Bei meiner Hündin war's die Schilddrüse, in genau dem Alter - fette klinische Unterfunktion.
Beiträge von terriers4me
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Sie werden einfach erwachsen - und damit scheinen viele Halter nicht klarzukommen.
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Dass mehr Rüden abgegeben werden, ist ein altes Phänomen. Schon vor vielen Jahren häuften sich in den "Tiermarkt"-Kleinanzeigen Rüden, die "umständehalber" abgegeben wurde, fast immer so um die 18 Monate alt, sprich: an der Schwelle zum Erwachsenwerden.
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Was mir generell immer hilft ist, blöde Situationen nicht als schlimm, sondern als gute Trainingsmöglichkeit zu sehen. Ändert zwar nichts daran ,dass sie blöd sind, aber man geht dann ganz anders rein, und das merkt auch der Hund.
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Hier gibt's normalerweise auch Maul auf - Pille tief rein - Maul zu -Methode. Nur die Schilddrüsentabletten sind so klein, dass auch Austricksen geht: Erst fliegt ein kleines Stückchen Hundewurst, das der Terrier aus der Luft fangen muß und dann auch sofort schluckt, dann fliegt das Stückchen Hundewurst mit der Tablette, dann noch eins ohne. Klappt seit Jahren, ohne dass mir der Hund bisher drauf gekommen ist.
Aber konfiktträchtigere, also große oder scharf schmeckende Tabletten schieb ich auch lieber einfach ein. Spart auf beiden Seiten Nerven.
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Ich hab letztes Jahr auf der Website eines Großstadt-Tierheims einen jungen Jagdterrier gesehen, von dem sehr ehrlich gesagt wurde, dass er vor Streß und Langeweile schier durchdrehte, dringend einen Job und "erfahrene Hände" benötige. Mit dem Zusatz: "Wird nicht an Jäger abgegeben." Da kann man sich dann wirklich nur noch an den Kopf fassen.
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Eigentlich schon - aber was nicht existiert, kannst du natürlich auch nicht anfüttern...
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Ich persönlich bin der Meinung, dass eine gute Tierschutzorganisation immer 1-2 freie Pflegestellen haben sollte, falls der neue Hund ein Beißer oder wirklicher Angsthund ist (und man evtl Kinder dabei hat.)
Wenn die neuen Besitzer allerdings bloß keine Lust haben mit dem Hund auch nach vier Tagen noch Stubenreinheit zu trainieren, kann man sie meiner Meinung schon im Regen stehen lassen in Form von „so gehts, aber tue es bitte selbst“
Also kurzgefasst, Rat sollte immer da sein, aber nicht alles verbiegen für Launen der neuen Hundebesitzer.
Was aber leider gern mal im örtliche Tierheim endet, das dann Tierschutz für den Tierschutz betreiben darf. Schon irgendwie schräg.
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Ich schrieb von "Züchtern und ihren Organisationen" - der Grund, weshalb sich zum Beispiel so gut wie nie ein Hovawart aus einem seriösen Verein im TS wiederfindet, die werden nämlich tatsächlich vorher aufgefangen. Und zählen mit Sicherheit zu den Hunden nicht ganz ohne special effects. Es geht schon, wenn das Netz stimmt.
Und wenn es nicht stimmt, kann man eben als Tierschützer keine Verantwortung für Hunde übernehmen, die im Notfall schutzlos dastehen. Es zwingt einen schließlich niemand dazu. Wenn man importierten Hunden eine vernünftige Rückversicherung nicht bieten kann, dann kann man eben keine importieren. Ist nun mal überall im Leben so: ohne vernünftige Ressourcen nix los. Hunde machen da keine Ausnahme.
Oder man darf sich jedenfalls nicht "Tierschutz" nennen, sondern ganz ehrlich Hundehandel.
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Der Tierschutz kann sich aber jederzeit aussuchen, wie viele Hunde er importiert - allen kann er eh nicht helfen, also ist das mit der großen Zahl kein Argument.