Beiträge von terriers4me

    Das ist nackte Angst vor dir. Übersetzt heißt das: "Bitte friß mich nicht, ich beweise dir doch gerade (mit dem Pinkeln), dass ich so harmlos bin wie ein Welpe."

    Da mußt du das "Maßregeln" sehr anpassen - manche Hunde vertragen schlicht keinen Druck. Und das Blöde ist: Sobald sie so Angst hat, lernt sie auch nichts mehr - ist also total kontraproduktiv.

    Das kann noch kommen. Meine erste Hündin hielt es genauso, und ich hatte mich längst damit abgefunden, dass sie eben nicht schwimmt. Bis wir dann mal an einer Bootsrampe vorbeikamen, also einem festen, ganz langsam schräg ins Wasser führenden Untergrund. Da konnte ich dann doch nicht widerstehen und habe ihr das Stöckchen zum Apportieren immer ein Stück weiter geworfen, und sie folgte dem bequemen Weg tatsächlich, bis sie schwamm. Von da an tat sie's immer, wenn es sein mußte, eben beim Apportieren, hätte das aber nie freiwillig gemacht. War einfach nicht der große Spaß für sie.

    Meine jetzige Hündin ist eine absolute Wasserratte, hat aber trotzdem fast zwei Jahre gebraucht, bis sie in der Ostsee wirklich schwamm und dabei auch mit der Brandung kein Problem hatte. Sie brauchte wohl erstmal ein gewisses Selbstbewußtsein.

    Ihre Vorgängerin wiederum, gleiche Rasse und enge Verwandtschaft, ging nicht für Superlecker und gute Worte auch nur mit den Pfoten ins Wasser - die haßte das einfach nur.

    Was bei deinem Hund ja generell nicht der Fall zu sein scheint. Ich würde einfach erstmal zufrieden sein, ihn lassen, um ihm nichts zu vermiesen und darauf hoffen, dass er später vielleicht doch noch auf den Schwimm-Geschmack kommt.

    Ich hatte einen einzigen Hund, den ich tatsächlich fast immer mitgenommen habe. Diese Hündin benahm sich absolut tadellos und liebte sowas. Sie lag dann wie eine aufmerksame Sphinx still unter dem Tisch, beobachtete gelassen alles rundum und wartete auf den Moment, in dem jemand kam, um sie für ihr tolles Benehmen zu loben und meist auch, um ihr ein Belohnunghäppchen anzubieten. Was fast immer passierte.

    Lange, lange her. Inzwischen hab ich einen Hund, der sich zwar passabel benimmt, wenn's sein muß, aber in solchen Situationen doch eher Streß hat. Bleibt also bei geplantem Essengehen generell zuhause, kommt nur mit, wenn wir draußen sind und unterwegs mal einkehren.

    Dabei hatten wir dann auch mal das Hunde-Restaurant-Erlebnis der Extraklasse: Nettes Gartenlokal in Ostseenähe. Ziemlich voll. Alle essen, eine Frau ein paar Tische weiter ist fertig - und läßt plötzlich ihren Hund auf einen Stuhl springen und ihren Teller ablecken. Ganz selbstverständlich und in aller Seelenruhe.

    Ich dachte, ich bin im falschen Film, und nach den Gesichtern rundum zu urteilen ,war ich da nicht die einzige. Und nein, es war keine verzogene Fußhupe aus der Handtasche - es war ein Bordercollie.

    Meine Hündin ist inzwischen zehn und sieht Treffen mit andere Hunden immer noch durchaus positiv. Man begrüßt einander, es wird vielleicht mal kurz gepinkelt, und dann geht man seiner Wege. Wird der andere Hund mit Spielaufforderungen lästig, wehrt sie das deutlich ab - spielen tut sie nur noch mit alten Freunden.

    Übersetzt: Kontakt mag sie schon noch und geht da auch grundsätzlich freundlich rein, aber dann reicht es bitte auch, und sie möchte sich wieder ungestört ihren eigenen Angelegenheiten widmen.

    Vielleicht geht deine Hündin gerade einen ähnlichen Weg: Freundlich grüßen durchaus noch, aber dann ist auch gut - alles drüber nervt sie und schlägt schnell in Ernst um?

    Ich kaufe da jetzt seit etwa zwei Jahren. An Lieferservice (Auslieferung im Raum HH) und Frische war bisher absolut nichts auszusetzen, das war immer alles top. Was mir auffällt, ist der große Flüssigkeitsanteil, den einige Sorten beim Auftauen haben. Das kenne ich von unserem früheren Lieferanten deutlich anders.

    Zusammen damit, dass das Fleisch sehr klein gewolft ist und in manchen Sorten überwiegend aus Sehnen- und Fettresten besteht, drängt sich da doch der Verdacht auf, dass man teilweise für minderwertige Ware ziemlich viel Geld bezahlt.

    Ist aber nicht bei allen Fleischsorten so, Wild zum Beispiel ist von sehr guter Qualität. Das muß man einfach ausprobieren und seine Schlüsse daraus ziehen.

    Ich freu mich immer noch total daran, wie total normal und fröhlich meine Hündin wieder rumspringt, seit sie eine Minidosis Herzmedikamente bekommt.

    Die muß sich die letzten vier Wochen genauso matschig gefühlt haben wie sie durch die Gegend geschlichen ist - und ich bin sooooo dankbar, dass wir das nicht auf Alter plus Hitze geschoben haben!

    Würde ich auch tun, eigentlich bietet inzwischen fast jede Tierklinik eine Spezialisten an. Bei meiner Hündin waren die Augen "an sich" total in Ordnung, die Pupillen regierten völlig normal, der Druck stimmte, trotzdem war sie stockblind. Es war einfach die Verbindung zum Gehirn abgerissen - und sowas kann man bei einer normalen Untersuchung nicht sehen.