen käme, würde die sich kratzen wie verrückt.

    Vielleicht spielt die Dosis in dem ganzen allergischen Geschehen auch eine Rolle?

    Wenn du FB hast, hier. Da kann man sich ein böses Grinsen echt nicht verkneifen:

    ?__xts__[0]=68.ARCcQtE58qJW9Gsm-Medc7EGnm9Rjuj4quIal4aL4qgGYra1uoMyJ8QtGkNOiO8WyWpmLQ8j-Oon555xdcFvyKDzCgIca5Cgi1pWsjIfsO92BypVRCq-YUu2kRabucMwBGgDzv9apQQ3ORBuu1Us-Y50k9QZA-1xenvlbtf5jgaVfdKiOcYFxBaxIf4oLBVhlfil5jZnG7BChf68sw7B-wgno3hWdIN11YjTmH2wsSGDysbwFO9ffgXCui4StMoQkOQQTOC8RHwJLNYYWWpoVozag0fIRujh4aa5YJiRHtxpgpcuvIAjMqay33bP6sdYjnAbyKv7oKZtumhKKhwgIrMUenOsL7KVmbSrQAH1YT5MQ6VPTbWhbFHwUcHolYEDBAm3OF6sYnVYYpHHlXnFE-ASyqIXUpQy2JcOZgNAKGHWMCxnRBOFpgHKRmSlEAY7ybFWUnpigyF-9z2qvcT8gZ5uuUh8ISLKd1k1OuC7jKY-5zn-zyIPAd2WE0Lang&__xts__[1]=68.ARCzjngyJ8WnGSn9w5nIr12QETZpsGLl95gvYB0Wc2FIA8aBNbvfD1DtrcQQ44Tlp2t3YE8z0xQFOqHza0BbfxQ3FE4WsXwGqPTUmb1sdmMcIqQ3RUpHLalr90LyJ71uP7bHZskJ9hB1vvQoGd8-8EDAMAWq07XA-5FWoeupdE0IDq5Bb5ehzZ3Ywju8nJj33Q8BIMLZgcY_pvxkZ2fAvCpdIyd43UW8c1WGVesGb4sN6eiZ6J9W0Guly4Fqyu6kDVyCIl1LTZX2mo5d3sNyqwzkoZkX5e5LHKMua2QsbUgjVgHVNGIoQT3Ld7fnvHSnij-aXyqzsMg11qCmnBfj93Ww8gKh&__tn__=kC-R&eid=ARDv8HzLijWMavhg5Z7suunS6iDp4iXVEBgWmez5qg1h9AmOXXk0ivxcY1OHptXiiAf8dImPPEy6eHGO&hc_ref=ARSpOx19CB9PGKBRN6Nd1E7yIlObjtddhBPDAkaSu1RCS8Dde_HtwroUi_Xjnk6XP8M&fref=nf

    Ich würde eher dauer-anleinen als einsperren, es sei denn, sie ist Box gewöhnt. Sonst kann sie sich bei Ausbruchsversuchen gleich wieder verletzten.

    Meine kleine Hündin ist mir zwei Tage nach der Kastration den guten Meter vom Fußboden aufs Fensterbrett gesprungen, weil an der Scheibe ein Hummel brummte, die gejagt werden mußte. Von da an war die Leine auch im Haus unser bester Freund - und zwar so lange, bis die Fäden rauswaren.

    Aufs Sofa durfte sie übrigens trotzdem, da hab ich sie rauf- und runtergehoben und dann eben oben festgehalten.

    Wenn der Hund Schweinefleisch, Eier und Haferflocken wirklich verträgt, steht ihr doch eigentlich schon sehr gut da. Damit läßt er sich doch über die Runden bringen, wenn ihr noch ein Ergänzungspräparat dazugebt.

    Ich hatte zwei Jahre eine Hündin mit einem schweren Leber- und Stoffwechselleiden zu versorgen, die zwar nicht allergisch war, aber so krank, dass sie nicht mal Spezialfutter vom TA vertrug. Es gingen nur - nur! - gekochte magere Hühnerbrust, ganz mageres Rinderhack und Hirse- oder zarte Haferflocken. Sonst absolut nichts.

    Sie hat dann, nach Rücksprache mit dem TA, zusätzlich Caniconcept Senior als Allround-Präparat bekommen, und wirklich nichts anderes mehr an Futter. Das Ergebnis: Ihr Stoffwechsel erholte sich rasant, die Blutwerte waren wieder so gut wie normal, und dem Hund ging's insgesamt wieder richtig prima.

    Daraus habe ich gelernt, dass die totale Abwechslung beim Fressen wohl eher ein menschliches Luxusproblem ist (man möchte ja was bieten!), als ein Bedürfnis des Hundes. Der kommt super klar, wenn seine grundlegenden Bedürfnisse abgedeckt sind.

    Ich würde, wenn mein Hund so allergisch wäre, erstmal nur kurz aufgekochte zarte Haferflocken mit einer Proteinquelle, also gekochtem Schweinefleisch oder Ei füttern. Hafer ist ja schön fettig und reichhaltig, da erübrigen sich dann auch Öle & Co, die den Stoffwechsel wieder durcheinanderbringen. Zusätzlich würde ich mir vom TA ein Zusatzpräparat besorgen, das Hund verträgt, und ihm dann ganz ohne Experimente erstmal so füttern, bis er euch stabil vorkommt und es ihm gut geht. Dann kann man immer noch vorsichtig testen ,ob noch irgendwas zusätzlich möglich ist.

    Ich wünsche euch auf jeden Fall Glück - ein futterunverträglicher Hund ist wirklich eine Herausforderung.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Meine kleine Hündin hatte einen wunderbaren "großen Bruder", oder vielmehr: Sie hielt ihn für eine Mischung aus Vaterfigur und Popstar. Dieser Nachbars-Schäfer ging wirklich von Anfang an wunderbar mit den vier Kilo Terrierbaby um, obwohl er sowas Kleines noch nie erlebt hatte, und wir haben ihm da absolut vertraut. Er hat die Kleine dann auch sehr gut erzogen, allerdings mit aller Strenge. Die wurde genauso brüllend zu Boden gepinnt, wenn sie ihm doof kam, wie es einem großen Artgenossen passiert wäre. Was nie einen Kratzer gab, aber ausgesprochen gute Hundemanieren beim jungen Terrier - und ein ganz tolles Team, solange der Schäfer lebte.

    Ich kann eure Erfahrungen nur bestätigen: Waren wir mit diesem Gespann unterwegs, waren die Hundesitten rundum erstklassig: Es wurde Abstand gehalten, angeleint, nett gefragt, ob Kontakt gewünscht wäre. Alles perfekt.

    Allein mit der Kleinen sah/sieht das natürlich völlig anders aus: da läuft es nach dem Motto: "Die machen das schon, und meiner ist eh stärker!" Aber sie hatte den Vorteil, dass sie sich durch ihre Schäferhunde-Sozialisation nie die Butter vom Brot nehmen ließ. Sie ist zwar bis heute höflich, kann aber auch unmißverständlich werden, wenn sie ihre Ruhe will, und wird dann fast immer ernst genommen. Falls nicht, kommt sie zu mir, wie sie früher zu ihrem Kumpel ging, mit einem deutlichen "Mach du mal!" - und das tu ich dann auch. Nachdrücklich.

    Ich kann das Großer-Bruder-Modell also nur wärmstens empfehlen: sich einen souveränen großen Kumpel als Begleitung zu suchen, ist wirklich das Beste, was man da für einen kleinen Hund tun kann.