Wir drücken euch auch Daumen und Pfoten!
Beiträge von terriers4me
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Feyra, mit "kurz" meine ich ein flüssiges Durchstrecken, so wie wir uns auch mal recken und räkeln. Also zum Beispiel: Hund steckt sich vorn ,gähnt oft noch genüßlich dabei, kommt wieder hoch und reckt vielleicht auch noch die Hinterbeine.
Bei Schmerzen ist es ein viel ängstlicheres, zögerlicheres Bewegen, und oft bleibt der Hund minutenlang nach vorn gestreckt, und man sieht richtig, wie er versucht, Gewicht von der schmerzenden Mitte zu kriegen.
Wenn meine kranke Hündin zu mir kam und sich dann so ausreckte wußte ich immer schon, dass es Zeit war, Wärmflaschen und heiße Umschläge für den Bauch fertig zu machen - das ist wirklich eine sehr "klägliche" Haltung, die man eigentlich nicht verwechseln kann, wenn man sie einmal gesehen hat.
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Kopfablegen in solcher Stellung ist eine Spielaufforderung, dann wedelt der Schwanz kräftig mit, der Hund hopst auch mal, und zumindest meine Hündin wufft.
Wenn der Hund Schmerzen hat, sieht das komplett anders aus. Dann ist das ein eher ein langsames, steifes Strecken und Verharren, und das ganze Gesicht sieht sehr gequält aus. Das kann man mit Spielen eigentlich nicht verwechseln.
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Wenn der Hund das nur kurz beibehält, ist es normales Recken und Strecken. Verharrt er länger in dieser Position, kannst du davon ausgehen ,dass er versucht, den schmerzenden Bauch zu entlasten.
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Ich auch, und ich weiß noch, dass ich als kleines Kind mal einen Quelle-Katalog von einer Nachbarin abgegriffen habe, und da gab's, ganz hinten, tatsächlich auch Hunde: Schäferhunde, Pudel, Dackel ,Foxterrier und als Highlight Langhaarcollies wie Lassie.
Hat sich mir tief eingeprägt, und was hab ich die Erwachsenen beneidet, die sowas Tolles wie einen Hund einfach per Post bestellen konnten!
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Sowas wäre früher tatsächlich nur in Ausnahmefällen passiert -das generelle Vermenschlichen von Tieren ist tatsächlich ein neuer, massiv zunehmender und leider gesellschaftlich völlig akzeptierter Trend.
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Bei uns -BRD - wurde der Setter von Freunden, der ständig allein im Wald unterwegs war, auch vom Jäger erschossen, irgendwann in den frühen Siebzigern. Der betreffende Jäger prahlte offen damit, das er jeden Hund schoß, den er allein im Wald erwischte.
Und die Hündin meiner Freundin wurde 1975 nach einen ungewollten Wurf kastriert. Kostete sie allerdings einiges an Mühe, und letztlich machte es ein Kumpel von der TiHo, an der sie studierte. Usus war das tatsächlich noch nicht - ich erinnere mich noch, wie wir staunten, als eine Schulfreundin nach einem USA-Aufenthalt erzählte sie hätte da einen kastrierten Rüden gesehen. Konnte sich keiner vorstellen ,was das sollte.
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Hund nicht ins Bett war bei uns auch Gesetz, bloß hielt sich meine Hündin nicht dran. Ich habe sie jahrelang nur brav im Körbchen liegen sehen, aber im Bett waren trotzdem schwarze Haare und morgens oft noch eine warme Kuhle. Die war einfach schlau genug, erst zu kommen, wenn ich wirklich fest schlief und rechtzeitig das Feld wieder zu räumen, bevor ich wach wurde. So war der Form dann zumindest Genüge getan, und der Hund hatte es trotzdem bequem.
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Wir hatten, wie gesagt ,einiges an Tierarzt-Freunden, und wenn es in der TiHo mal wieder eine Notschlachtung gegeben hatte, schleppten die in Eimern Teile der Patienten für unsere Hunde an, Pansen, Schafstücke und so. Möchte nicht wissen ,was da so an Medikamenten drin war. Meine Mutter hätte mich fast samt Hund vor die Tür gesetzt, als ich sie mit grünem Pansen vertraut machen wollte...
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Sowas Feines wie Hills gab's bei uns noch nicht, und Loyal kann zumindest nicht schädlich gewesen sein, es bestand so gut wie nur aus rosa gefärbten Graupen. Berüchtigt waren die Riesenhaufen, die die Hunde davon produzierten, aber das dürfte bei heutigen Billigfuttern nicht viel anders sein?