Da haben wir absolut Glück gehabt, bei uns lief es eher umgekehrt: Unser Rüde blühte nach dem Tod seiner Mutter, mit der er sein ganzes neunjähriges Leben geteilt hatte, total auf und war entspannter denn je. Auch das Alleinbleiben war nie ein Problem.
Beiträge von terriers4me
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Was Rednock angeht: Bis vor ein paar Jahren war das absolute jagdliche Leistungszucht, und da standen selbstverständlich alle Prüfungsergebnisse beim entsprechenden Hund. Wenn du die älteren Hunde anklickst, was über viele Generationen geht (übrigens auch ein Service, der mir sehr gefällt) findest du die da immer noch, kannst also sehr wohl auf der Seite sehen ,dass du es nicht mit einer reinen Showzucht zu tun hast. Heute tritt die Züchterin da aus Altersgründen kürzer, arbeitet die Hunde aber immer noch.
Das ist etwas, worüber wir uns, neben vielem anderen dann persönlich lang und breit unterhalten haben. Und was, wie ich finde, auch eher ins persönliche Gespräch gehört. Eine Website ist für mich, wie Network so richtig sagt, immer nur eine erste Visitenkarte, und die möchte ich übersichtlich, kurz und informativ. Mehr nicht.
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Ich würde, glaube ich, eine vom Hölzchen aufs Stöckchen gehende Website erstmal gar nicht lesen. Für mich dient so eine Präsentation nur dazu, zu entscheiden, ob mich genau diese Hunde näher interessieren würden oder nicht. Insofern reicht mir genau das, was ich am Anfang verlinkt habe: Ein Foto der Hunde, auf dem man was erkennt, dazu Pedigree, Untersuchungsergebnisse und ggfs Arbeitsprüfungen. Wenn ich nach diesen Basics mehr wissen möchte, nehme ich Kontakt auf und frage gezielt.
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Ich hab vor vielen Jahren mal zugesehen ,wie ein halbjähriges Fohlen obduziert wurde, das angeblich "plötzlich" und mit wenig mehr Symptomen als einem aufgeblähten Bauch gestorben war. Der Darm sah aus ,als wäre er mit Spaghetti dicht an dicht vollgestopft - alles Spulwürmer. Wie in einem Horrorfilm. Das Fohlen war nie entwurmt worden, damals mit dem Argument "das haben wir früher auch nicht gemacht."
Das war so derart schockierend, dass ich seitdem alles, was ich an Jungtieren je hatte, egal, ob Pferd, Hund oder Huhn, aber sowas von regelmäßig entwurmt habe. Bei erwachsenen Hunden mag's ja noch irgendwie Glaubenssache sein - einen Welpen nicht regelmäßig zu entwurmen, halte ich für grob fahrlässig. Und jemand, der sowas will, würde von mir sicher nie einen Welpen bekommen, genausowenig wie ich bei einem Züchter kaufen würde, der das nicht sehr genau nimmt.
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Bei meiner Hündin lag's an einer beginnenden Gebärmutterentzündung.
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Ich weiß nicht, für welche Rassen du gesucht hast, aber hier wäre zum Beispiel eine Züchterwebsite, die genau das bietet, was ich bei einer Suche erwarten würde: Pedigree, die Ergebnisse der Gesundheitstests und ggfs Prüfungsergebnisse.
Gibt's also durchaus.
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Wozu sollte das gut sein? Beim Menschen besteht doch das Hauptrisiko, wenn ich das richtig verstehe, darin, dass Würmer durch den Körper wandern oder sich als Finnen abkapseln. Die würdest du also mit einer normalen Wurmkur gar nicht erwischen.
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Das ist so ähnlich wie mit Flöhen - ich brauche nur ein Bild von den Biestern zu sehen, um Ganzkörper-Juckreiz zu kriegen.
Ich mach mir nach 45 wurmfreien Jahren da allerdings keinen großen Kopf mehr, ich denke, normale Hygiene genügt. Allerdings würde ich auch nie auf die Idee kommen, mir im Gesicht rumlecken oder den Hund von meinem Teller essen zu lassen.
Isländische Städte hatten darum übrigens lange Hundeverbot: Es war wohl Usus gewesen ,die Hunde die Teller ablecken zu lassen, und prompt gab es reichlich menschliche Bandwurm-Tote. Woraufhin Hunde dann vorsichtshalber erstmal ganz verboten wurde.
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Wir haben jetzt seit 45 Jahren Hunde, und dass Wurmkuren Nebenwirkungen haben, kenne ich nur aus den Siebzigern, und nur vom Bandwurmmittel. Da hatte der arme Hund jedesmal ziemliche Bauchschmerzen/Durchfall, mußte aber durch, weil's ein Intensiv-Mäusefresser war und auch regelmäßig Bandwürmer hatte. Wir übrigens nie, trotz engen Kontakts (der allerdings kein Gesichtlecken oder Lebensmittelteilen einschloß!).
Seit die Mittel besser sind, habe ich nie wieder, weder beim Welpen noch beim erwachsenen Hund irgendwelche Nebenwirkungen erlebt, nicht mal bei einer stoffwechselkranken, extrem empfindlichen Hündin oder einer mit starker Durchfallneigung. So furchtbar kann die Chemie also nicht sein.
Trotzdem entwurmen wir verhältnismäßig selten, Welpen und Junghunde nach TA-Plan, aber beim erwachsenen Tier lasse ich's mit zweimal jährlich gut sein, wenn es kein Mäuse- und Müllfresser ist. Die waren alle 4 Monate dran.