Beiträge von terriers4me

    Ich denke, solange der Hund nicht schwimmt, besteht da auch keine Gefahr. Da muß er höchstens das Feld räumen. Aber sobald er keinen Grund mehr unter den Pfoten hat, wird's kritisch. Dann ein harter Flügelschlag auf den Kopf, und das kann's schon gewesen sein. Die Flügel haben enorme Wucht.

    Vor Jahren haben Schwäne auf diese Weise einen Tierfilmer ertränkt. Der ist mit der Kamera zu dicht an die Küken geschwommen, hat mit einem Schlag das Schlüsselbein gebrochen bekommen und ist ertrunken.

    Vor unfreundlichen Schwänen im Wasser hab ich daher einen Höllenrespekt.

    Ich hab im meiner Hamburger Zeit mitbekommen (erzählt von einer Augenzeugin) dass ein Alster-Schwanenpaar einen Schäferhund ersäuft hat, der jagend auf die Küken zugeschwommen ist. Ein paar harte Flügelschläge, der Hund ist unter Wasser geraten, und das war's. Die sind wirklich nicht zu unterschätzen.

    Der Schwan hier war weniger harmlos. Das war ein ganz klares: "Verpiß dich, Köter, oder du treibst gleich als Wasserleiche nach Dänemark!"

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    Hat damals ein knappes Jahr alte Terrier auch korrekt übersetzt und sich sehr willig abrufen lassen. Gesicht gewahrt, sozusagen.

    Ging mir ähnlich. Einmal abgedrückt und brüllend losgerannt - die Viecher hätten den Siebenkilohund in tiefem Wasser ohne weiteres ersäufen können. Stattdessen haben sie gemacht ,dass sie wegkamen, und das Terrier-Ego war mal wieder rottweilergroß.

    Versucht's mal mit einem attraktiven Schwanenpaar - ich konnte den Terrier nur mit erheblichem Stimmaufwand davon abhalten, denen Richtung Skandinavien hinterherzuschwimmen.


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    Ja, genau so. Die Russell-Vorgängerin war auch ein echtes Genie, was Mäuse und Ratten anging. Die stand so lange mucksmäuschenstill, bis die Beute sich sicher fühlte, und dann stieß sie zu wie eine Kobra. Ich dachte, alle Russells haben das in den Genen - aber das ist offenbar nicht so...LOL

    LOL - ich sagte ja auch nur "gelegentlich"!

    Meine Terrierin hat es mit ihren zehn Jahren bis heute nicht geschafft, eine Maus zu erwischen, weil sie ihre jugendliche Übermotivation auch als Seniorin einfach nicht in den Griff bekommt: Sie schießt mit einer Motivation drauf zu, die locker für ein Wildschwein ausreichen würde - und natürlich ist die Beute dann weg. Da könnte man auch gleich eine Blaskapelle vorwegschicken. Da ist sie irgendwie nie erwachsen geworden und schafft es einfach nicht, zu denken, bevor sie losrast. Etwas, das ihre Vorgängerin meisterhaft beherrschte - dafür behielt die andere Kaspereien bis ans Lebensende bei.

    Das erinnert mich immer daran, was mir ein isländischer Bauer als "Gebrauchsanleitung" für eine ziemlich heiße junge Stute mitgab: "Laß sie immer denken, dass sie alle Entscheidungen mit dir trifft - es geht nie gut, wenn nur einer diktieren will, egal, wer von beiden. She has her temperament, and you have to respect that."

    Das war ein sehr weiser Mann, der großartige Pferde zog - und als ich dann "richtige" Terrier bekam, konnte ich den Rat wirklich gut gebrauchen.