Hier gibt's auch leider nur Trauriges zu berichten. Wir hatten eine Bordeauxdogge im Revier, einen Rüden mit wirklich entzückendem Wesen. Der konnte sich schon in ganz jungen Jahren nur noch schleppen, weil er -zig Knochen- und Gelenkprobleme hatte. Es war schon traurig anzusehen, wie gerne er mit den anderen Hunden mithalten wollte, aber er konnte einfach nicht, nicht mal normales Trabtempo halten. Er starb sehr früh, ich glaube, an Knochenkrebs. Ich hab ja auch lange intensiv von einem großen Molosser geträumt und mochte den daher ganz besonders gern, bin aber inzwischen froh, dass ich mir den Traum nicht erfüllt habe. Meinen Hund so leiden zu sehen, würde mich einfach fertigmachen - seelisch wie finanziell.
Beiträge von terriers4me
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Bei der letztlich tödlichen SARDS-Erkrankung meiner vorherigen Hündin war's allerdings ziemlich eindeutig: die setzte exakt mit der Hormonumstellung nach der Kastration ein, und obwohl der behandelnde Tierarzt da jeden Zusammenhang strikt abstritt, bekam ich später von einem Universitätsprofessor und Tierklinkinhaber die Auskunft, das sei eine durchaus bekannt Kastrationsfolge - allerdings eine sehr, sehr seltene: Hund packt die Hormonumstellung nicht, und der gesamte Stoffwechsel schmiert ab wie in einem Domino-Effekt.
Das führt hier jetzt zu weit, also Ende OT - hat aber dazu beigetragen ,dass mein Verständnis für Frühkastrationen ohne Grund wirklich gen Null tendiert.
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Ja, da sind wir ein gutes Beispiel. Ich würde die Schilddrüsenunterfunktion meiner Hündin auf die Kastration schieben - aber natürlich ist das sechs Jahre später nicht mehr nachweisbar.
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Was die schlechten Erfahrungen angeht: Meine vorherige Hündin ist mit acht Jahren an den Folgen einer Kastration schwer erkrankt und letztlich früh gestorben - insofern war ich wirklich eisig entsetzt, als es bei ihrer Nachfolgerin schon mit 11 Monaten soweit war. Und bin nach dem worst case echt dankbar, dass sich die Folgen beim zweiten Mal dagegen im Rahmen halten.
Fairerweise muß ich sagen, dass ich einige Kastra(tinnen) kenne, denen man überhaupt nichts anmerkt - aber wissentlich würde ich mir sowas wie ein frühkastriertes Tier eben möglichst nicht aufladen, und vor allem keinen Verein unterstützen wollen ,der sowas tut.
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Das Leben ist manchmal einfach nur gemein. Ich kann euch auch nur von Herzen noch eine möglichst schöne und lange gemeinsame Zeit wünschen!
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Nein, das hat überhaupt keine bösen Auswirkungen, sondern ist eher, wie hier mehrfach gesagt wurde, der sanfte Weg - also kannst du dich kräftig weiterfreuen!
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Ich kann dir da nur die Probleme aufzählen ,die meine Hündin nach ihrer Kastration mit elf Monaten bekam: fast sofort nach der OP begann sie zu haaren wie ein nadelnder Weihnachtsbaum, bekam einen nackten Bauch und das vorher glänzende Fell blieb stumpf, was immer ich auch zufütterte. Außerdem begann sie, im Schlaf Urin zu verlieren. Sie war nicht generell inkontinent, aber es war schon lästig. Das spielte sich nach etwa zwei Jahren, in denen es sich mit gemahlenen Kürbiskernen gut unter Kontrolle halten ließ, völlig wieder ein. Inzwischen ist sie wieder total dicht.
Was wirklich übel war, war, dass sie eine massive Schilddrüsenunterfunktion entwickelte - ein klassisches Kastratenleiden. Seit die eingestellt ist, glänzt das Fell wieder, und der Bauch ist nach Jahren wieder behaart.
Nicht vergessen, weil besonders lästig: Sie hat noch mehr Hunger bekommen, nimmt seit der Kastration aber schon vom Beriechen von Futter zu und muß total kurzgehalten werden, was für einen so gern fressenden Hund sicher eine ziemliche Plage ist.
Das ist alles ziemlich nervig, und ich hätte überhaupt keine Lust, mir sowas bewußt und so früh in einem Hundeleben schon aufzuladen. Es sind allerdings "klassische" Kastrationsfolgen, die in jedem Alter passieren können. Das, was bei Frühkastrationen vorausgesagt wird, nämlich das Stehenbleiben auf einer sehr kindlichen seelischen und sozialen Entwicklungsstufe, ist bei uns absolut nicht passiert. Die Hündin wurde ganz normal und zeitgerecht weiter erwachsen. Könnte daran liegen ,dass sie schon eine Läufigkeit hinter sich hatte, es also nicht superfrüh war -aber darüber können dir die Experten hier sicher mehr sagen.
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Ich würde sagen, überhaupt nicht, wenn man nicht unbedingt muß - und dein Hund klingt doch völlig normal und nett. Also eigentlich nicht der geringste Anlaß?
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Ich denke mal, technisch kriegt man das alles in den Griff - das eigentlich Problem liegt für mich eher darin ,dass Goldfische sehr bewegungsfreudig sind, bewegungsfreudiger als die meisten andere Fischarten. Ich hatte meine ersten auch in einem halbierten Regenfaß mit Bepflanzung, aber immer das Gefühl, dass die viel mehr Schwimmraum wollen. So wurde es dann bald ein kleiner Teich extra für sie, und da haben sie sich dann pudelwohl gefühlt und sich enorm viel und schnell bewegt.
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feenzauber: Ich hab's auch in keiner Weise persönlich übelgenommen, aber den Schuh zieh ich mir einfach nicht mehr an - ich bin nämlich auch dann nicht moralisch verpflichtet, anderer Leute Fehler auszubaden, wenn sich diese anderen Leute "Tierschutz" nennen.