Wenn der Hund Schweinefleisch, Eier und Haferflocken wirklich verträgt, steht ihr doch eigentlich schon sehr gut da. Damit läßt er sich doch über die Runden bringen, wenn ihr noch ein Ergänzungspräparat dazugebt.
Ich hatte zwei Jahre eine Hündin mit einem schweren Leber- und Stoffwechselleiden zu versorgen, die zwar nicht allergisch war, aber so krank, dass sie nicht mal Spezialfutter vom TA vertrug. Es gingen nur - nur! - gekochte magere Hühnerbrust, ganz mageres Rinderhack und Hirse- oder zarte Haferflocken. Sonst absolut nichts.
Sie hat dann, nach Rücksprache mit dem TA, zusätzlich Caniconcept Senior als Allround-Präparat bekommen, und wirklich nichts anderes mehr an Futter. Das Ergebnis: Ihr Stoffwechsel erholte sich rasant, die Blutwerte waren wieder so gut wie normal, und dem Hund ging's insgesamt wieder richtig prima.
Daraus habe ich gelernt, dass die totale Abwechslung beim Fressen wohl eher ein menschliches Luxusproblem ist (man möchte ja was bieten!), als ein Bedürfnis des Hundes. Der kommt super klar, wenn seine grundlegenden Bedürfnisse abgedeckt sind.
Ich würde, wenn mein Hund so allergisch wäre, erstmal nur kurz aufgekochte zarte Haferflocken mit einer Proteinquelle, also gekochtem Schweinefleisch oder Ei füttern. Hafer ist ja schön fettig und reichhaltig, da erübrigen sich dann auch Öle & Co, die den Stoffwechsel wieder durcheinanderbringen. Zusätzlich würde ich mir vom TA ein Zusatzpräparat besorgen, das Hund verträgt, und ihm dann ganz ohne Experimente erstmal so füttern, bis er euch stabil vorkommt und es ihm gut geht. Dann kann man immer noch vorsichtig testen ,ob noch irgendwas zusätzlich möglich ist.
Ich wünsche euch auf jeden Fall Glück - ein futterunverträglicher Hund ist wirklich eine Herausforderung.