Worauf ich übrigens auch achten würde: nur kleine, lauwarme Portionen zu füttern, so fünfmal am Tag ein bißchen. Das entlastet den Bauch, und sie behält immer noch ein bißchen Appetit fürs nächste Mal.
Und mach dich jetzt selbst bloß nicht so verrückt - so schnell verhungert kein Hund, und Mängel gibt es von ein paar Wochen Schonkost auch nicht.
Was dir aber, wenn du euch beiden jetzt so einen Druck machst, wie er einen hier beim Lesen schon anspringt, durchaus passieren kann ist, dass du dir einen Hund ranziehst, der schon beim Anblick eines Futternapfes zu spinnen anfängt. Weil er nämlich gelernt hat, diese Situation mit "Frauchen hat so Streß - muß also was Schlimmes sein!" zu verbinden.
Das kann ich dir aus Erfahrung sagen, ich hab nämlich genau das geschafft. Als ich nach vielen Jahren mit gut fressenden Hunden plötzlich eine krasse Mäklerin im Haus hatte, hab ich mich zuerst so verrückt gemacht, dass der Hund im Nu mit Entsetzensblicken vor jedem Napf zurückwich und nur noch fraß, sobald ich die Küche verlassen hatte.
Mir ging dann zwar ziemlich schnell auf, dass da der Fehler bei mir lag, aber es war zu spät. Das Ritual saß: Hund kriegte Futter, wich zurück, sah mich auffordernd an: "Hau ab, du nervst hier!" und ging erst ran, wenn ich wirklich weg war. Am besten ein Stockwerk höher am Schreibtisch.
Muß ja nicht sein, dass du den gleichen Fehler machst - also keep cool und bring Ruhe in die ganze Sache!