Beiträge von terriers4me

    Irgendwie ist meine Antwort im Nirwana verschwunden, also nochmal:

    Es kommen ja nun nicht alle auf einmal zurück. Aber eine Anzahl von Notplätzen, die in vernünftiger Relation zu der der eingeführten Tiere steht, muß eine Organisation haben, sonst ist sie nicht seriös. Dann ist das kein Tierschutz mehr, sondern reiner Hundehandel.

    Seriöse Züchter bzw deren Organisationen helfen "ihren" Welpen auch ein Hundeleben lang aus, sobald sie in Not geraten. Wieso sollen da ausgerechnet für etwas, wdas sich Tierschutz nennt, niedrigere Standards gelten? Die müßten doch eher höher sein?

    Es kommen ja nun nicht alle auf einmal zurück. Ohne eine Anzahl von Notplätzen ,die in vernünftiger Relation zur Anzahl der eingeführten Hunde steht, ist die Sache schlicht nicht seriös. Dann ist es reiner Hundehandel, kein Tierschutz - ein "ins-Land-Schaufeln" ohne die Verantwortung zu tragen, die nun mal dazugehört. Auch wenn das bedeutet, dass weniger Hunde eingeführt werden können.

    Seriöse Züchter bzw. deren Organisationen helfen ihren Welpen ja auch ein Hundeleben lang, wenn sie in die Klemme geraten - warum sollen ausgerechnet für "Tierschutz" da niedrigere Standards gelten? Die müßten doch eher höher sein?

    Ich würde die Verantwortung einer Orga tatsächlich darin sehen, so viele Pflegestellen zu haben, wie sie Hunde importiert, und Spielraum genug, auch mal einen zurückzunehmen. Ist das nicht möglich, kann man eben nicht so viele Tiere importieren bzw muß warten ,bis wieder Plätze frei sind - das ist doch ganz simple Logik?

    Das hätte hier auch nichts genutzt, die Frau hat ja auch erst versucht, den armen Fox auf ein Auto zu retten. Wahrscheinlich wäre Würgen wirklich die einzige Chance gewesen, aber in so einer Situation denkt man nicht sehr klar.

    Bei meiner Boxerbeißerei war das Herrchen der Hündin extrem cool und tat das Richtige - der hatte mit seiner Boxerin da aber schon reichlich Übung, weil die so extrem artgenossenaggressiv war. Ich hätte auch nur panisch dabeigestanden oder an den Hunden gezerrt, und das hätte genau garnichts gebracht.

    Das Zupacken sieht eher nicht nach Boxer aus, sondern nach Listenhund. Der Hund ist auch deutlich breitbrüstiger und kurzbeiniger als ein Boxer. Allerdings hab ich mal mit einer echten Boxerhündin, die schon mehrere kleinere Hunde getötet hatte, eine ähnliche Situation erlebt: Die hatte sich fest mit meiner Hündin verbissen, ließ nicht mehr ab und hätte es auch nie, denn die beiden Hündinnen waren absolute, tödlicheTodfeindinnen.

    Da hat ihr Besitzer, ein sehr handfester Kapitän, total routiniert reagiert und ihr mit dem sehr dünnen Kettenhalsband, das sie trug, so die Luft abgeschnürt, dass sie zu würgen und die Augen zu verdrehen begann und dann losließ. Ich hatte dann noch alle Hände voll zu tun, meine Terriermixhündin unter Kontrolle zu bekommen, die sofort, als sie wieder Luft bekam, nachsetzen wollte. Das war ziemlich alptraumhaft.

    Kann sein, dass das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Erwachsene Hündin mal erwachsene Hündin ist eine kritische Konstellation, zumal, wenn eine noch ein Rassemix ist, der sich nicht gerade durch Artgenossenverträglichkeit auszeichnet. Jetzt ist sie noch jung und unsicher, da wird bestimmt noch mehr kommen.

    Wenn du auch noch so blöd gewesen wärst, deine Hündin in das Revier der anderen zu bringen, hätte es richtig bitter geknallt und wahrscheinlich zur Todfeindschaft geführt. Gut, dass du klüger warst. So habt ihr immerhin noch die Chance, die beiden soweit zu kriegen, dass sie einander wenigstens in Ruhe lassen, im Gehorsam bleiben und Abstand halten. Vielleicht. Einfach wird das nicht.