Bei mir war's weniger der Hund, der nicht in die Pläne gepaßt hat. Ich hab mir ein deutlich sportlicheres Tier zugelegt, als ich eigentlich im Alltag brauchte, weil ich den Terrier ans Pferd nehmen wollte, Traumziel wieder lange Wanderritte wie früher. Und dann mußte unerwartet das Pony pensioniert werden. Ende der Pläne, dumm gelaufen. Zum Glück sind Hund und ich aber auch "sportlos" glücklich geworden.
Beiträge von terriers4me
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Ich würde da auch erstmal nicht weiter dran rumpulen und abwarten, wenn's nur noch der Kopf ist, müßte der eigentlich von alleine abgehen.
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Danke, wieder was gelernt - auch wenn's mir gerade überall juckt!
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Ich dachte immer, Nymphen wären durchsichtig? Die hatte mein vorheriger Terrier mal zu Aberhunderten am Kopf, nachdem sie ihre neugierige Nase durch tiefes Gras in ein Mauseloch gesteckt hatte. Wi-der-lich!!!
Dies war eine "normal" braune Zecke, allerdings wirklich auffallend klein?
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Ist meine sonst auch, deswegen hat mich das um so mehr gewundert. Hätte sie nicht kooperiert, hätten wir wohl am nächsten Tag zum TA gehen müssen, nur wegen einer blöden Zecke. An so einer fiesen Stelle hatten wir in mehr als 40 Hundejahren noch nie eine, und ich hoffe, das kommt auch nie wieder vor.
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Wir hatten übrigens letzte Woche das ultimative Zeckenerlebnis: Abends rieb sich der Terrier immer wieder überall den Kopf, und beim Nachsehen entdeckte ich eine ganz winzige Zecke am unteren Augenlid. Und zwar so, dass die nicht außen saß, sondern auf der haarlosen Kante festgebissen, also fast schon innen am Auge. Da kamst du mit nichts anderem dran als mit einer sehr spitzen Pinzette, und weil mir so dicht am Auge echt die Hände gezittert haben, hab ich mehrere Anläufe gebracht, bis ich das winzige Ding richtig zu fassen hatte.
Das Verblüffende: der sonst so zappelige Terrier hielt bei der ganzen Prozedur absolut still, obwohl ich ihn nicht mal festhalten konnte - ich brauchte ja schon eine Hand, um den Kopf ins Licht zu drehen und eine für die Pinzette. Ich konnte den Hund nur sehr dringend darum bitten, "ruhig" zu halten, und erstaunlicherweise tat sie's total.
Gab erstmal eine Riesenparty, als das Ding raus war - und am nächste Tag hab ich Frontline gekauft. Sowas brauchen wir echt nicht nochmal!
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Keine Ahnung, ob die Hühner Hunde absuchen würden (vielleicht so wie Madenhacker in Afrika?), und vor allem nicht, was der Durchschnittshund dazu sagen würde? Wenn du ihnen eine Zecke hinschnippst, ist die jedenfalls weg.
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Keine Ahnung, ob das sonst jemand weiß, ich hab's nur mal in einem amerikanischen Hühnerbuch gelesen und kann das nur voll bestätigen. Ein Grund mehr, die Hühner zu lieben - das ist so toll, wie sie mit diesen widerlichen kleinen Biestern aufräumen.
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lesermithund, einen zeckenfreien Garten kannst du tatsächlich haben. Du brauchst da nur ein paar Hühner laufen zu lassen. Die räumen mit Zecken so radikal auf, dass das ihr Einsatz in einigen Ecken der USA sogar als Vorbeugung gegen Hirnhautentzündung empfohlen wird.
Ich kann nur aus sechs Jahren eigener Erfahrung sagen: Stimmt. Wir haben einen verwilderten, waldrandähnlichen, früher sehr zeckenbefallenen Garten, aber seit die Hühner hier sind, gibt's tatsächlich keine Zecken mehr, nicht mal mehr im Farn. Die verputzen alle.
Dafür gibt's im Moment draußen um so mehr von den Viechern - ich für den Terrier hab das erste Mal seit vielen Jahren wieder Frontline gebraucht.
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Ja, das würde schon passen, da laufen auch reichlich Rehe. Danke nochmal - dann brauche ich ja endlich nicht mehr zu grübeln!