Das paßt dann ja wieder zu dieser enormen Bereitschaft, alles mitzumachen - echt traurig sowas.
Beiträge von terriers4me
-
-
Hier ist meine Hündin mit zehn Monaten. Das Fohlen und sie kannten sich gut, und da sie Abstand hielt und weder kläffte noch zwickte, dufte sie dann auch mal hinterherlaufen. Machte sie gaanz brav und vorsichtig - aber das Grinsen konnte sie sich nicht verkneifen!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
Gutmütige Clowns eher, findest du nicht? Ich liebe schon dieses große, breite Terriergrinsen, das sie so oft im Gesicht haben.
Ich denke, die Frage ob sozialverträglich und führig oder unmöglich ist sehr eine der Zucht und der Linie? Ich hab damals aus den alten DDR-Linien, Morgenstern vor allem, nur charakterlich tolle Hunde erlebt, egal, in welchen Händen. Und sowohl die artgenossenaggressive Hündin, die hier in der Gegend den Airedale-Ruf verdorben hat, als auch die Extremjägerin stammten aus Zwingern, die ihre Hunde nicht ausbildeten und zur Zucht keine Leistungsprüfungen ablegten. Von daher würde ich schon sehr auf die Abstammung achten.
-
Ich habe mehrere Airedales in eigentlich ziemlich ungeeigneten Händen erlebt, unter anderem bei meinen Rentner-Nachbarn ,die zu faul zum Spazierengehen waren, und es waren trotzdem immer erstaunlich ausgeglichene Hunde.
Jagen kann ein Problem sein, aber generelles "nach vorne gehen" gegen Menschen kenne ich von denen überhaupt nicht. Da ist die Grundeinstellung eigentlich immer freundlich - was nicht ausschließt, dass Airedales im Notfall sehr verteidigend werden können. Aber sie haben nicht dieses generelle Schutzhunde-Mißtrauen, da sind sie eher freundliche Terrier-Kasper.
-
Falls du irgendwann mal richtig was über Airedales wissen willst, würde ich dir empfehlen, hier Kontakt aufzunehmen:
http://www.airedaleterrier-von-erikson.de/airedale-terrier.html
Dafür krieg ich nichts, ich kenne die auch nur, weil ich irgendwann übers Internet festgestellt habe, dass wir sozusagen verwandt sind: Ihr Gründungsrüde war der Wurfbruder meiner Hündin. Wir hatten dann ein paar sehr nette Telefonate, und die Züchterin ist wirklich extrem kenntnisreich und engagiert, was die Rasse angeht und redet - natürlich! - sehr gern über ihre Hunde.
-
Nein, wie ich in andere Thread schon schreib: das muß nicht sein. Das sind generell eher freundliche, aufgeschlossene Hunde, nicht so ernst wie Schäfer oder Riesenschnauzer. Und im Unterschied zu Spezialrassen sind's echte, alles mitmachende Allrounder - es gibt eigentlich nichts, was du einem Airedale nicht beibringen kannst.
Natürlich gibt es auch Jagdsäue und Artgenossenunverträgliche, aber die Regel ist das nicht - eigentlich ist es eher ein freundlicher Hund, sehr viel führiger als der "typische" Terrier und von eher gelassenem, zugewandtem Grundcharakter.
-
Übrigens war der Airedale als reiner Begleithund schon einmal groß in Mode, vor dem Ersten Weltkrieg in Großbritannien und den USA. Der berühmteste von ihnen, Kitty von John Jacob Astor, ging mit der "Titanic" unter (und trug, wie man hier sieht, in New York keine Leine)
https://en.wikipedia.org/wiki/Madeleine…e_JackAstor.jpg
Ein paar Jahre später zogen Airedales dann als "Kriegshunde" ins Feld, ihrer guten Nerven und ihrer Unerschrockenheit wegen. Will sagen: Gebrauchseigenschaften und Begleithund müssen sich nicht ausschließen, solange der Grundcharakter beides zuläßt. Und das tut er beim Airedale.
-
@ gersi: Nein, mein Airedale war so sanft, wie ein Hund nur sein konnte. Sie hatte zwar einiges an (sehr willkommenem) Schutztrieb, was Haus und Grundstück betraf, aber sonst war sie ein regelrechter Engel von Hund, sensibel, freundlich zu Mensch und Tier, trotz Jagdtriebs sehr führig, gehorsam und fast schon zu sehr darauf bedacht, immer alles gut zu machen. Ihr Züchter pflegte immer zu sagen ,bei ihr sei der Collie rausgemendelt. (Airedales haben ja einen guten Schuß Collieblut). Trotzdem war sie sehr fröhlich und temperamentvoll dabei, und einiges an freier Bewegung brauchte sie schon.
Auf der anderen Seite kann sie aber nicht ganz untypisch gewesen sein - ihr Wurfbruder war, wie ich viel später erfahren habe, einer der erfolgreichsten LZ-Airedales und groß in der Zucht.
Auf jeden Fall: Wenn mich jemand, der auch ein bißchen Arbeit reinstecken möchte, nach dem idealen Begleithund fragen würde - der wär's gewesen.
-
Nach diesen Kriterien waren sowohl mein Airedale als auch mein Terrierschnauzerpudeldackel ideale Begleithunde, und als genau das hab ich sie auch immer empfunden. Die Russells würde ich nicht in diese Kategorie einstufen ,weil sie einfach eine Nummer zu reaktiv für viele Situationen sind, in denen die Größeren von sich aus völlig gelassen blieben.
-
Das ist aus dem oben verlinkten Artikel. Nix Neues unter Sonne - unausgelastete Statussymbol-Begleithunde sind offenbar ein sehr altes Thema:
"So klagte der Berliner Buchhändler und Schriftsteller Friedrich Nicolai im Jahre 1781 über die "alberne und schädliche Gewohnheit vornehmer und reicher Leute, mit großen Kötern aus purer Nachahmungssucht spazieren zu gehen"."