Für mich war der Umstieg vom auch nicht gerade lahmen, aber sehr braven Airedale auf die Russells echt ein Kulturschock. Aber komischerweise, sobald man über den ersten Schrecken hinweg ist und gelernt hat, die kleinen Spinner mit Humor zu nehmen (besser ist das, man ändert sie nämlich nicht!) sind die absolut suchterzeugend.
Beiträge von terriers4me
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Der kleine Schwarze ist übrigens sehr niedlich mit diesem schon sehr wachen Blick - langweilig wird das mit dem sicher nicht.
Und was den Labbi angeht: Das war meine erste Hündin, Terrierschnauzerpudeldackel mit dem größten Anteil Terrier:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Da haben wir uns immer einen Spaß daraus gemacht, die als "Labrador" auszugeben - Anno 1974 gab es die nämlich in Deutschland noch so gut wie nicht, und die Leute fielen oft drauf rein und hielten sie für was ganz Seltenes, obwohl sie nicht mal halb so groß war wie ein Labbi. Aber den hatte hier eben noch nie jemand gesehen.
Will sagen: Labbi-Ähnlichkeit muß nicht immer heißen ,dass auch einer drinsteckt.
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Glaub mir, zwischen einem Schäferhund und einem Terrier liegen Welten (ja, ich war mit beidem ausgiebig unterwegs). Was aber nicht schlimm ist, solange man nicht auf die Idee kommt, vom Terrier ein Schäferhund-Wesen zu verlangen, sondern das ganz Neue offen auf sich zukommen läßt. Reichlich Humor kann da auch nicht schaden - diese Mischung klingt schon verdammt sprittig.
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Dass Bindung nichts, aber auch gar nichts mit der Laufposition zu tun hat, habe ich von meiner ersten Hündin gelernt, der vierpfotigen Professor McGonagall. Die lief, egal, wo, immer frei vor mir, manchmal auch ein gutes Stück. Und immer, wenn ich sie ansah, weil ich was von ihr wollte, bleib sie prompt stehen und drehte sich zu mir um.
Ich habe nie rausgekriegt, woran das lag - ob ich irgendwie die Schrittfolge leicht geändert habe, tief eingeatmet oder Gottweißwas. Auf irgend etwas reagierte sie. Wenn ich sie die ganze Zeit ansah, reagierte sie nicht darauf, wenn ich was wollte, sofort. Das klappte in den Feldern genauso wie in der Großstadt. Ich kann mir das bis heute nicht erklären, und ich habe es auch bei keinem anderen Hund je wieder so intensiv erlebt.
Da war also eine Bindung da, die absolut nichts mit ihrer Laufposition zu tun hatte. Insofern halte ich diese Theorie wirklich für absoluten Quatsch - zumal das nicht so "drahtlos" klappte, sobald der Hund mal hinter mir lief.
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Das ist süß, entspricht aber weitaus eher den Russells. Mein Airedale war, wie gesagt, ein totaler, superbraver Hunde-Engel - aber der Züchter pflegte auch zu behaupten, bei ihr sei der Collie kräftig durchgeschlagen.
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Wer englisch lesen mag: Hier ist eine sehr ausgiebige Zuchtgeschichte.
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Eine Airedale ist ja auch alles andere als ein hundertprozentiger Terrier. Ursprünglich war's eine Kreuzung aus Otterhound (einem Wasserjagdhund) und Terrier, plus ein bißchen Setter und Bloodhound für besonders gute Nase. Dann kam ein großer Schuß Collie dazu, um einen Allround-Hofhund draus zu machen, und der eine oder andere Bullterrier für Griffigkeit und Raubzeugschärfe. Eines der Haupteinsatzgebiete des Airedales war nämlich lange...*hüstel* das Wildern. Da waren die wohl unübertroffen: Aufstöbern, Packen,Töten und Apportieren, und das alles ruckzuck und leise.
Ist also ein gut gemischter Gebrauchshund und daher oft sehr viel führiger als die "echten" Terrier. Und auch die sind keine unregulierbaren Ungeheuer, einfach nur ein bißchen pfiffig und selbständig.
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Über den KfT gibt's ab und zu mal einen "Gebrauchten", da sind manchmal echt nette Hunde dabei:
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Exihibitionisten hatten wir hier in freier Wildbahn nicht, aber die hätten der Airedalin sicher auch Spaß gemacht.