Ich füttere weder vegetarisch noch vegan, weil mir Gebiß, Verdauungstrakt und Verhalten eines Hundes sagen, dass er dazu nicht geschaffen ist. Nur weil der Hund sowas irgendwie überlebt, muß das noch lange nicht gut sein. Ich habe früher auf den Dörfern noch die zwangsweise ziemlich vegetarisch lebenden Hofhunde gesehen, und in so einem Zustand möchte ich mein Tier nicht wissen.
Riesenmengen Fleisch gibt's hier allerdings auch nicht, würde mein Terrier auch nicht vertragen. 30-40 % Schlachtabfälle (also Fleisch von Tieren ,die ohnehin für die menschliche Ernährung gestorben sind), sowas wie Maulfleisch, fettiges Schaffleisch, Wildreste, Pansen & Co, 30 % Reise- Hirse- oder Haferflocken, der Rest gedünstetes/püriertes Gemüse der Saison. Knochenmehl, Öl, öfter mal ein Ei von den eigenen Hühnern. Damit können sowohl der Hund als auch mein Gewissen prima leben.
Fleisch, das auch Menschen essen könnten, kaufe ich für einen Hund nur sehr selten, weil ich das schlicht dekadent finde, Geflügel aus Massenhaltung nie, weil ich auch das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann.